27. November 2011 - Ausgabe 258 - "A View from the Gallery" Wie schnell die Zeit doch vergeht! Am vergangenen Wochenende passierte mir in meiner neuen Wahlheimat – dem Rheinland – etwas, das für mein durchaus gefestigtes und sozial gut vernetztes Naturell eher ungewöhnlich ist: Mir fiel aus Langeweile im übertragenen Sinne die Decke auf den Kopf. Womit sie nun abstützen in einem solchen Moment? Kurzerhand griff ich zu einer großen Tüte Chips und den fünf gut sichtbaren "Babylon 5"-DVD Boxen in meinem Schrank, der Serie, die mich im Jahr 1998 zur Erstellung einer ersten eigenen Science-Fiction-Homepage namens "StellarCom" motivierte und in Folge dessen für mein heutiges Engagement beim Corona Magazine verantwortlich zeichnet. Hach, damals … ich war noch so jung …!
Wie auch immer, was mir bei Betrachtung der letzten Folge "Sleeping in Light" parallel zur nicht vermeidbaren starken Dehydration einmal mehr durch den Kopf ging ist, dass "Babylon 5" auch heute, mehr als zehn Jahre später, seinen Reiz für mich immer noch nicht verloren hat. Klar, die visuellen Effekte und die Kulissen waren selbst damals mangels Budget nicht immer zeitgemäß und das belustigend unwürdige diplomatische Verhalten mancher Botschafter der "Liga der blockfreien Welten" eignete sich in vielen Fällen prima zum Fremdschämen. Gleichwohl finde ich jedoch, dass die Serie wegen der großartig gezeichneten Protagonisten auch heute noch ihren Logenplatz in meinem Wohnzimmer verdient, im Gegensatz zu manch neuerer Produktion.
Mit ähnlichen Gedanken wird sich vor wenigen Tagen vermutlich auch unser fleißiger Frank Hebenstreit beschäftigt haben, als er den zweiten Teil seines Artikels "Original vs. Remake" in Angriff nahm. Der erste Teil im Corona Magazine #256 wurde von Ihnen recht polarisierend aufgenommen und erhielt viel Feedback in Form von Lesermails. Ich bin gespannt, ob sich dies in den kommenden Tagen wiederholt! Abschließend darf ich noch eine gute Nachricht verkünden: Die beliebte TV-Vorschau steht Ihnen ab jetzt wieder vollständig im Magazine und auch in unserer Homepage zur Verfügung. Unser tatkräftiger Redakteur und Mitarbeiter Klaus Schapp hat die programmiertechnischen Herausforderungen mit der sich stark veränderten Datengrundlage dieser Rubrik vor wenigen Tagen erfolgreich lösen können, so dass wir hier erst einmal recht entspannt in die weitere TV-Zukunft schauen können.
Und nun viel Freude mit unserer neuen Ausgabe und bleiben Sie uns gewogen!
Herzlichst Ihre Jennifer Christina Michels Chefredaktion (v.i.S.d.P.)
Es hat schon eine gewisse Ironie, dass sich meine Ausführungen zu Original oder Remake, Sequel und Prequel dann auch über zwei Teile ziehen. Aber auf der anderen Seite bietet diese Thematik so ein breites Spektrum, dass es doch schade gewesen wäre, sich bereits nach der Ausgabe 256 damit zufrieden zu geben. Sie als geneigter Leser haben ja wahrscheinlich auch eine eher differenzierte Ansicht und scheren nicht alles, was sich in diesem Bereich bietet, über einen Kamm. Es besteht daher auch kein Grund, mich einer solchen Unsitte hinzugeben.
Sequel oder Prequel
Grundsätzlich hat das Genre des Prequels ja eine nicht so lange Geschichte. Die des Sequels ist da schon langlebiger. Gleichwohl sind beide Genres mit sicherlich ähnlichen Attributen behaftet. Uns allen sind wirklich herausragende Sequels bekannt, die dem ersten Teil durchaus in Spannung und Unterhaltung gleich kommen. Gleiches können wir über Prequels sagen, bei denen uns die Geschichte vor der Geschichte plötzlich mit Informationen versorgt, die wir so nicht hatten. Leider kennen wir aber auch alle das durchaus lahme Sequel, das wir Jahre nach dem Kinostart erstmals im Fernsehen sehen und so was von froh sind, dass wir damals nicht das gute Taschengeld ins ach so teure Kino getragen haben. Auch das grottoide Prequel ist uns allen schon untergekommen, das uns mit Informationen versorgt, die mit der eigentlichen Geschichte so viel zu tun haben, wie vegane Lebensweise mit einer Schnitzelrezeptsammlung. Und doch gucken wir alle irgendwie immer wieder mal hin.
Was für ein Sequel! Top!
George Lucas bezeichnete es damals grundsätzlich als dreigeteilte Filmreihe. Der Titel des zweiten Films "Das Imperium schlägt zurück" lässt zumindest noch den Gedanken aufkeimen, dass damals vernünftige Menschen Filmtitel übersetzten. Der Weg ins Deutsche vom "The Empire strikes back" war dann doch erstaunlich kurz und gerade. Da kennen wir alle mit so klangvollen Übersetzungen wie z. B. von "Dawn oft the dead" wesentlich Schlimmeres. Ach, das ist an Ihnen vorbeigegangen? Kann ich verstehen. "Zombies im Kaufhaus" liegt auch heute noch unter meiner Wahrnehmungsschwelle. Ein absoluter Klassiker der SF, "Soylent Green", wurde da mit "Jahr 2022 … die überleben wollen" schon eher eine Ehre zuteil. Doch zurück zu den ...quels.
Auch wenn Lucas in der Überzeugung gehandelt hat, dass es ein Dreiteiler (hüstel, Sechsteiler, dazu später mehr) werden solle; wäre der erste Teil gefloppt, hätte weder das Imperium zurückgeschlagen noch wären die Jedi-Ritter wiedergekehrt. Und wir können doch froh sein, dass das kein Flop war. Leider war ich erst zum Kinostart von der "Rückkehr der Jedi-Ritter" alt genug, dass ich nach Ansicht meiner Eltern "so was" im Kino sehen durfte ... Und das, nachdem ich schon jahrelang "Captain Future" anschmachtete. Erklären Sie das mal einem Teenager, dass die Zeichentrickserie durchaus annehmbar ist, der nächste logische Schritt, nämlich die Verfilmung mit "echten" Menschen aber mal gar nicht geht. Mit "Das Imperium schlägt zurück" und "Die Rückkehr der Jedi-Ritter" sind sicherlich zwei der stärksten Sequels der Filmwelt gelaufen. In ihrer Zeit begeisterten sie Millionen von Menschen und setzten Maßstäbe.
Was für ein Sequel! Flop!
Ein Sequel ganz anderer Art und Genre hat mir allerdings dann schon eher auch heute noch das Grauen in die Augen getrieben. Gut, eigentlich müsste ich dankbar sein. Ich hatte eines dieser "Endlich fühle ich mich mal wieder jung!"-Erlebnisse durch "Pirates of the Carribean – Fremde Gezeiten". Ich mein, mal ehrlich, in Teil eins und wegen meiner auch noch in zwei und drei wäre man doch an einigen Stellen gern Pirat gewesen oder hätte sich in die Abenteuer gern eingeklinkt. Also, neben Herrn Depp oder auch Herrn Bloom gab es eine durchaus mehr als nur ansehnliche Tricktechnik, die Effekte vorgaukelte, die einen für mich durchaus größeren Aha-Effekt auslösten, als mein erstes Zusammentreffen mit der neuen 3D-Technik das konnte. Neben den Hauptsträngen war sicherlich die Darstellung des Jack Sparrow durch Herrn Depp eine tragende Säule. Durch Lee Arensberg und Mackenzie Crook als unvergessliches Duo Pintel und Ragetti brachten jedoch zwei Nebendarsteller ein solches "Die muss man einfach mögen"-Potenzial in die Geschichte, dass man sich dachte, wenn die nicht dabei wären, die würde man vermissen. Stimmt. Und mehr.
Was bitte außer extremer Geldgier und vielleicht noch einem gerüttelt Maß Profilierungssucht hat die Verantwortlichen wohl zu "Fremde Gezeiten" inspiriert? Ich habe keine andere Erklärung dafür. Dass man das machen kann, was da mit der Tricktechnik gemacht wurde, das wussten wir alle. Haben wir alle schon mal gesehen und vielleicht sogar in der ein oder anderen schlüssigeren Geschichte. Haben Sie auch die Kritiken gelesen oder gehört, die besagten, dass die schauspielerische Leistung eines Johnny Depp oder einer Penelope Cruz nicht ausreicht, um den Film zu tragen? Gut, dann tun Sie sich selbst einen Gefallen und glauben diesen Menschen, sie wissen wovon sie reden. Wie gesagt, ich muss dankbar sein, ich fühlte mich wieder jung… "Gott sei Dank habe ich mein gutes Taschengeld nicht DAFÜR ins Kino getragen." Und eine geliehene DVD kann man ja auch zurück geben.
Prequel, Segen oder Fluch?
Die Wahrheit liegt hier wohl mal wieder eher im Auge des Betrachters. Während ein wahrer Fan sicherlich dankbar um jede weitere Kleinigkeit ist, die er erfährt, möchte sich der ihm oder ihr innewohnende, denkende Mensch nach dem Kinobesuch jedoch nicht wirklich verar…t fühlen oder zu einem Zahnrad in einer Gelddruckmaschine degradiert finden. Im Bewusstsein, dass ich nun ganze Generationen gegen mich aufbringe: Ich hätte "Star Wars I-III" (offizielle Bezeichnung) nicht gebraucht. Ich gebe allerdings auch zu, dass meine grundsätzliche Einstellung dazu sich im Laufe der Zeit gewandelt hat. Das hing aber durchaus auch mit meinen persönlichen und selbst gemachten Erfahrungen zusammen.
Es war ja nun schon eine eher längere Zeit her, dass ich die Trilogie abgeschlossen hatte und meinen inneren Frieden damit gemacht hatte, dass es mehr nicht geben wird. Als kleine Landpomeranze, die damals noch nicht mal die Traute gehabt hätte, auf eine CON zu gehen, wenn ich davon gewusst hätte, war ich es zufrieden, dass mir der Großmeister drei tolle Filme beschert hatte. Ähnlich wie bei "Dune" (da stehe ich zu, großartiger Film) regten sich in meinem Inneren zwar Wünsche nach mehr, aber das gab es eben nicht, Punkt.
Da schlug dann die Nachricht der Prequeltrilogie wie ein Donnerhall in mein bis dahin beschauliches Dasein. Diese ungeahnten Möglichkeiten. Ich würde erfahren, wie es kam, dass Darth Vader sich der dunklen Seite der Macht hingab. Ich würde mitbekommen, wie es vor der Zeit war. Und "Spaceballs" wäre nicht mehr das chronologisch Letzte, was auf dieses Universum Bezug nahm. Wobei … "Durchkämmt die Wüste!" ... Immer noch großartig. Dann kam also Teil I ins Kino. Ich rein. Und wieder raus. Und wie ich mich fühlte, können Sie oben lesen. Teil II habe ich dann auf DVD gesehen und ich gebe zu, Teil III erst vor kurzem. Meister Yodas Rede empfand ich auch damals schon eher als Sprachbehinderung denn als Mystik, konnte ich aber gut mit leben. War halt so. Konnte ich wissen, dass mir nun, da ich ja so gern in die Vergangenheit reisen wollte, so unsägliches wie Jar Jar Binks droht? Nein, und hätte ich es schon bei Teil I gewusst, ich weiß nicht, ob ich zu Hause geblieben wäre. Ich kenne Teile I-VI, aber für mich hätte es gereicht, wie es in den 80ern geendet hat. Ich hätte bereits Episode I für eine "Goldene Himbeere" nominiert, nicht erst Episode II oder "The Clone Wars". Letztere habe ich übrigens bis heute erfolgreich ausgeblendet.
Ein weiteres Prequel
Ich hoffe, es ist verständlich, dass ich angesichts dieser Grundlagen den Prequels gegenüber eher reserviert eingestellt bin. Nun hat mir ein Bekannter ein weiteres Prequel zukommen lassen. "Star Trek" aus dem Jahr 2009. Ich habe diesen Film soooo was von vermieden, wollte ich doch nicht das gleiche Desaster erleben. Und am Image meiner Jugendhelden Kirk oder Spock wollte ich nicht kratzen. Wollte sie behalten, wie sie waren. Nun steht also die Auseinandersetzung mit einem weiteren Prequel an. Ich habe es gewagt und mir die ersten Szenen angesehen. Öhm … Nicht jeder dürfte auf eine dermaßen dramatische und ereignisreiche Geburt zurückblicken können wie James T. Kirk nach diesen Bildern. Sollte ich vielleicht doch? ... Nur so ein paar weitere Szenen? … Ich lasse es Sie wissen. Und sollten Sie bessere Erfahrungen mit Prequels gemacht haben als ich oder ganz entgegengesetzter Meinung sein, lassen Sie es mich wissen.
| "Star Trek XII" startet am 17. Mai 2013. | Paramount hat sich das Wochenende vor dem amerikanischen Memorial Day als Starttermin für "Star Trek XII" geschnappt. Somit läuft der Film, der immer noch keinen eigenen Titel bekommen hat, am 17. Mai 2013 an. Außerdem wurde bekannt, dass der Film in 3D gedreht wird. Abrams setzt beim Soundtrack für "Star Trek XII" auf sein bewährtes Team: Komponist Michael Giacchino sagte bei einer Veranstaltung anlässlich der DVD-Premiere von "Super 8", dass er wieder den Taktstock schwingen wird. Es ist keine Überraschung, dass die Wahl auf Giacchino fiel, denn er gehört zu Abrams' Kernteam, arbeitet derzeit an "Mission Impossible – Phantom Protokoll" und hat unter anderem bereits "Mission: Impossible 3", den "Star Trek XI" und "Super 8" mit Musik unterlegt. |
| "Star Trek: Infinite Space": Kommt das Browsergame doch noch? | | Zuletzt hatte es schlecht ausgesehen um das von Gameforge geplante Spiel. Dort hatte man nach der Entlassung von rund hundert Mitarbeitern angekündigt, die Entwicklung möglicherweise einzustellen. Doch nun hat Bigpoint, ein Schwergewicht in der Browsergameszene, sein Interesse bekundet, Co-Publisher des Actionspiels zu werden. Wie Gameforge das Angebot sieht, ist noch nicht bekannt, ebenso wenig weiß man, wann das Spiel erscheinen könnte. Da der nächste "Star-Trek"-Film ins Jahr 2013 verschoben worden ist, könnten wir uns vorstellen, dass das noch eine Weile dauern wird. |
| "Star Trek Online": Ab Mitte Januar kostenlos. | | Spieler des Online-Spiels wissen schon seit dem Sommer, dass Cryptic Games das Geschäftsmodell seines Online-Spiels "Star Trek Online" auf "Free2Play" umstellen wird. Das heißt konkret, dass es ab dem 17. Januar möglich sein wird, das Spiel komplett umsonst zu spielen. Damit folgt "ST Online" anderen Spielen wie "Everquest 2" und "Herr der Ringe Online". Das Prinzip ist einfach: Spieler erhalten die Möglichkeit, kostenlos in das Spiel einzusteigen, müssen jedoch gegenüber den zahlenden Kunden gewisse Einschränkungen in kauf nehmen. Die sehen in diesem Fall recht harmlos aus. Eingeschränkte Chatfunktion, kleineres Inventar, "Premiumvölker" nicht spielbar, etc. Zusätzlich kann man Items und Upgrades im sogenannten C-Store für reales Geld erwerben. |
| "FedCon XXI": Mit Walter Koenig und Casper van Dien. | | Walter Koenig, der Darsteller des "Chekov" aus der klassischen "Star Trek" Serie, auch bekannt als "Bester" aus "Babylon 5" findet im nächsten Jahr wieder den Weg zur "FedCon". Weiterhin besucht auch Casper van Dien, Johnny Rico aus "Starship Troopers", die Veranstaltung. Bestens bekannt ist van Dien in Deutschland auch durch seine Rolle als Brom Van Brunt an der Seite von Johnny Depp in "Sleepy Hollow" und seine Paraderolle als Tarzan in "Tarzan und die verlorene Stadt". Zusammen mit seiner Frau Catherine Oxenberg spielte van Dien in 64 Episoden der Serie "Watch over me" eine Hauptrolle und hatte eine wiederkehrende Rolle in "Monk". |
| "Doctor Who”-Convention im März 2012 in Cardiff. | | Die BBC veranstaltet vom 24.-25. März des nächsten Jahres eine offizielle "Doctor Who"-Convention in Cardiff. Bereits zugesagt haben der aktuelle Doctor, Matt Smith, und der Showrunner Steven Moffat. Weitere Ankündigungen werden folgen. Das Programm an beiden Tagen wird identisch sein, daher gibt es nur Tageskarten zum Preis von 99 GBP ( ca. 116 € ). |
| BBC Worldwide plant "Doctor Who"-Kinofilm. | | BBC Worldwide plant einen "Doctor Who"-Kinofilm für die Produktion in Hollywood. Über Autoren und Darsteller ist offiziell noch nichts bekannt. Es wird aber vermutet, dass es für die große Leinwand einen Neustart geben solle, der losgelöst von der TV-Serie sei. |
| "Doctor Who"-Fantreff am 14. Januar 2012 in Soest. | | Am 14. Januar 2012 findet in Soest (DE) ein "Doctor Who"-Fantreff statt. Wer gerne mit dabei sein möchte, wenn es heißt "A Day with Doctor Who" kann sich per e-Mail beim Veranstalter anmelden: thewhocrew2012@aol.de |
| "Doctor Who" gibt sein letztes Hemd. | | Die BBC hat ein "Doctor Who"-Kostüm von Matt Smith in Kombination mit einem signierten Script zugunsten von Children in Need auf ebay versteigert. Der Sender hat damit 50.000 Pfund für den guten Zweck eingenommen. Smith hat das Jackett und die Fliege in den Episoden The Doctor's Wife und Night Terrors getragen. |
| Terry Pratchett: Anmeldung für den "assistierten Suizid". | | Terry Pratchett, der an Alzheimer erkrankte Schöpfer der "Scheibenwelt"-Romane, hat sich in der Schweiz formell für den "assistierten Suizid" angemeldet. Dass er den formellen Schritt eingeleitet hat, heißt aber nicht, dass es bereits einen Termin gibt, sondern er nur erste juristisch notwendige Schritte eingeleitet habe. |
| "Die Fliege" Neuauflage: FOX zögert noch. | | Horrormeister David Cronenberg hat mit dem Plan, ein Sequel, bzw. Remake von "Die Fliege" zu drehen, einen Rückschlag erlitten. Letzten Monat hatte Cronenberg vermeldet, dass er das Drehbuch für das Projekt fertig gestellt hat und das 20th Century Fox interessiert sei. Leider wird nichts daraus. Auf der Premiere seines neuesten Films "Eine dunkle Begierde" mit Michael Fassbender, Keira Knightley und Viggo Mortensen, sagte Cronenberg: "Im Moment will Fox das Projekt nicht angehen." Schade eigentlich! |
Anne McCaffrey (* 1. April 1926 in Itzehoe; † 21. November 2011 in Irland) Als Anne McCaffrey in den 50er-Jahren anfing, Science-Fiction zu schreiben, wurde das Genre noch eher naserümpfend als "Pulp", also bestenfalls Trivialliteratur, bezeichnet. Dass Frauen Science-Fiction schrieben – und noch dazu auch weibliche Figuren in das Zentrum ihrer Geschichten stellten - war höchst ungewöhnlich. Alles andere als eine einfache Ausgangssituation für McCaffrey, die so ganz nebenbei auch noch drei Kinder groß zog, den Haushalt schmiss und eine Gesangsausbildung begann. Aber von Schwierigkeiten oder anderen Widernissen, von denen es zur Genüge gab, hätte sich Autorin, die vielen weiblichen Kolleginnen ihrer Zunft den Weg ebnete, niemals entmutigen lassen: Sie ging ihren Weg – und wie! Bereits mit ihrer ersten Kurzgeschichte gewann sie in einen Wettbewerb, 1959 begann sie an "Helva, das Raumschiff, das sang" zu schreiben, dem ersten Roman der "Gehirnschiff"-Serie, die sie später mit mehreren Autoren gemeinsam fortsetzte. Den weltweiten Durchbruch und millionenfachen Erfolg sollte sie jedoch mit dem der Romanzyklus der "Drachenreiter von Pern" erzielen, der inzwischen 22 Romane und mehrere Kurzgeschichten umfasst. Mit den beiden ersten Geschichten, schließlich im ersten Roman der Serie "Die Welt der Drachen" veröffentlicht, wurde Anne McCaffrey mit dem Hugo Award und als erste Frau überhaupt mit dem Nebula Award ausgezeichnet. Der dritte Roman der Serie, "Der weiße Drache", erlangte als einer der ersten SF-Romane überhaupt, einen Platz auf der Bestsellerliste der New York-Times. Bodenständige Science-Fiction Anders als der Titel vielleicht vermuten lässt, handelt es sich bei den "Drachenreitern" nicht um Fantasy, sondern – wie McCaffrey selbst nicht müde wurde zu betonen -, um bodenständige Science-Fiction: Es gibt keine Magie und die Drachen sind auch keine mythischen Fabelwesen, sondern durch Genmanipulation entstanden. Wie viele von McCaffreys anderen Roman-Reihen spielt auch der "Pern"-Zyklus in einem von der Regierung der Federated Sentient Planets (FSP) dominierten Universum. Diese sandte dereinst irdische Kolonisten zum dritten Planeten im Sagittarius-Sektor, genannt Pern, aus. Doch die Erinnerung daran ist zur Zeit der ersten "Drachenreiter"-Romane längst verloren gegangen: In einer feudalen, mittelalterlich anmutenden Welt, in der neben den mächtigen Burgherren und den Handwerksgilden die Drachenreiter eine zentrale Rolle spielen, ist es die Aufgabe eben dieser gemeinsam mit ihren Drachen, mit denen sie bis zum Tod ein untrennbares telepathisches Band verbindet, Pern gegen den Einfall der tödlichen Sporen zu beschützen. Diese Fäden genannten Pilzsporen regnen alle 200 bis 250 Jahre auf Pern hinab, wenn der Rote Stern, auf dem die Sporen heimisch sind, die Bahn des Planeten kreuzt. Die Fäden vernichten alles Leben, auf das sie stoßen. Nur Metall oder Felsen vermag sie aufzuhalten – oder der Feueratem der Drachen, die dazu von ihren Reitern mit Phosphorgestein gefüttert werden. Doch da in "Die Welt der Drachen" der letzte Fädeneinfall aufgrund eines Intervalls an die 400 Jahre zurückliegt, glaubt man die Gefahr gebannt. Vor allem die Burgherren begehren auf und verweigern den Drachenreitern den Tribut, der ihre Heimstatt - Benden Weyr - unterhält. Einzig Drachenreiter F’lar und seinen Getreuen sowie der neuen Weyrherrin Lessa ist es zu verdanken, dass der Planet den tödlichen Fäden nicht völlig schutzlos ausgeliefert ist, als sie – wie in den alten Prophezeiungen vorhergesagt – aus dem Himmel auf Pern hinabregnen. Nach und nach beginnen die alten Legenden vergangener Jahrhunderte Gestalt anzunehmen, verloren geglaubtes Wissen wird wieder entdeckt und schließlich holen die Drachenreiter im wahrsten Sinne des Wortes Hilfe aus der Vergangenheit, um im Kampf gegen das tödliche Sporengeflecht bestehen zu können. McCaffrey ist es gelungen, eine unglaubliche dichte Welt mit einer jahrhundertealten Historie zu erschaffen, die von zahlreichen indigenen Geschöpfen bevölkert und dennoch nicht so fremdartig ist, dass nicht eine gewisse Vertrautheit aufkommen würde. Pern ist keine dem Mittelalter der Erde ähnliche Gesellschaft, die sich erst noch weiter entwickeln und technische Errungenschaften kennen lernen muss, sondern im Gegenteil eine Gesellschaft, deren hoch technologische Kenntnisse und Gerätschaften der Vergangenheit angehören. Durch den quasi Angriff des Roten Sterns und den Wandel der Jahrhunderte haben die Bewohner Perns gelernt, mit den Möglichkeiten, die der Planet ihnen bietet, zu leben und eine neue Gesellschaftsform zu entwickeln. Klassische Science-Fiction im innovativen Gewand Dieses Thema zieht sich wie ein roter Faden durch ihr gesamtes Werk: Ob "Rowan"-, "Doona"- oder "Catteni"-Zyklus – McCaffreys Bücher entwerfen höchst interessante und innovative Gesellschaftsentwürfe, die klassische Science-Fiction-Themen wie die Besiedlung fremder Welten, die Auseinandersetzung mit außerirdischen Rassen oder visionäre menschliche Zukunftskonzepte aus ungewöhnlicher Perspektive schildern. Zum einen spielten dabei ganz sicher biografische Einflüsse, wie z. B. ihre Gesangsausbildung, für die "Kristallsänger"-Romane oder auch die Harfner von Pern, eine gewichtige Rolle. Zum anderen sah sie die Welt mit anderen Augen als ihre männlichen Autorenkollegen. So schrieb sie 1967 den Roman "Restorree (Die Wiedergeborene)", um damit gegen die unrealistische Darstellung von Frauen in der Science-Fiction zu protestieren. Ihre Frauenfiguren sind starke, unabhängige Persönlichkeiten, die auch in gefährlichen Situationen "ihren Mann" stehen und die Geschicke ganzer Welten beeinflussen. McCaffrey konnte es sich vermutlich auch deshalb auf die Fahnen schreiben, viele Frauen (aber nicht nur diese!) erstmals mit dem Genre in Kontakt gebracht zu haben. Auch die Spannung kommt in ihren Romanen keineswegs zu kurz: Wer das klassische Abenteuer sucht, ist bei McCaffrey definitiv an der richtigen Adresse. Die Totenklage der Drachen von Pern Bis zuletzt war "Annie", wie sie liebevoll von Fans und Freunden genannt wurde, im Fandom aktiv. Wer das Glück hatte, ihr auf einer Convention einmal persönlich zu begegnen, wird ihre herzliche Liebenswürdigkeit und sympathische Offenheit in bester Erinnerung behalten. Stets hatte sie für ihre Fans ein offenes Ohr, deren ungezählte Fragen sie immer freundlich und ausführlich zu beantworten wusste. Im April 2011 verkündete sie auf ihrer offiziellen Seite http://pernhome.com/aim/, dass eine Verfilmung der "Drachenreiter" nun endlich in greifbare Nähe gerückt sei: David Hayter ( "X-Men", "Watchmen") ist damit beauftragt worden, ein Drehbuch zu "Die Welt der Drachen" zu schreiben. Auch wenn McCaffrey selbst die Verfilmung ihrer "Drachen" nun nicht mehr erleben wird, so bleibt doch zu hoffen, dass sich das lange Warten und geduldige Ausharren auf das richtige kreative Team gelohnt hat und es den "Drachenreitern" besser ergehen möge als Ursula K. LeGuins "Erdsee", dessen TV-Version den Romanen leider nicht einmal annähernd gerecht wird. Sohn Todd, der bereits vor einigen Jahren offiziell ihr Erbe bei den "Drachenreitern" angetreten hat, veröffentlichte im August 2011 die Entschuldigung seiner Mutter, dass sie aus gesundheitlichen Gründen leider nicht an der diesjährigen Dragon*Con teilnehmen könne ("Sorry that old age came up and bit me on the a**.”). Die Science Fiction Writers of America haben sie 2005 zur Großmeisterin des Genres ernannt, 2006 wurde sie in die Science Fiction Hall of Fame aufgenommen. Am 21. November 2011 ist Anne McCaffrey im Alter von 85 Jahren in ihrem Haus in Wicklow, Irland, an den Folgen eines Schlaganfalls gestorben. Wir werden sie vermissen!
Wir kommen in Frieden ...
Sie sind da. Hier. Mitten unter uns. Ich meine damit aber nicht Aliens einer gewissen US-amerikanische Quotenkatastrophe, die uns hierzulande vom ausstrahlenden Sender als "DAS Serienevent des Jahres" verkauft wurde; ich rede von einer organisierten Bande aus phantastisch Gesinnten, die seit dem 25. September 2011 ihr Unwesen treiben. Sie nennen sich "Die Phantasten e. V." und sind ein Münchner Verein. Genau dieses München, welches jetzt einen eigenen Con hat – und eben seit vergangenem September einen Bund, der sich ganz der Phantastik widmet. Da trifft das Motto des MucCons "München ist Phantastik!" wirklich zu. Müssen wir uns jetzt vor "Die Phantasten e. V." fürchten oder wollen die doch nur spielen? Ich habe dazu jemandem Fragen gestellt, der sich mit diesem Verein auskennt: Mitgründerin und 1. Vorsitzende Simone Edelberg.
Simon Haffner: Wie kam es zur Gründung?
Simone Edelberg: Die Idee zur Gründung eines Phantastikvereins lag in München schon seit geraumer Zeit in der Luft. Nicht zuletzt, weil Bayern ein phantastisches Brachland ist, obwohl hier durchaus viele Fans des Genres leben. Wir mussten nur noch unsere Arme ausstrecken, die Idee ergreifen und in die Tat umsetzen.
S. H.: Wer hatte die Idee, wie gestaltete sich die Planungsphase, über welchen Zeitraum erstreckte sie sich?
S. E.: Wie gesagt, die Idee lag in der Luft ... Als es dann an die Organisation des ersten MucCons ging, wurde sehr schnell deutlich, dass wir einen Verein brauchen, um die Convention, aber auch andere phantastische Veranstaltungen, auf solide Füße zu stellen. Also habe ich befreundete Phantasten auf eine Vereinsgründung angesprochen und erhielt von allen Seiten begeisterten Zuspruch. Schon im April dieses Jahres haben wir uns Gedanken über mögliche Projekte und die Vereinssatzung gemacht. Ernst wurde es dann im Spätsommer: Wir haben zur Gründungsversammlung eingeladen, Eckdaten festgesteckt und Pläne geschmiedet. Und nun sind wir da (schmunzelt).
S. H.: Welche Ziele strebt »Die Phantasten e. V.« an? Wie wollt ihr diese Ziele erreichen?
S. E.: Wir wollen die Phantastik in jeder Schattierung fördern. Egal, ob Literatur, Musik, Fotografie, Comic, Illustration, Film, Mode, Schmuck, Tanz … – alles hat bei uns seinen Platz, solange es phantastisch ist. Das Genre soll mehr und mehr ins Bewusstsein der Öffentlichkeit rücken. Das gelingt natürlich nur durch eine permanente phantastische Präsenz in der Kulturlandschaft. Um das zu erreichen, veranstalten wir nicht nur in jedem November den MucCon, sondern organisieren auch Ausstellungen, Lesungen, Vorträge und viele, viele andere Events. Nicht zuletzt unterstützen »Die Phantasten e. V.« ihre Mitglieder darin, gewohnte Gedankenrillen zu verlassen, um das reich vorhandene phantastische Ideengut zu nutzen und sich von überkommenen Kulturveranstaltungen zu lösen. Bereits jetzt liegt uns eine Vielzahl interessanter Projektvorschläge unserer Mitglieder vor – wir prüfen diese sorgfältig und helfen, sie zu realisieren.
S. H.: Gibt es schon konkrete Pläne für die nächsten Monate?
S. E.: Nicht nur für die nächsten Monate, sondern sogar für die kommenden Jahre. Gerade Veranstaltungen wie der MucCon oder Kunstausstellungen bedürfen einer langen Vorlaufzeit. Im Jahr 2013 ist der MucCon Gastgeber des SFCD-Jahrescons und soll natürlich entsprechend aufgezogen werden. Auch unsere alljährliche Anthologie lässt sich nicht »mal eben so« aus dem Boden stampfen, verlangt liebevolle Sorgfalt und Vorbereitung. Die sie auch bekommt. Zwischen die großen Projekte streuen wir eine erkleckliche Anzahl kleiner, aber feiner Angebote. So wie unser monatliches »Phantastisches Kreativfrühstück«, den »Phantasten-Stammtisch« in München und die eine oder andere Lesung.
S. H.: Inwieweit stößt »Die Phantasten e. V.« hier in eine »Marktlücke«?
S. E.: Eine »Marktlücke« füllen wir insofern, als es bislang noch keine Phantastik-Convention im bayerischen Raum gab und auch keinen Verein, der alle Phantastiksparten abdeckt. Das ist ja das Spannende an unserem Konzept: Wir stellen ein Genre in den Mittelpunkt, sind aber offen für alle künstlerischen Disziplinen.
S. H.: Gibt es zu wenig Vereine, die sich um die deutsche Phantastikszene bemühen? Oder arbeiten die derzeit existierenden Vereine einfach nicht effizient genug?
S. E.: Die anderen Phantastikvereine haben sich entweder auf ein bestimmtes Subgenre wie Science-Fiction oder Horror spezialisiert oder bemühen sich ausschließlich um die Förderung der phantastischen Literatur. Was selbstverständlich seine Berechtigung hat und ebenso wichtig ist wie unsere Arbeit. Wir aber möchten alle Phantasten aller Künste ansprechen, unter unserem Dach vereinen, sie miteinander vernetzen und ihnen Auftritts- und Veröffentlichungsmöglichkeiten bieten. Das ist unser oberstes Ziel. Ein Ziel, das wir sehr gern auch in Kooperation mit anderen Phantastikvereinen realisieren.
S. H.: Beschränkt sich der Verein auf den Raum München oder möchtet ihr bundesweit aktiv werden?
S. E.: Ein Blick in die Mitgliederliste zeigt, dass wir schon jetzt bundesweit, sogar international aktiv sind. Auf dem MucCon durften wir die Beitrittserklärungen der beiden Wiener Nina Horvath (Autorin und Herausgeberin) und Markus Bayr (Fotograf) entgegennehmen. Damit rückt die Umsetzung eines phantastischen Events in Österreich in immer größere Nähe ... Schauen wir mal, was und wen die Zukunft noch bringt!
S. H.: Wie wird außerhalb des Genres mit »Phantastik« umgegangen?
S. E.: Ich kenne Menschen, für die ist Phantastik schlichtweg »Schund«. Erstaunlicherweise sind das meist dieselben Menschen, die ihren Kindern Jules Verne zu lesen geben, am Wochenende Popcorn knabbernd die 69. Wiederholung von J. R. R. Tolkiens »Herr der Ringe« im Fernsehen ansehen, auf dem Klo Wolfgang Hohlbein verschlingen, im Museum die Bilder von René Magritte bewundern oder in der S-Bahn ihrem Sitznachbarn unaufgefordert einen zwanzigminütigen Vortrag über die Relevanz von Franz Kafkas »Verwandlung« für den modernen Deutschunterricht halten. Diese Menschen wissen gar nicht, dass sie Phantastik konsumieren, sie sogar mögen! Der Begriff »Phantastik« führt im deutschsprachigen Raum außerhalb des Fandoms eine Schattenexistenz. Wobei wir die eben genannte Gruppe noch »abholen« können, indem wir ihr durch unsere Veranstaltungen zeigen, was Phantastik ist und dass sie Spaß macht. Viel trauriger ist es, wenn Menschen Phantastik in jeder Form ablehnen, ohne je Kontakt mit ihr gehabt zu haben. Bei diesen Leuten kann ich nur hilflos die Augenbrauen heben und hoffen, dass sie eines Tages versehentlich über ein Stück Phantastik stolpern, das sie eines Besseren belehrt. Für mich wäre ein Leben ohne Phantastik ein Leben ohne Phantasie, ohne Träume. Bedauernswert.
S. H.: Werdet ihr versuchen, die Phantastik aus ihrem Nischendasein zu befreien?
S. E.: Die Phantastik selbst führt kein Nischendasein – die Regale der Buchhandlungen sind vollgestopft mit phantastischer Literatur, die Menschen strömen in die Kinos, wenn phantastische Filme gezeigt werden, und Museen präsentieren stolz phantastische Gemälde und Skulpturen. Es geht um den Begriff der Phantastik, der im Denken vieler Menschen nicht präsent ist. Das wollen wir durch unser Engagement ändern.
S. H.: Was muss ich tun, um Mitglied zu werden, was sollte ich beachten? Welche Vorteile bietet eine Mitgliedschaft? Kann ich als Mitglied auch selbst aktiv mitgestalten?
S. E.: Jeder über 18, der die Phantastik liebt, ist bei den »Phantasten« herzlich willkommen. Die Mitgliedschaft bei uns hat viele Vorteile: angefangen bei Auftritts-, Ausstellungs- und Veröffentlichungsmöglichkeiten über attraktive Vergünstigungen beim Besuch unserer Veranstaltungen oder Workshops bis hin zur aktiven Mitgestaltung des Vereins. Unsere Mitglieder stehen im Mittelpunkt. Oder mit anderen Worten: Wir sind ein Verein zum Anfassen und Mitmachen.
S. H.: Gab es schon erste Reaktionen auf die Vereinsgründung?
S. E.: Oh ja, eine Menge! Das Fandom zeigt sich uns gegenüber ebenso positiv interessiert wie andere Phantastikvereine. Wir konnten sogar schon erste Kooperationen wie mit dem SFCD e. V. eingehen, was uns sehr freut. Ein bissl anders sieht es in der Münchner Vereinsszenerie aus: Dort hat unsere Gründung für viel Wirbel gesorgt. Kein Wunder – die hiesige Kulturlandschaft ist geprägt von einer Atmosphäre des akademischen Dünkels, des Misstrauens und des Konkurrenzdenkens. Wir aber machen bei diesem Ellbogenboxen nicht mit, sind offen für Gespräche mit Menschen innerhalb und außerhalb der Phantastikszene.
S. H.: Vielen Dank für das Interview.
Monatliche Veranstaltungen des Vereins »Die Phantasten«:
Phantastisches Kreativfrühstück Immer am zweiten Sonntag im Monat lädt der Verein »Die Phantasten e. V.« unter Leitung von Helmfried Protsch im »Café Borstei« zum phantastischen Kreativfrühstück. Geboten werden Text- und Bildgespräche, Schreibspiele und Diskussionen über Neuerscheinungen und Ausstellungen. Um 10 Uhr gibt es Frühstück, ab 11 Uhr wird es phantastisch-kreativ. Eingeladen sind alle, die sich für Phantastik interessieren, eigene Texte oder Bilder vorstellen oder auch einfach nur zuhören wollen. Unkostenbeitrag für Material: 2,00 Euro.
Ort: Cafe Borstei, Franz-Marc-Str. 9, 80637 München. Termine 2011: 10. Dezember. Termine 2012: 8. Januar, 12. Februar, 11. März, 1. April (aufgrund von Ostern eine Woche eher als sonst), 13. Mai, 10. Juni, 8. Juli, 12. August, 9. September, 14. Oktober und 9. Dezember; den Novembertermin geben wir bekannt, sobald der Termin für den MucCon 2012 feststeht.
Phantasten-Stammtisch An jedem vierten Samstag im Monat trifft sich der Verein »Die Phantasten e. V.« ab 18 Uhr zum phantastischen Wasser-Bier-Wein-Klatsch im kroatischen Restaurant »Dietrich von Bern«. Der Stammtisch dient als Kontaktbörse, Ort des Austauschs und gemütlicher Salon. Er ist grundsätzlich offen für neue Mitglieder, die am Genre Phantastik interessiert sind.
Ort: Dietrich von Bern, Dietrichstr. 2, 80637 München. Termine 2011: 26. November; der Dezembertermin entfällt aufgrund von Heiligabend. Termine 2012: 28. Januar, 25. Februar, 24. März, 28. April, 26. Mai, 23. Juni, 28. Juli, 25. August, 22. September, 27. Oktober, 24. November und 22. Dezember.
Besuchen Sie auch die Online-Version der TV-Vorschau und stellen Sie sich dort Ihr persönliches Fernsehprogramm zusammen. | Colorcode: | PayTV | Österreich | Schweiz |
| Montag, 28. November 2011 | | 12:30 Uhr | Andromeda Erzengel Gabriel | 1x20 | Tele-5 | Wdh. | | 13:20 Uhr | Smallville Eintagseltern | 4x20 | Tele-5 | Wdh. | | 14:15 Uhr | Stargate Seth | 3x02 | Tele-5 | Wdh. | | 15:05 Uhr | Shang-High Noon Jackie Chan versucht im Wilden Westen eine chinesische Prinzessin zu retten und verbündet sich dafür mit Owen Wilson. | US 2000 | Pro7 | Wdh. | | 15:10 Uhr | Star Trek - Das nächste Jahrhundert Das Recht auf Leben | 5x04 | Tele-5 | Wdh. | | 16:10 Uhr | Andromeda Die Odyssee | 1x21 | Tele-5 | Wdh. | | 16:50 Uhr | Star Trek: Raumschiff Voyager Das ungewisse Dunkel (1/2) | 5x15 | Sci-Fi | Wdh. | | 17:10 Uhr | Smallville School of Wax | 4x21 | Tele-5 | Wdh. | | 17:40 Uhr | Star Trek: Raumschiff Voyager Das ungewisse Dunkel (2/2) | 5x16 | Sci-Fi | Wdh. | | 18:10 Uhr | Stargate Die Saat des Verrats | 3x03 | Tele-5 | Wdh. | | 19:05 Uhr | Star Trek - Das nächste Jahrhundert Katastrophe auf der Enterprise | 5x05 | Tele-5 | Wdh. | | 20:15 Uhr | Torus - Das Geheimnis aus einer anderen Welt Ein Monolith ist ein einer chinesischen Kleinstadt aufgetaucht und fängt an komische Signale zu senden. Außerdem wehrt er sich gegen seine Zerstörung und könnte selbst die Erde zerstören. | US 2000 | Tele-5 | Wdh. | | 20:15 Uhr | CSI:NY Tod im Schaufenster | 7x10 | VOX | Wdh. | | 20:15 Uhr | Falling Skies Der Kriegsgefangene | 1x03 | Pro7 | 1st | | 20:50 Uhr | Dr. House Ärztekummer | 7x22 | SF2 | Wdh. | | 21:15 Uhr | Iron Man 2 Tony Stark, aka Iron Man, ist zurück. Und er legt sich mit Regierung, einem anderen Waffenproduzenten und einem Superschurken an. | US 2010 | Sky-Action | Wdh. | | 21:15 Uhr | Falling Skies Kommunikation | 1x04 | Pro7 | 1st | | 22:10 Uhr | Supernatural Tote tragen keine Karos | 5x15 | Pro7 | Wdh. | | 23:05 Uhr | CSI: Miami Blutzucker | 9x09 | SF2 | Wdh. | | 23:20 Uhr | Replicant Um einen Killer zu fangen klont die Polizei ihn. Mit Jean-Claude Van Damme. | US 2001 | Sky-Action | Wdh. | | 00:20 Uhr | Ijon Tichy: Raumpilot Held von Kosmos | 2x01 | ZDF | Wdh. | | 00:45 Uhr | Ijon Tichy: Raumpilot Shøpping | 2x02 | ZDF | Wdh. | | 01:00 Uhr | Supernatural Tote tragen keine Karos | 5x15 | Pro7 | Wdh. |
|
| Dienstag, 29. November 2011 | | 12:30 Uhr | Andromeda Die Odyssee | 1x21 | Tele-5 | Wdh. | | 13:20 Uhr | Smallville School of Wax | 4x21 | Tele-5 | Wdh. | | 14:15 Uhr | Stargate Die Saat des Verrats | 3x03 | Tele-5 | Wdh. | | 15:10 Uhr | Star Trek - Das nächste Jahrhundert Katastrophe auf der Enterprise | 5x05 | Tele-5 | Wdh. | | 16:10 Uhr | Andromeda Auf verlorenem Posten | 2x02 | Tele-5 | Wdh. | | 16:50 Uhr | Star Trek: Raumschiff Voyager Das Generationenschiff | 5x17 | Sci-Fi | Wdh. | | 17:10 Uhr | Smallville Armageddon | 4x22 | Tele-5 | Wdh. | | 17:45 Uhr | Star Trek: Raumschiff Voyager Endstation - Vergessenheit | 5x18 | Sci-Fi | Wdh. | | 18:10 Uhr | Stargate Besessen | 3x04 | Tele-5 | Wdh. | | 19:05 Uhr | Star Trek - Das nächste Jahrhundert Gefährliche Spielsucht | 5x06 | Tele-5 | Wdh. | | 20:15 Uhr | CSI: Miami Connie und ihre Feinde | 9x12 | RTL | Wdh. | | 20:15 Uhr | Surrogates - Mein zweites Ich In der Zukunft verlassen die Menschen ihre Wohnung nicht mehr, da sie Surrogates, ferngesteuerte Roboter einsetzten. Doch als ein Mord passiert ist Bruce Willis gezwungen in echt auf Mördersuche zu gehn. | US 2009 | Sky-Cinema-Hits | Wdh. | | 21:15 Uhr | Dr. House Unheilsgeschichten | 7x21 | RTL | 1st | | 21:15 Uhr | Repo Men - Unrated Version In der Zukunft gibt es künstliche Organe auf Pump. Und wenn man nicht bezahlt kommen die Repo Men und holen sie zurück. | US/CA 2010 | Sky-Action | Wdh. | | 23:15 Uhr | Schnappt Shorty John Travolta als Geldeintreiber wird nach L.A. geschickt, um Geld von einem Produzenten einzutreiben. Er möchte aber lieber selbst einen Film drehen. | US 1995 | WDR | Wdh. | | 23:15 Uhr | Survival of the Dead Auf einer Insel grassiert eine Zombieepedemie. Da muss wohl wieder mal die Schrotflinte ausgepackt werden. Von Zombieurvater George A. Romero. | US/CA 2009 | Sky-Action | Wdh. | | 00:05 Uhr | Armee der Finsternis Bruce Campbell kämpft mit der Kettensäge im Mittelalter gegen Skelette und ähnliche Monster. | US 1993 | Tele-5 | Wdh. | | 00:20 Uhr | CSI:NY Tod im Schaufenster | 7x10 | VOX | Wdh. | | 00:30 Uhr | CSI: Miami Connie und ihre Feinde | 9x12 | RTL | Wdh. |
|
| Mittwoch, 30. November 2011 | | 12:30 Uhr | Andromeda Auf verlorenem Posten | 2x02 | Tele-5 | Wdh. | | 13:20 Uhr | Smallville Armageddon | 4x22 | Tele-5 | Wdh. | | 14:15 Uhr | Stargate Besessen | 3x04 | Tele-5 | Wdh. | | 15:10 Uhr | Star Trek - Das nächste Jahrhundert Gefährliche Spielsucht | 5x06 | Tele-5 | Wdh. | | 16:10 Uhr | Andromeda Das Falsche Herz | 2x03 | Tele-5 | Wdh. | | 16:50 Uhr | Star Trek: Raumschiff Voyager Der Kampf ums Dasein (1/2) | 2x26 | Sci-Fi | Wdh. | | 17:10 Uhr | Tracker Das Wurmloch | 1x01 | Tele-5 | Wdh. | | 17:45 Uhr | Star Trek: Raumschiff Voyager Die Denkfabrik | 5x20 | Sci-Fi | Wdh. | | 18:10 Uhr | Stargate Die Lektion der Orbaner | 3x05 | Tele-5 | Wdh. | | 19:05 Uhr | Star Trek - Das nächste Jahrhundert Wiedervereinigung? (1/2) | 5x07 | Tele-5 | Wdh. | | 20:15 Uhr | Bulletproof Monk - Der kugelsichere Mönch Ein tibetanischer Mönch ist damit beauftragt eine Schriftrolle zu beschützen, hinter der ein Alt-Nazi her ist. Dabei unterrichtet er ein Straßenkind im Kampfsport. | US 2003 | RTL2 | Wdh. | | 20:15 Uhr | Merlin - Die neuen Abenteuer Herzdame | 3x10 | SRTL | 1st | | 20:15 Uhr | Ich liebe dich zu Tode Eine Frau will ihren untreuen Ehemann umbringen. Als sie es selbst nicht schafft engagiert sie Leute die sich damit auskennen. | US 1990 | Tele-5 | Wdh. | | 21:15 Uhr | Salt Angelina Jolie als Agentin die zu Unrecht von ihrer eigenen Seite verfolgt wird. | US 2010 | Sky-Action | Wdh. | | 22:50 Uhr | Bad Boys II Will Smith und Martin Lawrence sind als Drogencops zurück. Und auf der Suche nach bösen Jungs. | US 2003 | SF2 | Wdh. | | 23:00 Uhr | Bones - Die Knochenjägerin Eine Praktikantin im Ofen | 3x06 | ATVplus | Wdh. | | 23:20 Uhr | Starship Troopers 3: Marauder Die Bugs sind wieder auf dem Vormarsch. Das kann Johnny Rico natürlich nicht so zulassen. | US/SA 2008 | Kabel1 | Wdh. | | 00:15 Uhr | Bulletproof Monk - Der kugelsichere Mönch Ein tibetanischer Mönch ist damit beauftragt eine Schriftrolle zu beschützen, hinter der ein Alt-Nazi her ist. Dabei unterrichtet er ein Straßenkind im Kampfsport. | US 2003 | RTL2 | Wdh. | | 00:20 Uhr | Star Trek: Nemesis Picard und Co. wollen Friedensverhandlungen mit den Romulanern beginnen. Doch die Remaner und ein Picard-Klon sind dagegen. | US 2002 | ORF1 | Wdh. |
|
| Donnerstag, 01. Dezember 2011 | | 12:30 Uhr | Andromeda Das Falsche Herz | 2x03 | Tele-5 | Wdh. | | 13:20 Uhr | Tracker Das Wurmloch | 1x01 | Tele-5 | Wdh. | | 14:15 Uhr | Stargate Die Lektion der Orbaner | 3x05 | Tele-5 | Wdh. | | 15:10 Uhr | Star Trek - Das nächste Jahrhundert Wiedervereinigung? (1/2) | 5x07 | Tele-5 | Wdh. | | 16:10 Uhr | Andromeda Der Informant | 2x04 | Tele-5 | Wdh. | | 16:50 Uhr | Star Trek: Raumschiff Voyager Verheerende Gewalt | 5x21 | Sci-Fi | Wdh. | | 17:10 Uhr | Tracker Tödliche Tropfen | 1x02 | Tele-5 | Wdh. | | 17:45 Uhr | Star Trek: Raumschiff Voyager Liebe inmitten der Sterne | 5x22 | Sci-Fi | Wdh. | | 18:10 Uhr | Stargate Lebenslinien | 3x06 | Tele-5 | Wdh. | | 19:05 Uhr | Star Trek - Das nächste Jahrhundert Wiedervereinigung? (2/2) | 5x08 | Tele-5 | Wdh. | | 20:15 Uhr | Transporter - The Mission Der 'Transporter' Frank soll einen Jungen in Miami beschützen. Nach der Entführung des Kleinen kommt es mal wieder zu einem Special Effects und Martial Arts Rachefeldzug/Rettungsaktion. | FR/US 2005 | VOX | Wdh. | | 20:15 Uhr | True Lies - Wahre Lügen Arnold Schwarzenegger als Geheimagent. So geheim, dass selbst seine Familie nichts von seiner Arbeit weiß. Dann kommen Terroristen, Möchtegernlover und Atombomben ins Spiel. | US/DE 1994 | Kabel1 | Wdh. | | 20:15 Uhr | Dr. House Ärztekummer | 7x22 | ORF1 | Wdh. | | 20:15 Uhr | Star Trek - Das nächste Jahrhundert Der zeitreisende Historiker | 5x09 | Tele-5 | Wdh. | | 21:05 Uhr | Bones - Die Knochenjägerin Die Monotonie in der Polygamie | 6x12 | ATVplus | Wdh. | | 21:05 Uhr | Dr. House Entzwei | 7x23 | ORF1 | Wdh. | | 21:15 Uhr | Bones - Die Knochenjägerin Die Bones-Identität | 6x09 | RTL | Wdh. | | 21:15 Uhr | Stargate Atlantis Der Überlebende | 1x12 | Tele-5 | Wdh. | | 21:15 Uhr | Signs - Zeichen Auf der Farm von Mel Gibson erscheinen Kornkreise. Etwa Aliens bei ihrer Lieblingsbeschäftigung, der Eroberung der Erde? | US 2002 | Sky-Action | Wdh. | | 22:00 Uhr | Knight and Day Cameron Diaz trifft Tom Cruise. Da er ein Agent auf der Flucht ist, raubt das treffen ihr den Atem. | US 2010 | Sky-Cinema | Wdh. | | 22:05 Uhr | Eraser Arnold Schwarzenegger als Vertrauensperson. Keine Angst, er tut nur so als ob er seine Zielperson tötet. Solange die nicht böse ist. | US 1995 | VOX | Wdh. | | 22:10 Uhr | Akte X - Die unheimlichen Fälle des FBI Böse Zeichen | 7x01 | Tele-5 | Wdh. | | 22:15 Uhr | CSI: Den Tätern auf der Spur Die zwei Mrs. Grissoms | 11x13 | RTL | Wdh. | | 22:55 Uhr | Basic Instinct Michael Duoglas verdächtigt Sharon Stone eine Eispickelmörderin zu sein. | US/FR 1992 | Kabel1 | Wdh. | | 23:10 Uhr | CSI: Den Tätern auf der Spur Nächster Akt | 7x07 | RTL | Wdh. | | 23:10 Uhr | Star Trek - Das nächste Jahrhundert Der zeitreisende Historiker | 5x09 | Tele-5 | Wdh. | | 23:55 Uhr | Heroes Es war einmal in Texas | 4x08 | ATVplus | Wdh. | | 00:30 Uhr | Transporter - The Mission Der 'Transporter' Frank soll einen Jungen in Miami beschützen. Nach der Entführung des Kleinen kommt es mal wieder zu einem Special Effects und Martial Arts Rachefeldzug/Rettungsaktion. | FR/US 2005 | VOX | Wdh. | | 00:40 Uhr | Stargate Atlantis Der Überlebende | 1x12 | Tele-5 | Wdh. |
|
| Freitag, 02. Dezember 2011 | | 12:30 Uhr | Andromeda Der Informant | 2x04 | Tele-5 | Wdh. | | 13:20 Uhr | Tracker Tödliche Tropfen | 1x02 | Tele-5 | Wdh. | | 14:15 Uhr | Stargate Lebenslinien | 3x06 | Tele-5 | Wdh. | | 15:10 Uhr | Star Trek - Das nächste Jahrhundert Wiedervereinigung? (2/2) | 5x08 | Tele-5 | Wdh. | | 16:10 Uhr | Andromeda Angriff der Nietzscheaner | 2x07 | Tele-5 | Wdh. | | 16:50 Uhr | Star Trek: Raumschiff Voyager 23:59 | 5x23 | Sci-Fi | Wdh. | | 18:10 Uhr | Stargate Kopfgeldjäger | 3x07 | Tele-5 | Wdh. | | 19:05 Uhr | Star Trek - Das nächste Jahrhundert Die Soliton-Welle | 5x10 | Tele-5 | Wdh. | | 20:13 Uhr | 2 Fast 2 Furious Und wieder muss ein rasender Undercover-Cop Straßenrennen fahren um böse Buben zu fangen. | US/DE 2003 | 13th-Street | Wdh. | | 20:15 Uhr | Shanghai Knights Jackie Chan und Owen Wilson auf der Suche nach dem Mörder seines Vaters. In Westernmanier. | US/UK 2003 | Pro7 | Wdh. | | 20:15 Uhr | CSI: Miami Die Rache ist mein | 1x14 | VOX | Wdh. | | 20:15 Uhr | Star Trek: Raumschiff Voyager Zeitschiff 'Relativity' | 5x24 | Sci-Fi | Wdh. | | 21:05 Uhr | Star Trek: Raumschiff Voyager Geheimnisvolle Intelligenz | 5x25 | Sci-Fi | Wdh. | | 21:15 Uhr | CSI - Den Tätern auf der Spur Knochenarbeit | 1x14 | VOX | Wdh. | | 21:55 Uhr | Star Trek: Raumschiff Voyager Equinox (1/2) | 5x26 | Sci-Fi | Wdh. | | 22:05 Uhr | Arachnophobia Killerspinnen nisten sich in einem kalifornischen Dorf ein. | US 1990 | 13th-Street | Wdh. | | 22:20 Uhr | Shaft - Noch Fragen? Samuel L. Jackson als Shaft. Und er Jagd den Sohn eines Millionärs, der einen Mord begangen hat. | DE/US 2000 | ATVplus | Wdh. | | 22:25 Uhr | Lost Highway Ein David Lynch Film. Ein Saxophonspieler wird angeklagt seine Frau umgebracht zu haben. In der Todeszelle sitzt eines Tages eine völlig andere Person. | FR/US 1997 | 3sat | Wdh. | | 22:55 Uhr | XXX - Triple X Vin Diesel mit coolen Sprüchen und James Bond Gadgets auf Terroristenjagd. | US 2002 | SF2 | Wdh. | | 00:15 Uhr | Shanghai Knights Jackie Chan und Owen Wilson auf der Suche nach dem Mörder seines Vaters. In Westernmanier. | US/UK 2003 | Pro7 | Wdh. | | 00:15 Uhr | CSI: Miami Die Rache ist mein | 1x14 | VOX | Wdh. |
|
| Samstag, 03. Dezember 2011 | | 13:25 Uhr | Smallville Sag' die Wahrheit | 3x18 | ATVplus | Wdh. | | 18:10 Uhr | Die verlorene Welt Der Drachentöter | 2x04 | Tele-5 | Wdh. | | 20:15 Uhr | James Bond 007 - Der Morgen stirbt nie Um seine Zuschauerraten zu steigern, will ein böser Medien-Mogul den dritten Weltkrieg auslösen. James Bond, dieses Mal von Pierce Brosnan verkörpert, will selbiges verhindern. | UK/US 1997 | ARD | Wdh. | | 20:15 Uhr | Star Trek: Raumschiff Voyager Equinox (2/2) | 6x01 | Sci-Fi | Wdh. | | 20:15 Uhr | Harry Potter und der Gefangene von Askaban Auch das dritte Schuljahr hält für Harry Potter viele aufregende Abenteuer bereit. Vor allem da er vom Gefangenen von Askaben verfolgt wird. | US 2004 | Sky-Cinema | Wdh. | | 20:15 Uhr | The Expendables Sly Stallone hat die alte Garde der Action-Helden um sich versammelt und zusammen jagen sie Sachen in die Luft. Ja, da war bestimmt irgendwo eine Story, aber wo soll man sie bei der ganzen Action finden? | US 2010 | Sky-Cinema-Hits | Wdh. | | 21:05 Uhr | Star Trek: Raumschiff Voyager Überlebensinstinkt | 6x02 | Sci-Fi | Wdh. | | 21:55 Uhr | Star Trek: Raumschiff Voyager Die Barke der Toten | 6x03 | Sci-Fi | Wdh. | | 22:35 Uhr | Stirb langsam 2 Bruce Willis passiert der gleiche Mist zum zweiten Mal. Und wieder sind enge Lüftungsschächte sein beliebtestes Fortbewegungsmittel um an die bösen Terroristen zu kommen. | US 1990 | ORF1 | Wdh. | | 23:15 Uhr | Numb3rs - Die Logik des Verbrechens Markt und Marke | 5x16 | Kabel1 | Wdh. | | 23:20 Uhr | 2 Fast 2 Furious Und wieder muss ein rasender Undercover-Cop Straßenrennen fahren um böse Buben zu fangen. | US/DE 2003 | 13th-Street | Wdh. | | 23:45 Uhr | Kiss of the Dragon Jet Li als Undercover-Cop, dem ein Mord angehängt werden soll. Er versucht, mit Hilfe von Bridget Fonda seine Unschuld zu beweisen. | FR/US 2001 | Sky-Cinema-Hits | Wdh. |
|
| Sonntag, 04. Dezember 2011 | | 10:10 Uhr | Zoom - Akademie für Superhelden Tim Allen als Ex-Superheld, der nun an einer Superheldenakademie unterrichtet. Natürlich taucht dann sein Erzfeind auf... | US 2006 | ORF1 | Wdh. | | 12:55 Uhr | Zoom - Akademie für Superhelden Tim Allen als Ex-Superheld, der nun an einer Superheldenakademie unterrichtet. Natürlich taucht dann sein Erzfeind auf... | US 2006 | Pro7 | Wdh. | | 16:55 Uhr | Earthsea - Die Saga von Erdsee Ein junger Magier und eine junge Priestern müssen den Plan eines Tyrannen verhindern, der ganz Erdsee vernichten würde. | US 2004 | Kabel1 | Wdh. | | 20:15 Uhr | Star Trek: Raumschiff Voyager Dame, Doktor, As, Spion | 6x04 | Sci-Fi | Wdh. | | 20:15 Uhr | Salt Angelina Jolie als Agentin die zu Unrecht von ihrer eigenen Seite verfolgt wird. | US 2010 | Sky-Cinema-Hits | Wdh. | | 21:05 Uhr | Star Trek: Raumschiff Voyager Alice | 6x05 | Sci-Fi | Wdh. | | 21:50 Uhr | The Rock - Fels der Entscheidung Ein General bringt Giftgasraketen in seine Gewalt und bedroht von Alcatraz aus San Fransisco. Nur Ausbrecherkönig Sean Connery und Giftgasexperte Nicholas Cage können ihn aufhalten. | US 1996 | 13th-Street | Wdh. | | 21:55 Uhr | Star Trek: Raumschiff Voyager Rätsel | 6x06 | Sci-Fi | Wdh. | | 21:55 Uhr | Kill Bill: Vol. 1 Uma Thurman als Killerin auf einem Rachefeldzug. Sie will ihre Ex-Kollegen töten, die sie vor Fünf Jahren beinahe umgebracht hatten. Von Quentin Tarantino. | US 2003 | Sky-Cinema-Hits | Wdh. | | 22:00 Uhr | CSI Miami Der letzte Widerstand | 9x13 | ORF1 | Wdh. | | 22:15 Uhr | Sudden Death Terorristen nehmen ein ganzes Eisstadion samt Vizepräsident als Geisel. Ganz schön brenzlig. Aber zum Glück ist da ja der Ex-Feuerwehrman Jean-Claude van Damme. | USA 1995 | ATVplus | Wdh. | | 22:30 Uhr | Bad Boys - Harte Jungs Will Smith und Martin Lawrence auf der Jagd nach den Killern, die Heroin im Wert von 100 Millionen Dollar aus der Asservatenkammer gestohlen haben. | US 1995 | Pro7 | Wdh. | | 23:45 Uhr | Kill Bill: Volume 2 Der zweite Teil von Quentin Tarantinos Films um die Braut (Uma Thurman) und ihren Rachefeldzug gegen Bill (David Carradine). | UK 2004 | Sky-Cinema-Hits | Wdh. |
|
| Montag, 05. Dezember 2011 | | 12:30 Uhr | Andromeda Angriff der Nietzscheaner | 2x07 | Tele-5 | Wdh. | | 14:15 Uhr | Stargate Kopfgeldjäger | 3x07 | Tele-5 | Wdh. | | 15:10 Uhr | Star Trek - Das nächste Jahrhundert Die Soliton-Welle | 5x10 | Tele-5 | Wdh. | | 16:50 Uhr | Star Trek: Raumschiff Voyager Zeitschiff 'Relativity' | 5x24 | Sci-Fi | Wdh. | | 17:10 Uhr | Tracker Nackte Tatsachen | 1x04 | Tele-5 | Wdh. | | 17:45 Uhr | Star Trek: Raumschiff Voyager Geheimnisvolle Intelligenz | 5x25 | Sci-Fi | Wdh. | | 18:10 Uhr | Stargate Dämonen | 3x08 | Tele-5 | Wdh. | | 19:05 Uhr | Star Trek - Das nächste Jahrhundert Der einzige Überlebende | 5x11 | Tele-5 | Wdh. | | 20:15 Uhr | Falling Skies Die Rettung | 1x05 | Pro7 | 1st | | 20:15 Uhr | CSI:NY Killerclown | 7x11 | VOX | Wdh. | | 20:15 Uhr | Tron: Legacy Der Sohn von Flynn wird auch in den Computer digitalisiert, in den sein Vater vor Jahren schon die Abenteuer als User erlebt hat. | US 2010 | Sky-Cinema-Hits | Wdh. | | 20:50 Uhr | Dr. House Entzwei | 7x23 | SF2 | Wdh. | | 21:15 Uhr | Falling Skies Sicherheit | 1x06 | Pro7 | 1st | | 22:05 Uhr | Gamer Killerspiel in echt. Todeszellenkandidaten werden dazu gezwungen sich von anderen kontrolliert gegenseitig umzubringen. | US 2009 | Sky-Cinema | Wdh. | | 22:10 Uhr | Supernatural Blutiger Valentinstag | 5x14 | Pro7 | Wdh. | | 23:05 Uhr | CSI: Miami Alptraumpaar | 9x10 | SF2 | Wdh. | | 23:20 Uhr | Der unglaubliche Hulk Bruce Banner versucht sich von jeder Aufregung fern zu halten, da er sich sonst in Hulk verwandelt. Was sich als schwierig herausstellt wenn das Militär ihn, zwecks Waffenforschung, fangen möchte. | US 2008 | Sky-Action | Wdh. | | 23:30 Uhr | Dragon Hunter Eine Prophezeiung prophezeit das ein Junge die Welt vor den Drachen rettet. | US 2008 | Sci-Fi | Wdh. | | 23:55 Uhr | Dexter Ein Leben wie im Traum | 4x01 | SF2 | Wdh. | | 23:55 Uhr | Machete Von Robert Rodriguez. Machete is ein mexikanischer Ex-Cop. Er wird verraten und mus in die USA fliehen. Wo er nochmals verraten wird. Aber niemand darf dies ungestraft. | US 2010 | Sky-Cinema | Wdh. | | 00:20 Uhr | Ijon Tichy: Raumpilot Schön schaumig | 2x03 | ZDF | 1st | | 00:45 Uhr | Ijon Tichy: Raumpilot Biste-Fix Zeitblasen | 2x04 | ZDF | 1st | | 01:00 Uhr | Prison Break Ein letzter Schritt zur Freiheit (1/2) | 4x23 | SF2 | Wdh. |
|
| Dienstag, 06. Dezember 2011 | | 13:20 Uhr | Tracker Nackte Tatsachen | 1x04 | Tele-5 | Wdh. | | 14:15 Uhr | Stargate Dämonen | 3x08 | Tele-5 | Wdh. | | 15:10 Uhr | Star Trek - Das nächste Jahrhundert Der einzige Überlebende | 5x11 | Tele-5 | Wdh. | | 16:10 Uhr | Andromeda Das Labyrinth | 2x09 | Tele-5 | Wdh. | | 16:50 Uhr | Star Trek: Raumschiff Voyager Equinox (1/2) | 5x26 | Sci-Fi | Wdh. | | 17:10 Uhr | Tracker Die Seuche | 1x05 | Tele-5 | Wdh. | | 17:45 Uhr | Star Trek: Raumschiff Voyager Equinox (2/2) | 6x01 | Sci-Fi | Wdh. | | 18:10 Uhr | Stargate Regeln der Kriegsführung | 3x09 | Tele-5 | Wdh. | | 19:05 Uhr | Star Trek - Das nächste Jahrhundert Geistige Gewalt | 5x12 | Tele-5 | Wdh. | | 20:15 Uhr | CSI: Miami Der letzte Widerstand | 9x13 | RTL | Wdh. | | 20:15 Uhr | Batmans Rückkehr Batman im Kampf gegen den Pinguin und Catwoman. | US/UK 1992 | Tele-5 | Wdh. | | 20:15 Uhr | Megamind Computeranimiert. Der Superschurke Megamind ist am Ziel seiner Träume: Er hat Superhelden Metro Man vernichtet und Metro City unterjocht. Nur leider ist das dann doch irgendwie ziemlich langweilig ohne Gegenspieler... | US 2010 | Sky-Cinema | Wdh. | | 20:15 Uhr | Eclipse - Biss zum Abendrot Bella muss sich jetzt entscheiden. Glitzervampir Edward oder Werwolf Jacob. | US 2010 | Sky-Cinema-Hits | Wdh. | | 21:15 Uhr | Dr. House Ärztekummer | 7x22 | RTL | Wdh. | | 23:00 Uhr | BloodRayne: Deliverance Halbvampirin Rayne legt sich mit Vampir Billy the Kid und seinen Vampircowboys an. | CA/DE 2007 | Sky-Action | Wdh. | | 00:20 Uhr | CSI:NY Killerclown | 7x11 | VOX | Wdh. | | 00:30 Uhr | CSI: Miami Der letzte Widerstand | 9x13 | RTL | Wdh. | | 00:45 Uhr | Batmans Rückkehr Batman im Kampf gegen den Pinguin und Catwoman. | US/UK 1992 | Tele-5 | Wdh. |
|
| Mittwoch, 07. Dezember 2011 | | 12:30 Uhr | Andromeda Das Labyrinth | 2x09 | Tele-5 | Wdh. | | 13:20 Uhr | Tracker Die Seuche | 1x05 | Tele-5 | Wdh. | | 14:15 Uhr | Stargate Regeln der Kriegsführung | 3x09 | Tele-5 | Wdh. | | 15:10 Uhr | Star Trek - Das nächste Jahrhundert Geistige Gewalt | 5x12 | Tele-5 | Wdh. | | 16:10 Uhr | Andromeda Königliche Hoheit | 2x10 | Tele-5 | Wdh. | | 16:50 Uhr | Star Trek: Raumschiff Voyager Überlebensinstinkt | 6x02 | Sci-Fi | Wdh. | | 17:10 Uhr | Tracker Spurlos verschwunden | 1x07 | Tele-5 | Wdh. | | 17:45 Uhr | Star Trek: Raumschiff Voyager Die Barke der Toten | 6x03 | Sci-Fi | Wdh. | | 18:10 Uhr | Stargate Sha'res Tod | 3x10 | Tele-5 | Wdh. | | 19:05 Uhr | Star Trek - Das nächste Jahrhundert Das künstliche Paradies | 5x13 | Tele-5 | Wdh. | | 20:15 Uhr | Hot Fuzz Top-Cop Angel wird von London in ein Kaff versetzt. Da er durch seine 400% höhere Aufklärungsrate seine Kollegen dumm ausehen lässt. Und in seiner neuen Umgebung geschehen seltsame, und tödliche, Zufälle. | UK/FR 2007 | RTL2 | Wdh. | | 20:15 Uhr | Merlin - Die neuen Abenteuer Die Schattenwelt | 3x11 | SRTL | Wdh. | | 21:15 Uhr | Inception Leonardo DiCaprio ist ein Dieb der in anderer Leute Träume eindringt um dort Geheimnisse zu stehlen. Aber nun muss er einen Gedanken einflüstern. | US/UK 2010 | Sky-Action | Wdh. | | 22:25 Uhr | Das Schweigen der Lämmer Mit Anthony Hopkins und Jodie Foster. Ein Psychopath tötet Frauen. Um diesen zu fangen, muss eine FBI-Agentin mit dem Oberpsychopathen Dr. Hannibal Lecter zusammenarbeiten. | US 1991 | Kabel1 | Wdh. | | 22:35 Uhr | Lethal Weapon 3 - Die Profis sind zurück Danny Glover und Mel Gibson wieder als ungleiches Polizistenpaar. Dieses Mal auf Jagd nach Waffenhändlern. | US 1992 | RTL2 | Wdh. | | 23:00 Uhr | Bones - Die Knochenjägerin Der Junge in der Zeitkapsel | 3x07 | ATVplus | Wdh. | | 23:45 Uhr | Mission: Impossible Mit Tom Cruise. Ein MI6 Team tappt bei einem Auftrag in die Falle. Die einzigen Überlebenden gelten als Verräter. Doch sie versuchen den wahren Schuldigen aufzudecken. | US 1996 | Sky-Action | Wdh. | | 00:30 Uhr | Roter Drache Anthony Hopkins als Dr. Hannibal Lecter und Edward Norton als FBI-Agent der ihn gefangen hat. Nun braucht er die Hilfe des genialen Kannibalen, um einen anderen Serienmörder zu fassen. Prequel zu 'Schweigen der Lämmer' | US/DE 2002 | Kabel1 | Wdh. | | 00:55 Uhr | Lethal Weapon 3 - Die Profis sind zurück Danny Glover und Mel Gibson wieder als ungleiches Polizistenpaar. Dieses Mal auf Jagd nach Waffenhändlern. | US 1992 | RTL2 | Wdh. |
|
| Donnerstag, 08. Dezember 2011 | | 12:30 Uhr | Andromeda Königliche Hoheit | 2x10 | Tele-5 | Wdh. | | 13:20 Uhr | Tracker Spurlos verschwunden | 1x07 | Tele-5 | Wdh. | | 14:15 Uhr | Stargate Sha'res Tod | 3x10 | Tele-5 | Wdh. | | 14:35 Uhr | Shrek 2 - Der tollkühne Held kehrt zurück Shrek und Fiona besuchen ihre Eltern. Wie zu erwarten war bringen Schwiegereltern Schwierigkeiten. | US 2004 | ORF1 | Wdh. | | 15:10 Uhr | Star Trek - Das nächste Jahrhundert Das künstliche Paradies | 5x13 | Tele-5 | Wdh. | | 16:10 Uhr | Andromeda Aufstand der Sklaven | 2x11 | Tele-5 | Wdh. | | 16:50 Uhr | Star Trek: Raumschiff Voyager Dame, Doktor, As, Spion | 6x04 | Sci-Fi | Wdh. | | 17:10 Uhr | Tracker Kinder der Nacht | 1x08 | Tele-5 | Wdh. | | 17:45 Uhr | Star Trek: Raumschiff Voyager Alice | 6x05 | Sci-Fi | Wdh. | | 18:10 Uhr | Stargate Vergangenheit und Gegenwart | 3x11 | Tele-5 | Wdh. | | 19:05 Uhr | Star Trek - Das nächste Jahrhundert Mission ohne Gedächtnis | 5x14 | Tele-5 | Wdh. | | 20:15 Uhr | Star Trek - Das nächste Jahrhundert Ungebetene Gäste | 5x15 | Tele-5 | Wdh. | | 21:15 Uhr | Bones - Die Knochenjägerin Die Tote mit dem Taschengeld | 6x10 | RTL | Wdh. | | 21:15 Uhr | Stargate Atlantis Hot Zone | 1x13 | Tele-5 | Wdh. | | 22:10 Uhr | Akte X - Die unheimlichen Fälle des FBI Suzanne | 6x19 | Tele-5 | Wdh. | | 22:15 Uhr | CSI: Den Tätern auf der Spur Asche ins Haupt | 11x14 | RTL | Wdh. | | 22:55 Uhr | Apocalypto Die Mayas um 1500, so wie Mel Gibson sie sieht: Blutig. | US 2006 | Sky-Action | Wdh. | | 23:10 Uhr | CSI: Den Tätern auf der Spur Ein Ende wie der Anfang | 7x08 | RTL | Wdh. | | 23:10 Uhr | Star Trek - Das nächste Jahrhundert Ungebetene Gäste | 5x15 | Tele-5 | Wdh. | | 00:45 Uhr | Das Schweigen der Lämmer Mit Anthony Hopkins und Jodie Foster. Ein Psychopath tötet Frauen. Um diesen zu fangen, muss eine FBI-Agentin mit dem Oberpsychopathen Dr. Hannibal Lecter zusammenarbeiten. | US 1991 | Kabel1 | Wdh. |
|
| Freitag, 09. Dezember 2011 | | 12:30 Uhr | Andromeda Aufstand der Sklaven | 2x11 | Tele-5 | Wdh. | | 13:20 Uhr | Tracker Kinder der Nacht | 1x08 | Tele-5 | Wdh. | | 14:15 Uhr | Stargate Vergangenheit und Gegenwart | 3x11 | Tele-5 | Wdh. | | 15:10 Uhr | Star Trek - Das nächste Jahrhundert Mission ohne Gedächtnis | 5x14 | Tele-5 | Wdh. | | 16:10 Uhr | Andromeda Grenzgänger | 2x12 | Tele-5 | Wdh. | | 16:50 Uhr | Star Trek: Raumschiff Voyager Rätsel | 6x06 | Sci-Fi | Wdh. | | 17:10 Uhr | Tracker Die Folterkammer | 1x09 | Tele-5 | Wdh. | | 18:10 Uhr | Stargate Jolinars Erinnerungen | 3x12 | Tele-5 | Wdh. | | 19:05 Uhr | Star Trek - Das nächste Jahrhundert Die Operation | 5x16 | Tele-5 | Wdh. | | 20:13 Uhr | Der Hund von Baskerville Verfilmung des Sir Arthur Conan Doyle Klassikers um Sherlock Holmes. | UK 1983 | 13th-Street | Wdh. | | 20:15 Uhr | CSI: Miami Radioaktiv | 1x15 | VOX | Wdh. | | 20:15 Uhr | Star Trek: Raumschiff Voyager Die Zähne des Drachen | 6x07 | Sci-Fi | Wdh. | | 20:15 Uhr | The Green Hornet Playboy denkt sich: 'Ich könnte doch auch ein Superheld sein...' Der Gedanke scheint denen ja öfters zu kommen... | US 2011 | Sky-Cinema | Wdh. | | 21:05 Uhr | Star Trek: Raumschiff Voyager Ein kleiner Schritt | 6x08 | Sci-Fi | Wdh. | | 21:15 Uhr | CSI - Den Tätern auf der Spur Nasser Tod | 1x15 | VOX | Wdh. | | 21:15 Uhr | Salt Angelina Jolie als Agentin die zu Unrecht von ihrer eigenen Seite verfolgt wird. | US 2010 | Sky-Action | Wdh. | | 21:55 Uhr | Star Trek: Raumschiff Voyager Die Voyager-Konspiration | 6x09 | Sci-Fi | Wdh. | | 22:40 Uhr | Black Hawk Down Die Amerikaner wollen den Bürgerkrieg in Somalien schnell beenden. Doch ihr Plan entwickelt sich zu einem Desaster. | US 2001 | Pro7 | Wdh. | | 22:55 Uhr | Drei Engel für Charlie - Volle Power Cameron Diaz, Drew Barrymore, Lucy Liu als Charlies Engel. Dieses Mal auf der Suche nach Ringen. | US 2003 | SF2 | Wdh. | | 00:15 Uhr | CSI: Miami Radioaktiv | 1x15 | VOX | Wdh. |
|
| Samstag, 10. Dezember 2011 | | 13:50 Uhr | Smallville Lara & Lillian | 3x19 | ATVplus | Wdh. | | 18:10 Uhr | Die verlorene Welt Tödliche Maskerade | 2x05 | Tele-5 | Wdh. | | 20:00 Uhr | Batman Begins Hier wird erzählt wie Bruce Wayne zu Batman wurde. Und dabei muss er sich mit der Vogelscheuche und Ras Al Ghul anlegen. | US 2004 | SF2 | Wdh. | | 20:15 Uhr | The 6th Day Arnold Schwarzenegger wird geklont und deckt im Doppelpack eine Verschwörung auf. | US/CA 2000 | ATVplus | Wdh. | | 20:15 Uhr | Star Trek: Raumschiff Voyager Das Pfadfinder-Projekt | 6x10 | Sci-Fi | Wdh. | | 20:15 Uhr | Harry Potter und der Feuerkelch Vierter Teil der Harry Potter-Reihe. Dieses Mal muss er im Trimagischen Tunier bestehen. | GB/US 2005 | Sky-Cinema | Wdh. | | 21:05 Uhr | Star Trek: Raumschiff Voyager Fair Haven | 6x11 | Sci-Fi | Wdh. | | 21:15 Uhr | Iron Man 2 Tony Stark, aka Iron Man, ist zurück. Und er legt sich mit Regierung, einem anderen Waffenproduzenten und einem Superschurken an. | US 2010 | Sky-Action | Wdh. | | 21:55 Uhr | Star Trek: Raumschiff Voyager Es geschah in einem Augenblick | 6x12 | Sci-Fi | Wdh. | | 22:15 Uhr | Romeo Must Die Jet Li ist in Aaliyah verknallt. Dumm nur das ihre Väter rivalisierende Gangsterbosse in einem Bandenkrieg sind. | US 2000 | Pro7 | Wdh. | | 22:20 Uhr | Minority Report Tom Cruise als Mitglied einer Einheit zur Verbrechensverhinderung. Als die Hellseher, die ihn mit den Informationen über die zukünftigen Verbrechen versorgen, ihn eines Verbrechens beschuldigen wird er selbst zum Flüchtigen. | US 2002 | SF2 | Wdh. | | 23:15 Uhr | Numb3rs - Die Logik des Verbrechens Die Erfindung der Zukunft | 5x17 | Kabel1 | Wdh. | | 23:20 Uhr | Replicant Um einen Killer zu fangen klont die Polizei ihn. Mit Jean-Claude Van Damme. | US 2001 | Sky-Action | Wdh. |
|
| Sonntag, 11. Dezember 2011 | | 14:30 Uhr | Auf der Jagd nach dem grünen Diamanten Schriftstellerin reist nach Kolumbien, um ihre Schwester mit einer Schatzkarte freizukaufen. Dazu kommt noch ein Abenteurer, und schon geht es rund. | MX/US 1984 | Kabel1 | Wdh. | | 16:35 Uhr | Auf der Jagd nach dem Juwel vom Nil Schriftstellerin reist in den Nahen Osten, um die Biographie eines Machthabers zu schreiben. Und zusammen mit ihrem Abenteurer-Freund ein Juwel zu finden. | MX/US 1985 | Kabel1 | Wdh. | | 18:25 Uhr | Das Phantom Das Phantom macht sich im hautengen lila Catsuit auf Verbrecherjagd. | US 1996 | Kabel1 | Wdh. | | 20:15 Uhr | Star Trek: Raumschiff Voyager Der Virtuose | 6x13 | Sci-Fi | Wdh. | | 20:15 Uhr | R.E.D. - Älter. Härter. Besser. Bruce Willis als Agent im Ruhestand. Was nicht heisst das er alles verlernt hat, als man ihn liquidieren will. | US 2010 | Sky-Cinema | Wdh. | | 21:05 Uhr | Star Trek: Raumschiff Voyager Das Mahnmal | 6x14 | Sci-Fi | Wdh. | | 21:55 Uhr | Star Trek: Raumschiff Voyager Tsunkatse | 6x15 | Sci-Fi | Wdh. | | 22:00 Uhr | Mission: Impossible 2 Tom Cruise hat mal wieder eine unmögliche Mission zu erfüllen. | US/DE 2000 | ORF1 | Wdh. | | 22:05 Uhr | Bad Boys II Will Smith und Martin Lawrence sind als Drogencops zurück. Und auf der Suche nach bösen Jungs. | US 2003 | Pro7 | Wdh. | | 22:15 Uhr | Das A-Team - Extended Cut Sie wurden für ein Verbrechen bestraft das sie nicht begangen haben. Und versuchen sich jetzt reinzuwaschen. Wie gut das Hannibal einen Plan hat. Und er liebt es wenn der funktioniert. | US 2010 | Sky-Cinema | Wdh. | | 22:50 Uhr | The Village - Das Dorf Die Bevölkerung einer kleinen, isolierten Gemeinde wird von Kreaturen aus dem umliegenden Wald bedroht, die anscheinend den Grenzvertrag nicht mehr halten. | US 2004 | Sky-Action | Wdh. | | 23:50 Uhr | Prince of Persia - Der Sand der Zeit Ein Junger Prinz sucht seine Prinzessin. Und hat einen Dolch der die Zeit zurückdrehen kann. | US 2010 | Sky-Cinema-Hits | Wdh. | | 01:00 Uhr | Das Phantom Das Phantom macht sich im hautengen lila Catsuit auf Verbrecherjagd. | US 1996 | Kabel1 | Wdh. |
|
Der Millennium Falcon – zu Deutsch Rasender Falke oder Millennium Falke – gehört zu den bekanntesten Raumschiffen der "Star Wars"-Saga, ja wahrscheinlich des Science-Fiction-Genres überhaupt. Zahlreiche Artikel und Datenbögen in "Star Wars"-Lexika, Rollenspiel-Quellenbüchern und Sammelwerken haben sich bereits dem leichten YT-1300-Frachter angenommen, mit dem der Schmuggler Han Solo durch die Galaxis jagt. Nun gibt es ein neues, ungewöhnliches Werk. Es ist beim HEEL-Verlag erschienen, der auch den wundervoll detaillierten Reiseführer "Star Wars – Alle Welten und Schauplätze" sowie das Hintergrundbuch "Star Wars – Die illustrierte Chronik der kompletten Saga" herausgebracht hat, und heißt: "Star Wars – Millennium Falke (3D-Modell und Buch)".
Das etwa 30x30 cm messende Buch ist als eine Art Handbuch für Neukäufer eines YT-1300-Frachters aufgemacht. Auf 22 Seiten wird dem glücklichen Besitzer diese Raumschiffklasse, deren bekanntester Vertreter eben Han Solos Millennium Falke ist, nähergebracht. 22 Seiten – das klingt nach nicht viel. Tatsächlich hält sich der Text im Inneren auch in Grenzen. Doch die Texte, eine Mischung aus technischen Informationen, sachdienlichen Gebrauchshinweisen und lockeren Sprüchen von YT-Besitzern wie H. Solo und L. Calrissian (sic!), sind auch nicht der eigentliche Clou des Buchs. Für "Star Wars"-Neulinge finden sich zwar eine Menge spannender kleiner Infoschnipsel. Veteranen, die irgendein Rollenspiel-Quellenbuch oder technisches Handbuch zur Saga ihr Eigen nennen, in dem der Millennium Falke beschrieben wird, werden dagegen kaum Neues auf diesen Seiten entdecken.
Andererseits geht es auch primär um etwas völlig anderes. Denn wie schon auf dem Cover durch ein Klarsichtfenster zu sehen ist, befindet sich in der Mitte des Buchs ein kleines Pappmodell des Millennium Falken. Auf den ersten Blick mag einem das fragile Konstrukt qualitativ etwas fragwürdig erscheinen, aber sobald man die Innenseiten aufschlägt, stellt man fest, dass das Konzept eigentlich ganz witzig ist. Das Raumschiff besteht aus zehn stabilen Pappschichten, die jeweils eine Ober- und eine Unterseite bieten, und jede Schicht enthüllt dem neugierigen "Käufer" weitere Einzelheiten aus dem Innenleben des berühmten Frachters. Das beginnt ganz oben bei den Hitzeklappen und der Laserkanone, geht dann u. a. über Sensorausrüstung, Panzerung, Antrieb sowie Inneneinrichtung und endet schließlich unterm Rumpf bei den Landelichtern und dem Fahrwerk.
Optisch ist das ganze Buch ein wirklicher Leckerbissen und ebenso liebevoll wie aufwändig gestaltet. Es macht Spaß, sich in den Illustrationen der einzelnen Schichten zu verlieren und die winzigen Details zu entdecken, die von den Grafikern Chris Trevas und Chris Reiff dort versteckt wurden – etwa zwei Androiden, die den "Star Wars"-Fans nicht unbekannt sind. Der Text von Ryder Windham ist knapp und im typischen Tonfall eines Verkaufsprospekts gehalten. Die Übersetzung kann überwiegend als gelungen bezeichnet werden, wirkt stellenweise aber ein klein wenig holprig, wenn etwa Vibroraketen Panzerplatten "durchbohren" statt "durchbrechen" und Piloten mit ihren Sensoren die Umgebung "inspizieren" statt sie zu "sondieren".
Fazit: Unterm Strich bietet "Star Wars – Millennium Falke (3D-Modell und Buch)" wohl genau das, was es sein soll: eine lustige Idee. Wer primär an Informationen über "die schnellste Schrottmühle der Galaxis" interessiert ist, wird in anderen Büchern (oder im Internet) womöglich mehr finden. Wer aber ein kurioses Geschenk für einen "Star Wars"-Fan sucht oder auch an ungewöhnlicheren Buchprojekten der Saga interessiert ist – eben einem YT-1300 Verkaufskatalog –, der kann getrost zuschlagen und wird mit dem Buch kurzweiliges (aber auch kurz währendes) Vergnügen haben beziehungsweise bereiten. Ein definitiver Kann-(nicht Muss)-Kauf – aber das gilt ja für die meisten "Star Wars"-Produkte.
Star Wars – Millennium Falke (3D-Modell und Buch) Sachbuch Ryder Windham, Chris Trevas, Chris Reiff Heel Verlag 2010 ISBN: 978-3-86852-325-6 22 S., Hardcover, deutsch Preis: EUR 19,95
Achtung, Achtung, dies ist keine Übung. Angriffe von Alienraumschiffen auf allen Terrorbahnen, und die Schutzschilde sind nicht aufgeladen. Die Raketen sind schon verschossen, aber vielleicht trifft die Laserkanone noch rechtzeitig; dafür müsste allerdings noch der Bordcomputer gewartet werden. Dumm nur, dass das Kommunikationssystem ausgefallen ist … – "Space Alert" startet mit einem interessanten Spielprinzip ab in den Weltraum. Eine Mission dauert genau zehn Minuten, die über das Schicksal aller Spieler entscheiden. Wer überleben will, muss schnell sein!
Briefing
Beim Thema Weltraumsimulation denkt man spätestens mit dem zweiten Gedanken an "Star Trek". Ganz im Geiste der Philosophie von Gene Roddenberry gibt es kein Gegeneinander, sondern alle Spieler arbeiten bei "Space Alert" kooperativ als Team zusammen. Zwei bis fünf abenteuerlustige Weltraumkadetten tragen dafür Sorge, dass ihr Raumschiff die nächsten zehn Minuten nach dem Hyperraumsprung in einen nahezu unerforschten Teil der Galaxis trotz ständiger feindlicher Angriffe nicht pulverisiert wird. Denn es ist erwiesenermaßen heroischer, selbst seine Geschichte zu erzählen, als lediglich auf der Blackbox als mahnendes Beispiel des Scheiterns in späteren Geschichten oder Vorlesungen Erwähnung zu finden.
Die Crewmitglieder rennen somit durch das Raumschiff und versuchen möglichst durch verbale Kommunikation ihre einzelnen Aktionen geschickt zu koordinieren, um effizient und effektiv zu arbeiten. Vor allem unter dem gegebenen Zeitdruck ist das nicht allzu leicht.
Obwohl das Spiel für zwei bis fünf Spieler ausgelegt ist, sollte die Weltraumcrew bevorzugt aus vier oder fünf Besatzungsmitgliedern bestehen, die im besten Fall auch noch den gleichen Wissenstand hinsichtlich "Space Alert" haben. Durch die größere Spieleranzahl wird zwar die Kommunikation untereinander erschwert, das Spiel aber realistischer und bringt in dieser Besetzung den meisten Spaß.
Das eingangs beschriebene Szenario ist natürlich nur ein Worst Case. Bis dahin ist man gut beraten, erst einmal ein paar Trainingsmissionen und Simulationen zu genießen, um sich mit dem Schiff vertraut zu machen. Aber der Reihe nach.
Erstkontakt
Schon beim Auspacken freut sich das Spielerherz. Ein schweres Paket und bis oben hin mit einem Spielbrett, Markern, detaillierten Spielfiguren, großen und kleinen Karten, diversen Tableaus, Spielsteinen und zwei CDs randvoll gefüllt. Selbst nach dem problemlosen Herauslösen der Pappmarker passt alles gut in die Schachtel, welche über verschiedene Fächer verfügt, um auch in Zukunft alles übersichtlich zu halten. Es gibt keine Platzverschwendung, sodass der ökonomische Test eindeutig bestanden ist.
Die Qualität des Spielmaterials weiß auch zu überzeugen. Einzig die kleinen Spielkarten, die die Spieler benutzen, hätten laminiert sein können, da diese im Eifer des Gefechts womöglich schon einmal in Mitleidenschaft gezogen werden können und dadurch leicht knicken. Aber das ist nur ein kleines kosmetisches Manko.
Es ist zwar nicht immer so, dass sich die Einarbeitungszeit proportional zum Spielmaterial erweist, aber tendenziell stimmt das schon. Das Konvolut an Spielmaterial hier hat seinen Preis in Form von sogar zwei Spielregeln. Das Spiel ist nicht kompliziert, aber komplex, schließlich geht es um die Bedienung eines Raumschiffs. Die Einführung ins Spiel ist dem Thema jedoch überaus angemessen, denn die Regeln sind in Form einer unterhaltsamen Vorlesung "So werden Sie Weltraumforscher in sieben Lektionen" an der Weltraumakademie aufbereitet, um gleich die richtige Atmosphäre zu erzeugen. (Das alternative zweite Regelheft gibt die Regeln schnörkellos ohne Abschweifungen wieder.)
Das klein bedruckte Heft ist zwar nur mit etwas Zeitaufwand durchzuarbeiten, jedoch sehr übersichtlich gestaltet und entsprechend farbig unterlegt, sodass man leicht zwischen Regeln, Beispielen und der Geschichte drumherum unterscheiden kann. Dennoch sollte man sich die Zeit nehmen und alles lesen, zumal die Geschichte wirklich witzig aufgemacht ist und dadurch zum Weiterlesen anregt, sodass einem die 20 Seiten gar nicht so lang vorkommen. An sich sind die Regeln einfach, nur eben recht viele, was in der Natur der Sache begründet liegt. Nach dem Durchlesen bleiben keine Fragen offen und es kann theoretisch sofort losgespielt werden.
Das Spielprinzip
Die mir bislang unbekannte neue Idee bei "Space Alert" ist, durch Kooperation unter realem Zeitdruck gemeinsam gegen "das Brett" zu gewinnen. Diese Umsetzung muss nicht kompliziert sein, da es auch einfach geht, wie "Space Alert" souverän beweist. Das Spiel ist in die Aktionsrunde und die Ausführungsrunde unterteilt. Dabei dauert die Aktionsrunde genau 10 Minuten, welche auch inhaltlich mit Hilfe der Ansagen der beigelegten CDs oder Szenariokarten genau eingehalten werden müssen. (So kein CD-Spieler vorhanden ist, muss eine Person abgestellt werden, die sich allein um die Ansagen von den Szenariokarten zum richtigen Zeitpunkt kümmert.) In dieser Phase müssen die Spieler lediglich die ihnen zur Verfügung stehenden Aktionskarten verdeckt auslegen, dürfen zur visuellen Erleichterung jedoch das Spielbrett benutzen.
In der Ausführungsrunde gilt es dann die vorher geplanten Aktionen exakt durchzuführen, also Zug um Zug auszuwerten, ob die Planung gepasst hat. Dieses dauert zumeist keine fünf Minuten. So einfach ist das.
Raumschiffinspektion
Das kompakte Raumschiff, auf welchem sich die Mannschaft ihrem Schicksal stellen muss, besteht aus sechs Räumen, drei auf dem Oberdeck und drei auf dem Unterdeck. Jeder dieser Räume verfügt der Einfachheit halber nur über drei verschiedenfarbige Knöpfe (A, B und C). Diese dienen dazu, das Waffensystem des Raumes zu aktivieren (A), die Energieversorgung anzukurbeln (B) oder eine Spezialaktion auszulösen (C). Dabei ist zu beachten, dass auf dem Oberdeck mit Knopf A und B nur dann die Waffe abgefeuert wird beziehungsweise das Aufladen der Schilde funktioniert, wenn die Energieversorgung entsprechend im unteren Raum sichergestellt wurde.
Die Handlungsmöglichkeiten der Besatzung sind recht einfach. Die einzigen möglichen Aktionen der Spieler sind es, sich mit Hilfe der zweigeteilten Aktionskarten entweder durch das Schiff zu bewegen oder eines der Systeme des Raumes, in dem sie stehen, zu bedienen (also Knopf A, B oder C drücken).
Da es bestenfalls fünf Spieler gibt, entsteht hier schon das erste Dilemma, und die Spieler müssen ihre Handlungen koordinieren und genau aufeinander abstimmen, um sich der angreifenden Feinde zu erwehren. Als weitere Schwierigkeit kommt hinzu, dass die Aktionskarten für die verschiedenen Spielphasen verdeckt ausgeteilt werden, das heißt kein anderer weiß, was einem für Aktionen zur Verfügung stehen und vermutlich kann auch nicht jeder alle gewünschten Aktionen ausführen. Unter dem bestehenden Zeitdruck sind dann natürlich kleine oder große Katastrophen nahezu unvermeidlich.
Da dieses neue Spielprinzip anfänglich ganz schön verwirrend sein kann, gibt es die gelungen umgesetzte Idee der Simulationen und Trainingseinheiten, um in das neue Spielsystem einzusteigen und sich nach und nach an die Mechanismen zu gewöhnen und zu erkennen, wie man am besten zusammenarbeiten kann. Je besser man das Spielprinzip verinnerlicht, umso einfacher und zeitlich unkritischer werden die richtigen Missionen ablaufen. Denn die richtigen Missionen sind ungleich schwieriger zu meistern. Es ist also schon etwas Einarbeitungszeit in das Spiel nötig, aber mit der richtigen Crew lohnt es sich ohne Zweifel.
Dark Side of the Moon
Der Nachteil des Spieles ist, dass man es immer mit den gleichen Leuten spielen sollte, da anderenfalls die Einarbeitungszeit erneut anfällt. Generell besteht bei "Space Alert" eine verhältnismäßig hohe zeitliche Anfangshürde, somit ist es eher ein Spiel für ein Wochenende, also ein Tag Training und am zweiten Tag die richtigen Missionen. Wenn man das Spiel jedoch erst einmal durchdrungen hat, dann ist man schnell vom Weltraumfieber gepackt und will sofort die nächste Mission spielen, um noch optimierter zu arbeiten. Da in den echten Missionen viele zufällige Komponenten verankert sind, ist auch für hinreichend Abwechslung gesorgt und keine Mission gleich einer anderen.
Eine weitere Eigenheit von "Space Alert" ist das sehr hohe Spieltempo. In den zehn Minuten der Aktionsrunde läuft alles relativ hektisch ab. Somit ist das Spiel nicht für jeden Spielertyp geeignet. Denker und sorgsame Planer sind hier fehl am Platze.
Fazit: Im Weltraum hört dich niemand schreien, an Bord des Raumschiffs gibt es hingegen ein wildes kommunikatives Tohuwabohu. Freunde gepflegter klassischer Strategiespiele sollten erst einmal einen Blick auf dieses Spielprinzip werfen, da es vielleicht zu viel Kommunikation verlangt und sehr schnelle Entscheidungen voraussetzt. Eine klasse Idee finde ich die Möglichkeit, über die CDs das Spiel zu steuern, was zugleich die Atmosphäre intensiviert. Nicht zu Unrecht hat Czech Games Edition (CGE) für dieses überaus interessante Spiel den Kritikerpreis "Spiel des Jahres - Sonderpreis Neue Spielwelten 2009" erhalten. "Space Alert" ist ein spielenswerter Mix aus Kommunikations-, Strategie- und Zeitbegrenzungsspiel geworden, welches mit der richtigen Raumschiffcrew lang anhaltenden Spaß bietet – garantiert länger als die zehn Minuten pro Mission.
Space Alert Brettspiel für 2 bis 5 Spieler ab 12 Jahren Vlaada Chvátil CGE Czech Games Edition / Heidelberger Spieleverlag 2008 Sprache: Deutsch Preis: EUR 33,98
Stellen Sie sich vor, Sie gehen in einen dieser modernen Buchläden und sagen folgende Sätze: "Guten Tag, ich hätte gern ein Buch, das sich mit Fantasy befasst, aber in dem auch das Hier und Jetzt seine Daseinsberechtigung hat. Dann hätte ich gern, dass in diesem Buch was vom alten Ägypten und von den Handelsreisen aus dem ungefähr 17. Jahrhundert vorkommt. Einer der Guten sollte sich im Laufe der Geschichte als ein Böser outen. Nicht zu vergessen, es sollte schon einen ansatzweise wissenschaftlichen Hintergrund haben. Aber ich möchte auch eine tragische Liebesgeschichte, die das Ganze keinesfalls dominiert, sondern sich in den Gesamtzusammenhang einfügt und am Ende offen bleibt." Wenn das Verkaufspersonal jetzt noch nicht bass erstaunt und sprachlos ist, sondern noch sucht, dann bitten Sie darum, dass es sich auch unbedingt um den Beginn einer Pentalogie handeln muss… Sollten Sie es wirklich tun, lassen Sie es mich bitte wissen. Zu gern würde ich in meiner Phantasie an Ihrem Abenteuer teilhaben. Nur, wenn Ihnen da jemand gegenüber steht, der bei den Neuerscheinungen auf der Höhe der Zeit ist, dann wird er oder sie mit sicherer Hand "Die Zeitwanderer" auswählen. Und dass das eine gute Wahl sein wird, daran besteht für mich kein Zweifel.
Schon wieder ein "Mehr-Zeiten-Mehr-Welten-Roman"? Von wegen!
Hurra, da liegt schon wieder ein Roman auf dem Tisch, der von mehreren miteinander verbundenen Welten in unterschiedlichen Zeiten erzählt. Ach ja, und einige Reisende müssen offensichtlich das Neuland betreten. Na, das ist ja mal ganz bestechend und ganz neu. Hatten wir noch nie, musste mal dringend her. Na, dann lesen wir mal… Und wie ich gelesen habe… Das am 14.10.2011 veröffentlichte Taschenbuch aus dem Bastei Lübbe Verlag für 12,99 € will in seiner Aufmachung offensichtlich wie in altes Pergament gebunden erscheinen. Der Umschlag ist allerdings ein wenig glatt, um diesen Eindruck unterstützen zu können. Der Titel und das ihn umgebende Symbol sind in den Karton geprägt. Durch die Haptik des Umschlags und seine Gestaltung entsteht dann auch ein eher wertiger erster Eindruck. Der Umschlagtext vermag leider nicht ganz zu überzeugen. Eine abenteuerliche Reise durch Raum und Zeit ist mir schon so häufig versprochen worden, dass ich es sicherlich nicht an beiden Händen und auch unter Zuhilfenahme der Füße abschließend aufzählen könnte. Als junger Mann kann man durchaus seinem an die 80-jährigen Urgroßvater gegenüberstehen und der kann gesund sein. Hier wäre sicherlich ein Text wünschenswert gewesen, der mehr von dem erahnen lässt, was diese 424 Seiten wirklich in sich bergen. Die Ankündigung, dass es sich um den ersten Band der fünfteiligen Saga "Die schimmernden Reiche" handelt, lässt auch hier noch einen Entscheidungsmoment entstehen.
Eine gute Entscheidung für dieses Buch
Nicht einmal drei Kapitel braucht Stephen R. Lawhead. Als mir klar wird, dass ich mich bereits mitten in der Geschichte befinde, gibt es auch schon kein Zurück mehr, aber wer will das schon? Kit trifft tatsächlich seinen Urgroßvater und offensichtlich war der schon einige Zeit verschwunden. Das erklärt das Besondere an der Tatsache, dass er ihm plötzlich gegenübersteht. Das ganze Chaos, was zu diesem Treffen geführt hat, nimmt den Leser ebenso mit, wie die Schilderungen der Bilder danach. Bereits am Ende des zweiten Kapitels befällt den Leser zumindest ein "Ach, wenn's wahr wäre …".
Und genau ein solches erntet Kit auch, als er seiner Freundin Wilhelmina von seinen Erlebnissen erzählt. Mehr als klar, dass sie ihm nicht glaubt, und damit den Lauf der Geschichte herausfordert. Wäre ihr an dieser Stelle alles egal gewesen, säßen sie und Kit wohl heute noch auf ihren Sofas in London. Tun sie aber eben nicht mehr. Fast möchte man meinen, dass Wilhelmina nicht nur herausgefordert hat bei der dann folgenden Demonstration verloren zu gehen, sondern dass sie auch riskiert hat, dass Kit, aus den Mustern dieser eingefahrenen Beziehung herausgerissen; in anderen Zeiten und Welten vielleicht jemanden kennenlernt. Doch halt, vielleicht führe ich Sie damit in die Irre, wie es Lawhead an manchen Stellen auch tut.
Gewöhnungsbedürftige Kapitelüberschriften
Autoren sind frei in der Gestaltung, zumindest sollten sie es sein. Auch ich lasse mir ja nicht gern in meine Texte reingrätschen. Die Kapitelüberschriften sind sicherlich eine kluge Wahl. Sie geben zuverlässig einen Ausblick auf das zentrale Geschehen in dem bevorstehenden Kapitel. Damit weiß man als aufmerksamer Leser bereits zum Anfang des Kapitels, was nun passieren wird, sobald man Name und Ort des jeweiligen Protagonisten erspäht hat, meint man zumindest. Hier hat der Autor durchaus ein recht spannendes Mittel gefunden, seinen Leser weiter zu binden. Spätestens, nachdem sich das Geschehen einmal ganz anders entwickelt hat, als man es erwartet hat, nimmt man sie als das, was sie sind: Hinweise. Sie machen schon neugierig, was denn jetzt als nächstes passieren könnte, und erschweren damit das aus der Hand legen.
Das Layout dieser Überschriften ist sicherlich bewusst so verschnörkelt gewählt. Leider wurde hier nicht bedacht, dass der Mensch jenseits der 40, der den normalen Kapiteltext problemlos erkennen kann, ohne Lesebrille oder Lupe zweifelsfrei verloren scheint. Gut, mit viel Konzentration und fokussieren geht das, aber ich frage mich schon, ob ich das als Leser überhaupt möchte, so gefordert zu werden.
Eine Herausforderung, die angenommen werden will
Mit dem Buch "Die Zeitwanderer" beginnt nach Auskunft des Umschlagtextes eine fünfteilige Saga. Unter diesem Aspekt muss sich der Inhalt des Buches messen lassen. Ob die angegangenen Handlungsstränge denn tatsächlich eine breite Basis für eine solche Saga bieten? Diese Frage kann man sehr eindeutig beantworten, mit einem Wort: Ja! Hierzu möchte ich eine Passage aus dem Buch, einen Gedanken des Kit von Seite 216 zitieren: "Wann immer es den Anschein hatte, dass es ihm gerade gelingen könnte, sich aus dem Unglückssumpf herauszukämpfen, drehte sich Lady Schicksal – diese heimtückische alte Schachtel – zu ihm um und klatschte ihn erneut zu Boden: zurück in den Morast." Und nicht nur ihn. Hierzu möchte ich noch ein Zitat aus einem anderen Handlungsstrang von der Seite 326 heranziehen: "Aber die Versprechungen auf Morgen – so ernst sie auch gemeint sein mögen – sind zerbrechliche Papierboote, die an den Ufern eines ungeheuer großen und unsicheren Meeres vom Stapel gelassen werden: Sie werden selbst durch die kleinste, sich kräuselnde Welle oder Ozeanbrise schnell unter Wasser gesetzt." Vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass der Autor an dieser Stelle den geschätzten Leser mit diesen Worten aus einem ungeheuer angenehmen Kapitel in einen ganz anderen Handlungsstrang der Geschichte entlässt. Unnötig zu sagen, dass es nur zwei Varianten, gibt die Fortsetzung zu erfahren. Vorblättern oder ganz schnell so lange weiterlesen, bis man wieder in diesem Handlungsstrang angekommen ist. Muss ich noch erwähnen, dass ich mehrfach das Licht wesentlich später löschte, als ich eigentlich wollte?
Mein Fazit: Machen!
Es lohnt sich dieses Buch zu kaufen und zu lesen. Man bekommt gut geschriebene Unterhaltung, die nicht einfach so an einem vorbeiplätschert, sondern auch fesseln kann. Die Liebesgeschichte hat genau so ihren zentralen Platz und ist für den Schluss dieses ersten Bandes genau so essentiell, wie mehrere andere Handlungsstränge oder das Verlorengehen von Wilhelmina ziemlich am Anfang des Buches. Ob und wie weit sich die nächsten Bände lohnen, will ich gern herausfinden. Hier wird eine unaufgeregte und durchaus gekonnte Basis für einen Mehrteiler gelegt. Die Masse der Seiten wird hoffentlich auch weiterhin durch die unendlich vielzähligen Wendungen der "alten Schachtel" Schicksal gefüllt und nicht durch lange und epische Wiederholungen, wie leider in einigen der derzeit angesagten und gehypten mehrbändigen Romanreihen. Man darf gespannt sein, darauf kommen wir zurück.
Im Moskauer Institut für Biomedizinische Probleme ging vor kurzem das einzigartige Mars500 Isolationsexperiment zu Ende, mit europäischer und chinesischer Beteiligung.
Was wurde simuliert?
Es wurde der gesamte Ablauf einer Marsmission aus der Sicht der Kosmonauten simuliert. Angefangen mit dem Auswahlverfahren, mit besonderer Berücksichtigung der sozialen Verträglichkeit der Kandidaten, über das Training inklusive mehrerer Tage in der Einsamkeit der russischen Taiga bis hin zur Isolation nach der Rückkehr zur Erde.
Was wurde nicht simuliert?
Obwohl man sich die größtmögliche Mühe beim Realismus der Reise gab, können einige Umstände eines Weltraumfluges auf der Erde nicht simuliert werden. In dem Mars500-Raumschiff herrschte keine Schwerelosigkeit und die Teilnehmer waren nicht der Strahlung im Weltall ausgesetzt. Außerdem ersparte man ihnen Starts und Landungen.
Was sollte erforscht werden?
Sollten die technischen und finanziellen Probleme einer bemannten Marsmission irgendwann einmal überwunden sein, dann stellen sich neue Fragen. Wie funktionieren Gruppen von Menschen, die auf engstem Raum eingesperrt sind? Wie wirkt sich die anhaltende Isolation auf die Gesundheit, im besonderen auf den Kreislauf aus? Wie gleicht man die Bewegungsarmut am besten aus? Wie wirken sich der Stress und die Isolation auf das Immunsystem aus? Wie entwickeln sich Mikroben in einer abgeschlossenen Umgebung? Außerdem sollen Strategien als Gegenmaßnahmen zu den negativen Auswirkungen der Isolation getestet werden. Zum Beispiel durch Anwendung blauen Lichts, Gabe von mehrfach ungesättigten Fettsäuren, physischem Training und zusätzlichen Lernaufgaben. Dies sind wichtige Fragestellungen. Nicht auszudenken, wenn sich die Kosmonauten einer echten Marsmission nach der Hälfte der Strecke wegen eines Lagerkollers in die Wolle kriegen oder nach der Landung keine Lust mehr haben, ihre wissenschaftlichen Aufgaben zu erfüllen. Natürlich könnte man dieses Experiment auch auf der ISS machen, aber dafür ist das teuerste Bauwerk aller Zeiten eigentlich zu schade. Alle anderen Experimente würden darunter leiden.
Was geschah?
Zuerst einmal wurde eine Teststudie gemacht. Gleicher Aufbau, andere Probanden, aber nur 105 Tage lang. Hier wurden alle Experimente und Ausrüstungen getestet, um sicher zu gehen, dass sie die Hauptstudie durchhalten. Die Hauptstudie ging über 520 Tage, was der Mindestmissionsdauer einer Reise zum Mars entspricht. Für Europa gingen Romain Charles, ein 33-jähriger Franzose, und Diego Urbina aus Italien an Bord. Der "Start" erfolgte am 3.Juni 2010. Bis zum 15. Juni war das virtuelle Raumschiff an eine virtuelle Raumstation gekoppelt und die Kosmonauten konnten noch Dinge anfordern, die sie vermissten. Dann startete die Mission. In den ersten Tagen erkundeten die "Raumfahrer" ihr Gefährt, das kleine Gewächshaus, die Lager, die Fitnessgeräte, Experimente usw. Langeweile kam nicht auf. Mit den ersten Tagen nahm die Routine zu. Aufstehen, Urinprobe abgeben, Essen aus dem Lager holen (für jede Mahlzeit und jeden Teilnehmer vorher genau festgelegt), Frühstücken, Trainieren, Experimente machen, Freizeit. Nach etwas über einem Monat Flugzeit wurde die Zeitverzögerung in der Kommunikation so groß, das Telefongespräche nicht mehr sinnvoll führbar waren. Die Langeweile fing an zuzunehmen. Da half nur Beschäftigung, so gut es ging, in Kontakt mit der Erde zu bleiben, die tägliche Routine, wenn möglich, zu durchbrechen und alle Gelegenheiten nutzen, um etwas Abwechslung in das Bordleben zu bringen. Anfang Dezember wurde die Crew mit einer Notfallsituation konfrontiert. Die Versorgung mit elektrischen Strom fiel aus. Ohne Strom ging nichts mehr. Kaum Licht, kein Wasser, keine Küche, nur eine Notfunkverbindung. Die Mannschaft musste ihre tiefgefrorenen Nahrungsvorräte retten, die aufzutauen drohten. Diese eigentlich lebensgefährliche Situation wurde im Nachhinein von den Probanden als willkommene Abwechslung beschrieben. Ob Raumfahrer bei einer echten Marsmission das auch so sehen würden?
Ende Januar näherte sich die Simulation ihrem Höhepunkt, der Ankunft und dem Aufenthalt im Marsorbit. Dabei wurde die Crew geteilt. Drei der Marsonauten blieben als Orbitcrew im Raumschiff, die anderen drei verbrachten einen ganzen Monat im Landemodul und erforschten die Oberfläche des simulierten Mars in einem Nebenmodul der Anlage. Sie mussten echte, aber massereduzierte Raumanzüge tragen und Proben einsammeln, während die Raumschiffcrew einen Marsrover zu ihrer Unterstützung steuerte. Zusätzlich wurden mittels einer Simulationssoftware namens Virtu Situationen nachgestellt, die keinen Platz in der Marskammer fanden. So das Bewegen eines Marsfahrzeuges oder das Auftreten eines Meteoritenschauers, der die Marsonauten dazu zwang, in einer Höhle Unterschlupf zu suchen. Die Rückkehr zur Erde war geprägt von der Vorfreude auf die Ankunft.
Fazit
Die wichtigste Frage, die dieses Experiment beantworten sollte, war, ob Menschen eine Isolation auf engem Raum für die Dauer einer Marsmission aushalten. Diese Frage ist eindeutig mit Ja zu beantworten. Voraussetzung ist jedoch eine eingehende Auswahl der Raumfahrer unter besonderer Beachtung psychologischer Aspekte. Des Weiteren muss unbedingt etwas gegen die Langeweile während des Fluges unternommen werden.
P.S. Die Mars500-Teilnehmer haben nach der Mission gemeint, ein weibliches Crewmitglied wäre nicht schlecht gewesen. Vor allem die russischen Weltraumpsychologen sind jedoch der Meinung, dass weibliche Crewmitglieder bei den männlichen Kollegen zu Rivalitäten führen könnten oder auch nur zu gesteigerter Sehnsucht nach der Frau oder Freundin, von der sie so lange getrennt sind.
Liebe Kurzgeschichten-Freunde,
ein Tusch für unseren Gewinner: Vincent Voss hat sich mit seiner Geschichte "Die Multiplikatoren des Doc Mohr" Platz eins der Themenrunde "Schlaflos" unseres Kurzgeschichten-Wettbewerbs gesichert. Herzlichen Glückwunsch dazu. Wie immer freuen wir uns über Rückmeldungen zur Story – egal ob per E-Mail oder in unserem Forum unter dem Dach des SF-Netzwerks (www.sf-netzwerk.de). In der kommenden Ausgabe des Corona Magazines geht es dann weiter mit der ersten Story aus der Runde "Wo ist sie?".
Die nächsten Themen für alle interessierten Autoren: Für "Wiedersehen" wurde der Einsendeschluss auf den 1. Februar 2012 festgelegt, für "Diebe" auf den 1. März 2012. Wer Interesse hat, sich mit einer Kurzgeschichte (Science-Fiction, Fantasy, Horror, Phantastik – keine Fan-Fiction) zu beteiligen, die einen Umfang von 20.000 Zeichen nicht überschreitet, schickt seine Story (möglichst als rtf-Datei) rechtzeitig per E-Mail an die Kurzgeschichten-Redaktion, die unter kurzgeschichte@corona-magazine.de zu erreichen ist. Die nach Meinung der Jury (mindestens) drei besten Geschichten werden wie immer im Corona Magazine veröffentlicht.
Armin Rößler Die Multiplikatoren des Doc Mohr von Vincent Voss Früher war er gerne lange aufgeblieben. Als Kind. Nachdem er einen Fernseher bekommen hatte (schwarz-weiß), stellte er sich oft schlafend, um später im Nachtprogramm heimlich Gruselfilme unter der Bettdecke zu sehen. In der Schule war er am nächsten Tag hundemüde. Mittwochs. Oder liefen die Filme immer mittwochs, und er war donnerstags müde? Er wusste es nicht mehr, aber der kurze Bruch in dem Fluss seiner Erinnerungen ließ ihn wacher werden. Er resignierte. Die Hoffnung, einschlafen zu können, hatte er aufgegeben. Seit wann? Keine Ahnung. Vergessen. Jedenfalls war es früher aufregend, durchzumachen. Die ersten PC-Spiele. Kaiser, Vermeer und Hanse hatten sie zu dritt oder viert über Tage und Nächte gezockt. Mit André und Jakob hatte er einmal zweiundsiebzig Stunden Risiko in Andrés Keller gespielt, Jakob war am Ende eingeschlafen, sie hatten ihm seine Würfel in die Hand gelegt, die Hand geschüttelt und ihn so würfeln lassen. Mit Jakob hatte er sich auch die erste Pille geteilt und das erste Wochenende auf einem Rave verbracht. Mit der Anzahl der wachgebliebenen Stunden sowie der Menge der konsumierten Pillen hatten sie angegeben und sich hoch gepusht, bis einer auf der Strecke geblieben war. Jakob. Danach hatte er selten durchgemacht. Bis jetzt. Bis ihm Doc Mohr erschienen war. Er hatte gerade mit Lydia geschlafen, der besten Freundin seiner Frau. Er lag neben ihr, spürte den Schweiß und die Feuchtigkeit zwischen seinen Lenden trocknen und fiel in einen angenehmen Schlummer. "Guten Tag. Ich bin Dr. Mohr." Doktor Mohr stand hinter einem weißen Schreibtisch auf und reichte ihm die Hand. Er nahm und schüttelte sie irritiert. Normalerweise träumte er farblos und in Wiederholungen "Dunkel, Sebastian Dunkel." "Gut, Herr Dunkel, sie werden verwundert sein, denn normalerweise sind sie der monochrome Traumtyp. Und ihre Träume wiederholen sich." Doc Mohr setzte sich, Sebastian tat es ihm gleich, sah ihn fragend an, und Doc Mohr nickte. "Sie fragen sich, woher ich das alles weiß. Ich beobachte sie seit längerer Zeit, sie und einige andere, denn ich bin auf der Suche nach Multiplikatoren meines Wissens. Das heute ist ein erstes Kennenlernen." Sebastian verstand es als Drohung seines Unterbewusstseins, ihm eine neue Reihe an Träumen im Wiederholungsmodus vorzusetzen. Sein Gewissen, seine Schuldgefühle seiner Frau gegenüber, sie meldeten sich hier zu Wort. Da Doc Mohr ausgiebig schwieg, sagte er "aha", und der Doc nickte. "Sollte ich Ihr Interesse geweckt haben, beginnen wir mit einer kleinen Testreihe." Sebastians Körpersprache signalisierte Verteidigung. "An der Sie natürlich freiwillig teilnehmen können. Nichts geschieht gegen Ihren Willen", ergänzte der Doc Sebastians Unbehagen spürend und stand auf, wie man aufsteht, um einen Gast zur Tür zu bringen. Sebastian erhob sich, Doc Mohr reichte ihm die Hand. "Wenn Sie wollen, versuchen Sie in Ihren Träumen, Ihre Hände zu sehen. Ein Schritt weiter wäre, die Hände kontrollieren zu können, so, wie Sie es im normalen Alltag gewohnt sind. Versuchen Sie es ruhig. Bis zum nächsten Mal." Doc Mohr lächelte, Sebastian schlug ein und wachte auf. Er lachte kehlig, als er sich an ihre erste Begegnung erinnerte. Gleichzeitig hätte er wegen seines Zustands heulen können. Er lehnte, auf den kühlen Kacheln des Badezimmers sitzend, am Rand seiner Badewanne, in der Hoffnung, die Wirkung der Schlaftabletten würde einsetzen. Ihm war unsäglich heiß, und obwohl er wesentlich mehr als sonst trank, glaubte er, zu vertrocknen. Seine Augen, seine Stirn, seine Kopfhaut, alles verdorrte durch seine innere Hitze, und die Haut spannte sich straffer und engte ihn ein. Seine Bewegungen nahm er zeitversetzt wahr. Ständig wurde er von seinen Handlungen überrascht, von denen er glaubte, sie schon lange beendet zu haben. Ein quälendes Echo, eine permanente Rückkopplung. Er erschrak und betrachtete seine Hände, die er ausgestreckt vor sich hielt. Seine Hände … Er hatte es geschafft, und es war ein gutes Gefühl, ein Gefühl von Macht. Erst hatte er seine Hände im Traum sehen können. Er musste sich stark konzentrieren, sonst verschwanden sie aus seinem Blickfeld. Später konnte er sie lenken. Es war ungewohnt, denn es fühlte sich an, als wären es fremde Hände. Allerdings beunruhigte es ihn auch, wenn er im wachen Zustand bewusst seine eigenen Hände beobachtete. Sie wurden ihm dann fremd. Irgendwann gewöhnte er sich daran, im Traum seine Hände zu sehen und steuern zu können, und damit erhielten seine sonst eher langweiligen Träume eine neue Qualität. Nicht nur seine Hände kontrollierte er, sondern er konnte den Traum selbst beeinflussen. Und wie versprochen erschien Doc Mohr. "Sehen Sie!", sagte der Doc und nickte beifällig. Alles war weiß. Der Schreibtisch, die fensterlosen Wände, die Sitzmöbel und ihre Kleidung. Sebastian kniff geblendet die Augen zusammen. Er zog (mit seiner rechten Hand) den Bürostuhl zurück, setzte sich und legte seine Hände auf den Schreibtisch. Doc Mohr setzte sich ihm gegenüber. "Und? Was sagen Sie?", fragte er freudig erregt. "Na ja, das ist schon erstaunlich, aber …", Sebastian sah sich mit einem zweifelnden Blick um. "Verstehe", pflichtete Doc Mohr ihm bei. "Sie wollen etwas über mich wissen. Ich bin Schlafforscher." Er zögerte. "Ich war Schlafforscher im Institut für Schlafforschung in Borstel bei Lübeck, ehe ich durch meine Forschung zur Insomnie, also Schlafstörung, verzeihen Sie bitte, die physikalischen Gesetze der Materie brach und zu unsterblicher Energie transzendierte." Eindeutig ein Traum, dachte Sebastian. Doc Mohr trommelte ungeduldig mit den Fingern auf die Tischplatte und starrte in die Ferne. "Nun, auch Sie, Herr Dunkel, stehen vor der Wahl zu transzendieren, denn von allen Probanden zeigen Sie die erstaunlichsten Fortschritte. Sehen Sie es als Gabe!" "Sie meinen, ich soll …?" Sebastian verstand nicht. "Noch nicht jetzt. Später. Es folgen noch einige Tests. Ich gebe Ihnen nun folgende Aufgabe. Modifizieren Sie die Farbe Ihres, ich nenne es mal so, Traumbildes in der Reihenfolge dieser Liste. Den Hintergrund sozusagen." Doc Mohr schob ihm ein Plastikkärtchen zu. Sebastian wollte es umdrehen und lesen. "Nein", widersetzte sich ihm der Doc und hielt seine Hand fest. "Das ist nicht nötig. Bis zum nächsten Mal." Sebastian wachte auf und sah sich die beschriftete kleine Karte in seiner Hand genauer an. Die ersten Erfolge stellten sich schnell ein. Rot. Schon die nächste Nacht hatte er den Bogen raus. Erst versuchte er aus dem Stand, die Traumhintergrundfarbe zu verändern (er stand in seinem Traum auf einer farblosen Wiese am Ufer eines dunkelblauen Sees), aber es passierte nichts. Er konzentrierte sich, bündelte seine Energie, kanalisierte sie, nichts. Dann mit Ruhe, tief einatmen, die Hände, er sah sie in seinem Blickfeld, er steuerte sie, bückte sich und zog an den kniehohen Gräsern. Die Halmspitzen verfärbten sich zu einem blassen Orange, das langsam zu einem kräftigen Rot wurde. Die Farbe sprang auf andere Halme über. Er fragte sich, was eigentlich einen Hintergrund ausmachte, und entschied sich, es von seiner jeweiligen Perspektive abhängig zu machen. Er fokussierte sich auf ihn. Rot. Er zog die rote Farbe aus den Halmen und besserte die Ränder nach. Perfekt. Es war vollendet, er wollte aufwachen, aber dazu hätte er schlafen müssen. Verwirrt kam er zu sich. Er saß in der Küche am Tisch, vor ihm eine angebissene Scheibe Brot mit Salami auf einem Brett. Melissa sah im Wohnzimmer fern. Erstaunlich. Diese Nacht konnte er nicht einschlafen. Grün, erinnerte er sich, war problematisch. Es stand am Ende auf der Liste, seit mehreren Tagen gelang ihm kein Fortschritt. Seit mehreren Nächten genau genommen. Seine Kollegen hatten ihn auf seine Blässe und die dunklen Ränder unter seinen Augen aufmerksam gemacht, Melissa sorgte sich um ihn, er stand neben sich. Wofür? Er konnte es niemandem erklären, sich selbst auch nicht mehr. Scheiß Grün, Scheiß Doc Mohr. Er stocherte in seinem Big Mac herum, nahm einen Schluck Cola und ärgerte sich über die chaotische Familie am Tisch gegenüber. Laut und asozial. Die Eltern waren in einen MTV-Clip versunken, der von einem Fernseher an der Decke ausgestrahlt wurde, das Mädchen schmierte sich und das Inventar mit Ketchup voll und ihr großer Bruder wischte mit seinem Arm Verpackungen und Essensreste vom Tisch. Sebastian starrte sie an, der Junge erwiderte den Blick, zog an seiner Schwester und beide sahen zu ihm. Das Mädchen streckte ihm die Zunge entgegen, der Junge zeigte ihm den Mittelfinger. Sebastian ärgerte sich und der Ketchup wurde grün, ihre Gesichter, ihre Hände. Die Kinder sahen sich erschrocken an und dann wieder ihn. Er ließ seinen Blick auf die Hand ihrer Mutter gleiten, sie folgten ihm, die Hand verfärbte sich. Ein bissiges Grün. Der Junge schrie auf, seine Schwester begann zu weinen. "Mama!" Sebastian stand auf und verließ das Schnellrestaurant. In dieser Nacht beendete er seine letzte Aufgabe dieses Tests. "Was habe ich davon?", fragte er Doc Mohr. Sie saßen in seinem Arbeitszimmer (in Farbe), Doc Mohr hatte seine Hände hinter dem Kopf verschränkt und überlegte. "Tja", antwortete er, zuckte mit den Schultern und ließ sich Zeit. "Ehrlich gesagt, ich weiß es nicht. Ich weiß nicht, wie Sie sich damit fühlen, von Ihr Leben lang geltenden Naturgesetzen entbunden zu sein. Ich weiß nicht, wie Sie sich mit der Macht fühlen, Dinge mit und nach Ihrem Willen zu verändern. Und ich weiß auch nicht, wohin dieser Weg führt, denn auch für mich ist er neu. Sie müssen es für sich selbst entscheiden." Doc Mohr beugte sich mit einem Ruck vor, stützte sich auf seine Unterarme. "Aber noch ist nichts verpflichtend", sagte er verschwörerisch. Sebastian hing seinen Gedanken nach und reagierte nicht auf die Äußerung. "Ihr letzter Test." Doc Mohr schob ihm einen A4-Umschlag zu. "Ah." Sebastian schrak auf und nahm den Umschlag. "Halten Sie Ausschau nach diesen Personen, suchen Sie sie", erklärte der Doc. Sebastian nickte und kam auf seinem Sofa neben seiner Frau mit einem Umschlag in der Hand zu sich. Schnell verbarg er ihn vor ihr. Er zögerte. Den Umschlag trug er zwei Tage mit sich herum, ohne ihn zu öffnen. Aber auch ohne die Aufgaben des Doc Mohr fand er keine Ruhe. Entschlossen und zornig öffnete er nach der Arbeit zuhause im Stillen den Umschlag. Nur mal nachschauen und dann mit der Sache aufhören. Er würde Doc Mohr treffen und ihm von seinem Abbruch verkünden. Und dann hätte er endlich wieder Ruhe. Er zog A4-Porträtfotos hervor. Unbedeutende, nichts sagende Gesichter. Er würde Doc Mohr die Meinung sagen. Was ihm einfiel, ihn im Schlaf zu beobachten. Das letzte Foto. Er starrte es mit geöffnetem Mund an. Er würde den Test zu Ende führen. Mit Sicherheit. Er hatte sich nämlich gerade verliebt. Er war krank gemeldet. Seit wann? Er wusste es nicht mehr genau. Die meiste Zeit verbrachte er im abgedunkelten Schlafzimmer, wach, und reiste von einem Traumszenario zum nächsten. Auf der Suche nach einer von siebenundzwanzig Personen, die Doc Mohr ihm mitgegeben hatte. Nach ihr! Wie man anhand der Betrachtung eines Fotos meinte, mit jemandem seelenverwandt zu sein, mit jemandem nachts angetrunken und lachend über parkende Autos gehen zu können, mit jemandem eine Woche im Dauerregen zelten zu können, mit jemandem sich ansehen und dabei schweigen können, mit jemandem Sex haben zu können, der alles Erlebte um Dimensionen übertraf, mit jemandem den Rest seiner Zeit verbringen zu wollen und jemandem, den man auch liebte, aber eben nicht so, dabei unendlich weh tun zu müssen, weil man sich von ihm trennen werden würde. Auf dem Bett sitzend hielt er ihr Foto und betrachtete es. Diese Verliebtheit hatte er selbst als "erwachender" Jugendlicher nicht empfunden, diesen Schmerz, diese Leidenschaft. Eine Träne rann über sein ausgetrocknetes, heißes Gesicht, als er sich an diesen Augenblick erinnerte. Er kam ihm weit, weit vergangen vor, doch konnte es auch erst Tage her gewesen sein. Er legte seinen Kopf auf den Badewannenrand, die kurzfristige Abkühlung verschaffte ihm Linderung. Wirkten die Tabletten? Er lauschte in sich hinein, aber er hatte das Vertrauen zu sich verloren. Schwindelig war ihm die ganze letzte Zeit, er hatte verlernt, die Nuancen zu unterscheiden. Karmen. Und wenn die Illusion hinter einem Bild wahr wird … ist es umso schmerzhafter. Wie eine exotherme Reaktion brannte es in ihm und verzehrte ihn. Karmen. Tatsächlich hatte er sie getroffen. "Du suchst mich?" Sie stand neben ihm im Regen an der Bushaltestelle einer großen Stadt, die er nicht kannte. Sie stand schon länger hier, denn ihr Gesicht war nass, der Regen lief ihr in die Augen. "Ja. Ich suche dich, weil ich dich liebe. Ich weiß das. Ich will immer bei dir sein und werde dich nicht erdrücken." Ihre Blicke trafen sich und ihre Seelen tauschten sich schneller miteinander aus, als es ihre Worte vermochten. Sie nahm seine Hand. "Ich weiß", antwortete sie und lächelte ihn an, aber in ihren Augen lag unheilvoller Schmerz. Kassandrisch. Er sah den Schatten in ihrem Blick nicht. "Und?", fragte er. "Ich bleibe bei dir. Wir sind füreinander bestimmt." "Gut", sagte er und hatte sich entschieden. "Sie haben sich entschieden?" Doc Mohr ließ sein Kinn in seiner Handfläche ruhen. "Ja, ich bleibe, also, ich will weitermachen, meine ich." Doc Mohr schnalzte mit der Zunge und betrachtete ihn genauer. "Gut! Dann habe ich hier einen Vertrag, den Sie unterzeichnen müssen." Der Doc reichte ihm ein Blatt Papier, auf dem ein Satz geschrieben stand und das ein Unterschriftsfeld hatte. "Ein Vertrag?" Sebastian wurde unwohl. "Nun lesen Sie doch erst einmal." Sebastian las. "Ich verpflichte mich, nie mehr zu schlafen?", fasste er den Vertragsinhalt zusammen. "Exakt." "Aber … das kann ich doch gar nicht beeinflussen", widersprach Sebastian. Doc Mohr schüttelte entschieden den Kopf. "Doch. Sobald Sie den Vertrag unterzeichnet haben, werden Sie nicht mehr schlafen. Mit allen Konsequenzen, bis zum Übertritt, bis Sie zu Energie transzendieren. Das verspreche ich Ihnen." Sebastian konnte sich nichts darunter vorstellen, zu theoretisch schien es ihm, die Gefahren im Gewand der Wissenschaft blendeten ihn. Karmen. Er nahm den Stift und unterschrieb. "Nein", flüsterte er und leckte sich seine spröden Lippen. Er fühlte sich wie in einen Traum zurückversetzt, den er als Kind häufig geträumt hatte. Ein Gefühl, als wenn er aus sich heraus sackte. Nach unten. Immer wenn er kurz davor stand, seinen Körper zu verlassen, zuckte und strampelte er und wurde dadurch wach. Ein Traum, unangenehm und faszinierend zugleich. Aus sich heraus sacken. Er lächelte. Was für eine Redewendung, aber etwas Besseres fiel ihm nicht ein. Er schloss die Augen. Sie sah an sich herab. Verwirrung. Angst? Auch, ja, Angst hatte sie auch. Aber eher war sie verwirrt. Sie saß an einem Schreibtisch in einem sterilen Zimmer, ein Mann saß ihr gegenüber. Wie war das passiert? Sie war nach der Party heimgekommen, hatte noch Musik mit ihrer Mitbewohnerin gehört und ein Glas Wein getrunken. Sie erinnerte sich, sie war auf dem Sofa eingeschlafen. Aber wie kam sie hierher? Der Mann erhob sich und streckte ihr die Hand entgegen. "Guten Tag, ich bin Sebastian Dunkel." Während seines kulturwissenschaftlichen Studiums war Vincent Voss in unterschiedlichen Berufsfeldern tätig. Von seinen zahlreichen Eindrücken als Pflegehelfer einer akutpsychiatrischen Einrichtung, Qualitätsmanager, Bodyguard, Call-Center-Agent, Tankwart, Fotografen-Assistent, Sänger einer Terrorjazz-Band und Bestatter zehrt er beim Schreiben. Heute arbeitet er als Geschäftsführer eines Reiseunternehmens und lebt als glücklicher Vater dreier Kinder im Norden Hamburgs auf dem Land. Im Frühling 2012 erscheint sein Romandebut "172,3" im LUZIFER-Verlag Steffen Janssen, im Herbst 2012 folgt der Roman "Faulfleisch" im Verlag Torsten Low und an dem dritten Roman schreibt er sich gerade die Finger wund. "Die Multiplikatoren des Doc Mohr" ist eine Liebesgeschichte. Entstanden, nach einem opulenten Essen in einem mir unbekannten asiatischen Restaurant, auf den kalten Kacheln meines Badezimmers, als ich mich in innigster Umarmung mit meiner Toilettenschüssel befand und Zwiesprache mit dem mir damals erscheinenden Doc Mohr hielt. Das Restaurant wurde drei Wochen später geschlossen.
Das Corona Magazine ist geistiges Eigentum der Redaktion (1997-2011). Das Corona Magazine wurde von Philipp Ruch im Jahre 1997 gegründet und ist eine periodisch erscheinende, kostenlose Publikation der Website www.corona-magazine.de. Der Nachdruck und die Weiterverbreitung von Inhalten im Internet und terrestrischen Medien ist unter Angabe der Quelle ausdrücklich gestattet. Beispiel: "Quelle: Corona Magazine, Autor: Max Mustermann, Ausgabe #258, http://www.corona-magazine.de". Ausdrücklich untersagt hingegen ist die Übernahme der "Corona-Kurzgeschichte", der "Leseprobe", des "Corona-Fortsetzungsromans" oder einzelner Passagen daraus. Die im Corona Magazine veröffentlichten und namentlich gekennzeichneten Texte stimmen nicht unbedingt mit der Meinung der Redaktion überein. Die Zustimmung zur Veröffentlichung wird mit Eingang der Sendung vorausgesetzt. Der Autor erklärt mit der Einsendung, dass eingereichte Materialien frei sind von Rechten Dritter und hält die Redaktion von Rechten Dritter frei. Eine Haftung für die Richtigkeit der Veröffentlichung kann trotz sorgfältiger Prüfung nicht übernommen werden. Bei direkten oder indirekten Verweisen auf fremde Webseiten ("Hyperlinks"), die außerhalb des Verantwortungsbereiches der Herausgeber liegen, würde eine Haftungsverpflichtung ausschließlich in dem Fall in Kraft treten, in dem die Herausgeber von den Inhalten Kenntnis hätten und es ihnen technisch möglich und zumutbar wäre, die Nutzung im Falle rechtswidriger Inhalte zu verhindern. Die Herausgeber erklären hiermit ausdrücklich, dass zum Zeitpunkt der Linksetzung keine illegalen Inhalte auf den zu verlinkenden Seiten erkennbar waren. Auf die aktuelle und zukünftige Gestaltung, die Inhalte oder die Urheberschaft der verlinkten/verknüpften Seiten haben die Herausgeber keinerlei Einfluss. Deshalb distanzieren sie sich hiermit ausdrücklich von allen Inhalten aller verlinkten/verknüpften Seiten, die nach der Linksetzung verändert wurden. Diese Feststellung gilt für alle innerhalb der Publikation gesetzten Links und Verweise. Für illegale, fehlerhafte oder unvollständige Inhalte und insbesondere für Schäden, die aus der Nutzung oder Nichtnutzung solcherart dargebotener Informationen entstehen, haftet allein der Anbieter der Seite, auf welche verwiesen wurde, nicht derjenige, der über Links auf die jeweilige Veröffentlichung lediglich verweist. Gemäß Paragraph 28 Abs. 3 Bundesdatenschutzgesetz wird hiermit die Verwendung von persönlichen Daten dieses Magazines zu Werbezwecken sowie zur Markt- und Meinungsforschung ausdrücklich untersagt. |