01. April 2012 - Ausgabe 266 - "On the 1st of April…" …und dennoch lachen wir viel zu wenig darüber. Wobei jede Person das natürlich für sich selbst entscheiden muss. Gehören Sie zu den Menschen, die viel krumm nehmen und das Leben leben, wie man eine unangenehme Aufgabe angeht, die "man halt machen muss"?
Bei allem Respekt vor jeder individuellen Sichtweise (und den habe ich, ich bin "Star Trek"-Fan!), halte ich das für die falsche Einstellung. Freude am Leben ist die wichtigste Errungenschaft in einer jeden Existenz. Gut dem, der sie bereits zu seinem Präsenzbestand zählt.
Ich war jüngst auf einer Schulveranstaltung, in der es um "Cyber-Mobbing" ging. Der Referent, ein sympathischer Lehrer aus Oberhausen, zitierte am Ende Douglas Adams und wusste das auch. Ich erzählte davon meinem Ältesten und er sah mich an mit den großen Fragezeichen auf der Stirn, die immer erscheinen, wenn man nur "Ägypten" und "Krankenwagen" versteht.
Mein Tipp darum an ihn wie auch an Sie: Schnappen Sie sich ein Buch des leider viel zu früh verstorbenen Großmeisters der Chaos-Literatur und lesen Sie sich Ihren Spaß am Lebensscherz wieder an bzw. stärken Sie ihn. Man(n und Frau) kann es manchmal brauchen, und niemand ist dafür besser geeignet als Adams, wie dieser Autor ganz für sich glaubt.
Aber zunächst lesen Sie unser Magazin, ok? Gerade diese Ausgabe können Sie gebrauchen! Aktuelles Kino. Eine weitere Lektion Klingonisch, frisch von Kronos importiert. Retrospektive auf Voyager, zehn Jahre nach dem Ende der 4. "Star Trek"-Serie. Spiele. Literatur. News & Stories. Kurzgeschichte! Ich bin überzeugt, Sie haben Spaß dabei. Und letzten Endes geht es doch am meisten doch darum, oder?
Ich wünsche Ihnen darum viel Vergnügen beim Lesen – und allen, die mir gerade eine Mail schreiben wollen: Doch, ich glaube durchaus an einen Sinn im Leben. Aber auch an Spaß. Wie schon immer… Corona Magazine – wir haben Spaß!
Bleiben Sie uns gewogen!
Herzlichst Ihr Mike Hillenbrand Chefredaktion (v.i.S.d.P.)
Die USA existieren nicht mehr. An deren Stelle ist "Panem" getreten: Dessen Hauptstadt, genannt "Kapitol", ist ein Hort des Luxus und der Zerstreuung. Von hier aus herrscht Präsident Snow nicht nur über die Hauptstadt, sondern auch über 12 Distrikte. Jeder Distrikt ist für einen bestimmten Wirtschaftszweig zuständig, der das Kapitol mit Gütern versorgt. In den meisten dieser Distrikte herrscht Armut, nicht selten sogar Hunger. Technologisch abgehängt, leben die Menschen dort meist in einfachsten Verhältnissen. Wie in Distrikt 12, der Heimat der 17-jährigen Katniss Everdeen, die bei einem Grubenunglück ihren Vater verlor und die Sorge um ihre jüngere Schwester Prim übernommen hat, nachdem die gemeinsame Mutter in Depression versank. Einmal im Jahr sind alle Distrikte aufgerufen, je einen Jungen und ein Mädchen ins Kapitol zu schicken, um sie dort in den sogenannten "Hungerspielen" gegeneinander antreten zu lassen. Vor laufenden Kameras müssen die Jugendlichen so lange kämpfen, bis nur noch ein einziger Sieger übrig bleibt. Die Bedingung: Alle anderen Kontrahenten müssen tot sein. Die Zuschauer der TV-Reality-Show sind live dabei. Als Katniss' jüngere Schwester ausgewählt wird, meldet sich Katniss freiwillig und wird mit dem gleichaltrigen Peeta Melark ins Kapitol gesandt. Katniss lässt dabei nicht nur ihre Familie zurück, sondern auch ihren besten Freund Gale, der sie insgeheim von Herzen liebt. Sie und Peeta werden Teil einer TV-Show, in der sie um die Gunst der Zuschauer und "Sponsoren" buhlen müssen, um mit Geschenken Hilfe zu erhalten, die ihnen das Überleben erleichtern. Die beiden werden die Medienstars von Panem, während das ganze Land dem Kampf um Leben und Tod dank versteckter Kameras verfolgt …
Kritik an der Mediengesellschaft
Medienkritik dieser Art ist selten im Kino, noch viel seltener in SF-Romanen – denn es handelt sich bei der Panem-Trilogie unzweifelhaft um waschechte Science Fiction. Daran ändert auch die Vermarktungsstrategie nichts, die Buch und Film als "Fantasy" deklariert, wohl aus Kalkül, dass Fantasy bei der auch weiblichen Zielgruppe mehr zieht. Diese kritische Auseinandersetzung mit der Mediengesellschaft ist auch der Grund, aus dem das Buch mit zahlreichen Jugendbuch-Preisen ausgezeichnet wurde, so auch mit dem "Deutschen Jugendliteraturpreis".
Vorlagen, die keine sind
Dabei ist die Story an sich nicht neu: Schwarzenegger-Vehikel "Runnig Man" brachte bereits 1987 einen Wettkampf um Leben und Tod vor einem Millionen-TV-Publikum in die Kinos – nach einem Roman von Richard Bachmann alias Stephen King. Dabei ging es so hart zur Sache, dass "Running Man" keine Jugendfreigabe erhielt und in Deutschland sogar auf den Index für jugendgefährdende Schriften gesetzt wurde. Ebenfalls indiziert wurde der japanische "Battle Royale" aus dem Jahr 2000, in dem sich in einem Japan der Zukunft Schüler gegenseitig töten müssen, bis nur einer überlebt.
Problem beider Filme: Sie sind und waren nicht jugendtauglich - "Die Tribute von Panem" hingegen wendet sich jedoch auch an ein jüngeres Publikum. Dabei kommt es dennoch für ein Jugendbuch zu erstaunlichen Härten, die auch im Film gezeigt, aber nicht ausgeschlachtet werden – anders als bei "Running Man", der das Setting der TV-Show auf Leben und Tod eher als Vorwand für Grausamkeit nahm und sich weniger mit den gesellschaftlichen Implikationen auseinandersetzte.
"Die Tribute von Panem" daher als Abklatsch zu sehen, wäre ein methodischer Fehler. Ebenso, "Running Man" und "Battle Royale" als große Vorbilder zu sehen. Beiden Filmen ging "Das Millionen-Spiel" voraus, ein deutscher Fernsehfilm von Tom Toelle aus dem Jahr 1970 nach einer Kurzgeschichte von Robert Sheckley. In Frankreich wurde sie unter dem Namen "Kopfjagd" 1982 erneut verfilmt. Vor diesem Hintergrund ist es kühn, Kings Vorlage zu "Running Man" als Quelle von "Die Tribute von Panem" zu betrachten.
Eigenständige Variation eines aktuellen Problemthemas
Vielmehr sind Buch und Film eine eigenständige Variation eines Themas, das durch Shows wie "Deutschland sucht den Superstar", "Ich bin ein Star, holt mich hier raus" und Konsorten immer wieder virulent wird. Deren Mechaniken unterscheiden sich kaum von den Hungerspielen in "Die Tribute von Panem": Stimmen sammeln, Sympathien gewinnen, gegeneinander antreten sowie die Formel, dass letztlich am Ende nur einer siegen kann, sind heutiger Fernsehalltag – die "Panem"-Trilogie spricht erstmals eine Zielgruppe an, die für derlei Formate besonders geeignet sind, da sie manipulierbarer sind: Jugendliche. Gerade in der Buchvorlage wird Peeta Mellark als besonders geschickt im Umgang mit den Massen zur Steigerung seiner Sympathiewerte dargestellt. Der Hang, sein Erscheinungsbild permanent so zu modifizieren, um von der Mehrheit gemocht zu werden, ist vor allem ein Jugendthema, dessen sich Suzanne Collins sehr geschickt angenommen hat. Collins entwirft darüber hinaus eine ganz eigenständige Dystopie eines totalitären Staates, dessen Funktionsweisen sie über die drei Bücher verteilt offenbart – wenn auch teilweise recht schlicht. Aber Collins geht es in erster Linie nicht darum, eine komplett ausgearbeitete Zukunftswelt zu konstruieren, sondern einen wesentlichen Aspekt herauszuarbeiten – das ist ihr in den Büchern wie auch in dem Film bestens gelungen.
"Die Tribute von Panem" daher auch als müden, schlappen Aufguss zu betrachten, ginge an der Intention der Bücher und somit des Films vorbei.
Riesiger Erfolg an den Kinokassen dank starkem Personal
Die Verfilmung legte denn auch einen Traumstart hin: Mit 152 Millionen Dollar spielte "Die Tribute von Panem" am ersten Wochenende in den USA so viel ein wie noch kein eigenständiger Film zuvor – nur zwei Fortsetzungen schafften jemals mehr. Verdient hat der Film seinen Erfolg in jedem Fall: Die filmische Umsetzung des Bestsellers "The Hunger Games", dem ersten Teil der weltweit erfolgreichen Trilogie von Suzanne Collins, unterhält ausgezeichnet. Regisseur Gary Ross ("Pleasantville", "Seabiscuit") nimmt sich Zeit für eine gelungene Einführung und macht nicht den Fehler, jemals in Hast zu verfallen. Der für ein Jugendbuch erstaunliche Gewaltgrad kommt sehr geschickt zur Geltung, ohne voyeuristisch zu sein – dennoch musste der Film für eine Jugendfreigabe in Großbritannien leicht gekürzt werden. Ross verfasste mit Autorin Collins das Drehbuch selbst – ein Glücksfall, durch den sich erzählerische Notwendigkeiten aus Buch und Film ergänzen. Ein weiterer Glücksfall ist die Wahl des Kameramanns: Tom Stern, der seit 2002 alle Filme von Clint Eastwood sowie "American Beauty" verantwortete und mehrfach für den Oscar nominiert war, fängt die Handlung exzellent und teilweise eigenwillig ein. Die erstklassige Besetzung tut ihr Übriges. Bei "Die Tribute von Panem" stimmt das Personal vor und hinter der Kamera.
Film ergänzt Buch
Zudem geht der Film als gelungene Entsprechung der literarischen Vorlage durch. Aus mehreren Gründen:
Collins' Schreibstil ist sehr ökonomisch. Die Autorin verliert so gut wie kein Wort an Beschreibungen von Personen oder Schauplätzen. Die Welt von Panem entsteht durch eigene Vorstellung des Lesers. Das gerät manchmal fast zum Ärgernis: Wie das Kapitol aussieht, bleibt das Buch schuldig. Und auch wenn der Schauplatz Distrikt 12 ausgearbeiteter ist, bleibt dem Leser auch hier nichts anderes übrig, als sich auf seine Vorstellung zu verlassen. Hier springt der Film als visuelles Medium ergänzend ein. Dabei nimmt auch er sich kaum Zeit, Orte allzu ausufernd zu zeigen – ein paar erstaunlich kurze Einstellungen von der bunten Welt des Kapitols in der Gesamtheit müssen genügen.
Das Buch besticht durch anschauliche Formulierungen und zahllose Andeutungen auf ein Mehr an Hintergrund und Handlung, das der zweite und dritte Teil stückweise nachliefern. Dass der Film hier also Antworten schuldig bleibt oder lediglich andeutet, liegt keinesfalls am Drehbuch. Ross schafft es, streckenweise die satirischen Andeutungen auf die Mediengesellschaft zu zeigen, ohne den Zeigefinger zu heben. Die Vorlage macht Medienkritik leicht verständlich – das mag für manchen zu wenig sein. Möglich, dass ein "erwachsenerer" Film und ein "reiferes Buch" die Implikationen drastischer dargestellt hätte – dennoch sind Humorlosigkeit und Konsequenz für einen Film und ein Buch mit einer jugendlicheren Zielgruppe durchaus beachtlich.
Änderungen zur Vorlage
Trotz einer Laufzeit von 140 Minuten musste die Handlung Federn lassen – besonders trifft dies die Figuren Peeta und Haymitch. Während Peeta im Roman erheblich mehr Raum bekommt und als geschickter und überzeugender Redner und Spieler dargestellt wird, bleibt er im Film vergleichsweise blass. Auch Haymitchs Charakter verliert gegenüber der Vorlage deutlich an Tiefe und Kontur. Der Film spart sich das Verhältnis zwischen Katniss und Peeta nahezu vollständig – das bewahrt die Adaption davor, in den Kitsch abzugleiten, an dem der Roman streckenweise haarscharf vorbeischrammt. Während manche Szenen fehlen, fügt der Film neue ein und gibt einen Einblick in das Kontrollzentrum der Spiele, der im Buch überhaupt nicht vorkommt. Alles in allem dennoch eine überraschend gelungene Adaption, die dank ihres bisherigen Einspielergebnisses fortgesetzt wird. Der 2. Teil wird erheblichen Drive in die Storyline bringen – und Teil 3 müsste, um adäquat zu sein, verdammt teuer werden. Jedenfalls warten Überraschungen. Warten wir's ab.
| "Star Trek": Gibt's neue Uniformen? | | Auf den neuesten Fotos vom Set des neuen "Star Trek"-Films schimmern unter den Jacken von Zoe Saldana und John Cho Uniformen durch, die weitaus weniger farbig sind, als wir sie aus den Serien kennen. Sie scheinen vollkommen grau zu sein und weisen - so weit man es sehen kann - nur eine Spur ihrer Ressort-Farben im Bereich unter dem Kragen auf. Bei Cho ist es anscheinend blau oder silber (?) und bei Saldana blitzt es rot. Beide tragen dazu flache, wadenlange Stiefel mit Schnalle. |
| "Fringe" geht eventuell als Comic weiter. | Es ist immer noch nicht raus, ob Fox "Fringe" eine fünfte Staffel gewährt oder nicht, aber auf der Wondercon am letzten Wochenende kündigten die Produzenten J.H. Wyman und Jeff Pinkner an, die Geschichte würde definitiv zu Ende erzählt werden - notfalls als Comic.
Joss Whedon hat mit "Buffy" und "Angel" den gleichen Weg beschritten, allerdings war da nach einer Staffel noch lange nicht Schluss. In Comicform könnte "Fringe" also noch Jahre laufen. Im Fernsehen wird es jedoch mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nur noch eine Staffel geben, wenn überhaupt. Das ist eine Entscheidung, die Fox langsam treffen muss, denn die Verträge laufen schon nächsten Monat aus. |
| "Doctor Who" - und seine Begleiterin ist... | | ... Jenna-Louise Coleman. Coleman wurde in England vor allem durch die Seifenoper "Emmerdale Farm" bekannt, spielte aber auch in einigen anderen Serien mit. Sie wird im diesjährigen Weihnachtsspecial zum ersten Mal auftreten, was uns genug Zeit geben sollte, uns von Amy Pond zu verabschieden - auch wenn es vielleicht schwer fällt. |
| "Being Human" geht in die 5. Staffel. | | Die britische Serie um einen Geist, einen Werwolf und einen Vampir, die zusammen in einem Haus leben, geht laut BBC in die fünfte Staffel. Ohne zu spoilern, kann man nur sagen, dass es in den letzten Staffel einige interessante Veränderungen gegeben hat. Das Publikum hat das den Produzenten jedoch nicht übel genommen - im Gegenteil, denn die erste Folge der vierten Staffel brachte es in Großbritannien auf respektable 1,2 Millionen Zuschauer. Zum Vergleich: Die erste Folge "True Blood", die am gleichen Abend lief, schaffte nur 300.000. |
| "Terra Nova" endgültig tot? | | Zwei Wochen haben die Verhandlungen zwischen dem amerikanischen Studio 20th Century Fox und dem Videostreaming-Anbieter Netflix gedauert, nun wurden sie abgebrochen. Netflix gab bekannt, man habe sich leider nicht einigen können, daher würde es keine Übernahme von Spielbergs Saurierserie geben. Fox hat die Verträge mit den Schauspielern zwar offiziell noch nicht aufgelöst, aber laut Deadline haben drei von ihnen bereits neue Rollen angenommen. Sollte jetzt nicht noch ein Wunder passieren, ist "Terra Nova" Geschichte. |
| Phantastikpreis Seraph auf der Leipziger Buchmesse verliehen. | Im Rahmen der Leipziger Buchmesse wurde am 15. März 2012 erstmalig der Phantastikpreis Seraph verliehen. Der 2011 ins Leben gerufene Preis wird von der Phantastischen Akademie e.V. in Kooperation mit der Leipziger Buchmesse und den Stadtwerken Leipzig verliehen. Der Seraph soll die besten Romane des phantastischen Genres prämieren. Der Förderpreis für das Beste Debüt ging an Nina Maria Marewski für ihr Werk "Die Moldau im Schrank". Die sechsflüglige, schwarze Engelsstaue für das Beste Buch gewann Christian von Aster mit dem Titel "Der letzte Schattenschnitzer". Von Aster konnte sich damit gegen Größen wie Markus Heitz, Bernhard Hennen und Christoph Marzi behaupten.
Von Aster, seines Zeichens selbst ein großer Schattenmeister, ist es mit seinem Roman gelungen, die Sprache der Dinge – der sichtbaren wie auch der unsichtbaren – zu übersetzen und in Sprache zu fassen. Sein Roman ist ein intelligentes Spiel mit der Vergangenheit, eingebunden in literarische Versatzstücke, die sich mit den Geheimnissen der Schattenwelt beschäftigen. |
| "Perry Rhodan NEO": Bernd Perplies veröffentlicht einen Roman | Seit vor einem halben Jahr "Perry Rhodan NEO" gestartet worden ist, erfreut sich die neue Science-Fiction-Serie einer wachsenden Beliebtheit. Neben den Autoren, die seit Jahren für "Perry Rhodan" aktiv sind, bringen weitere Schriftsteller zusätzlich frischen Wind ins Team. Der aktuelle »Neuzugang« ist unser Corona Magazine-Mitarbeiter Bernd Perplies, der bisher vor allem durch seine Fantasy-Werke bekannt geworden ist. Sein Roman "Schritt in die Zukunft" erscheint am 13. April 2012 als Band 15 von "Perry Rhodan NEO".
Im Roman selbst stehen die Begegnungen der Menschen mit Außerirdischen im Zentrum: mit den echsenartigen Topsidern, mit den völlig fremdartig wirkenden Fantan sowie mit den menschenähnlichen Ferronen. In einem fremden Sonnensystem wird Perry Rhodan zum Zeugen eines unbarmherzigen Krieges. Zwischen den Welten der blauen Sonne Wega muss der Astronaut um das eigene Überleben sowie um den Frieden von zwei Sternenvölkern kämpfen ...
Der Roman wird übrigens in drei verschiedenen Versionen angeboten: in gedruckter Form im Zeitschriftenhandel, als E-Book auf den bekannten Portalen sowie als Hörbuch im Download bei Eins A Medien. |
Für den Film "Avatar – Aufbruch nach Pandora" beauftrage James Cameron einen Sprachwissenschaftler damit, eine Sprache für die drei Meter großen außerirdischen Na'vi zu entwickeln. Diese Sprache enthielt über tausend Wörter. Kaum zu glauben, aber auch für den Zeichentrickfilm "Atlantis" wurde 2001 eine eigene Sprache entwickelt, und es mag manchen Leser wundern, oder auch nicht, dass diese Sprache von Marc Okrand entwickelt wurde. Ja genau, dem Erfinder des Klingonischen. Es gab schon Gerüchte, dass die Hauptfigur in dem Zeichentrick im Aussehen Marc Okrand nachempfunden wurde, aber dies wird sich wohl nur unter seinen Fans verbreiten. Wenn man weiter forscht, so wie es Stephen D. Rogers in seinem Buch "A Dictionary of Made up Languages" ("Ein Wörterbuch der erfundenen Sprachen") macht, wird man feststellen, dass für sehr viel Filme eigene Sprachen erfunden wurden. Dies diente entweder dazu, der Geschichte eine gewisse Autentizität zu verleihen – so wie die elbische Sprache dies bei der "Herr der Ringe"-Trilogie tut – oder aber auch um absichtlich keine gezielte Sprache zu verwenden, so wie im Film "The Terminal", in dem Tom Hanks über längere Zeit im Flughafen festsaß und aus einem fiktiven Land Namens Krakosien kam.
Wenn man sich diese Tatsachen so durchliest, fällt erst mal nicht auf, welche Arbeit dahinter stecken kann. Sicherlich ist es für einen Sprachforscher eine Leichtigkeit, eine fremdartig klingende Grammatik zu erstellen, indem er sich irgendeinen süd-indonesichen Dialekt zugrunde legt und ausarbeitet. Aber danach kommt das, was auch beim Lernen einer Sprache die größte Arbeit ist, und zwar die Vokabeln. Immerhin enthält das 1984 veröffentlichte und 1992 ergänzte Klingonische Wörterbuch insgesamt über 2.000 verschiedene Wörter. Und diese ähneln keiner einzigen irdischen Sprache, nicht im Geringsten. Natürlich kann man einfach draufloslegen und Wörter erfinden, aber man sollte dies mal selbst versuchen. Spätestens nach zehn zufälligen Silben wird man schnell merken, dass man sich wiederholt und etwas erfindet, was man schon hatte. Kein Wunder also, dass Marc Okrand auch das Wort für Schreibkrampf einfügen musste. Es heißt ngav und enthält schon fast einen leicht hörbaren kleinen Schmerzens-Schrei.
Exotische Grammatik
Bevor wir an dieser Stelle zu den Vokabeln kommen, soll erst mal die Grammatik erklärt werden. Nicht direkt die Art, wie man sie anwendet, sondern eher die Frage, wo sie herkommt. Da diese Sprache ja bekanntlich für eine außerirdische Rasse konzipiert werden sollte, bemühte sich Marc Okrand darum, die seltensten und eigenartigsten Eigenschaften einer Sprache zu finden, die es gibt. Das Wichtigste voran war der Satzbau. Die meisten Sprachen weltweit benutzen die Reihenfolge Subjekt-Prädikat-Objekt , also "Ich sehe den Hund". Die türkische Sprache ist schon etwas ungewöhnlicher, dort kommt das Verb ans Ende: "Ich den Hund sehe". Bei einer mathematischen Auflistung aller Möglichkeiten stellt sich heraus, dass es sechs Möglichkeiten gibt, die Satzteile anzuordnen. Die klingonische Sprache benutzt jene Satzstellung, die auf der ganzen Erde so selten ist, dass sogar in Wikipedia außer Klingonisch nur eine einzige andere als Beispiel genannt wird: Objekt-Verb-Subjekt. Dies macht das Klingonisch lernen so schwer, weil man im Kopf quasi "rückwarts" denken und sprechen muss. Man gewöhnt sich aber recht schnell daran: Klingonisch spreche ich. tlhIngan Hol vIjatlh jIH.
Eine weitere Eigenart des Klingonischen ist, dass es als agglutinierende Sprache bezeichnet wird, was auf das Anhängen von Silben hindeutet. Während deutsche Sätze viele Wörter enthalten, haben klingonische Wörter viele Silben. Diese Methode ist zum Beispiel auch im Türkischen üblich, z. B. heißt dort ein Haus ev, die Mehrzahl dazu ist evler, meine Häuser evlerim, in meinen Häusern evlerimde. Im Klingonischen geht das genauso: Schiff = Duj, Mehrzahl: Dujmey, meine Schiffe DujmeywIj, in meinen Schiffen DujmeywIjDaq. Dies ist für manche Anfänger vielleicht etwas abschreckend, aber beim Lernen kann man sich diese Silben auch als einzelne Wörter merken, was das Ganze wieder etwas entschärft. Im Klingonischen werden die Silben so sortiert, ob sie an Verben oder an Nomen angehängt werden. Weiterhin werden sie danach in verschiedene Gruppen unterteilt. So gibt es fünf Gruppen für die Nomen-Suffixe und neun Gruppen für die Verb-Suffixe. Von jeder Gruppe darf immer nur eine Silbe verwendet werden, da sie sich sonst widersprechen würden. Ein gutes Beispiel dafür ist Typ 1 der Nomen, welches die Größe oder Wichtung des Nomens beschreibt. Hier gibt es -'a' für wichtige Sachen und -Hom für kleinere oder minderwertige Sachen, ohne diese jedoch abzuwerten. In der deutschen Übersetzung wird dafür entweder die Silbe -chen verwendet, z. B. Hündchen oder in den meisten Fällen ein ganz anderes Wort, z. B. loDHom Junge, wörtlich "weniger als ein Mann". Die Jahreshauptversammlung des Klingonisch-Instituts wird qep'a' genannt, nach dem Wort qep Treffen und der Vergrößerungssilbe -'a', die auf die Wichtigkeit hinweist. Jedes andere Treffen, an dem Klingonisch gelehrt oder gesprochen wird, nennt sich offiziell qepHom [KÄPP-CHOM], was soviel wie kleines Treffen bedeutet. Dies kann schon lange nicht mehr wörtlich genommen werden, nachdem das qep'a' seit Jahren etwa 15 bis 20 Teilnehmer hat, und unser qepHom in Saarbrücken letztes Jahr mit 43 Teilnehmern aus aller Welt das Haupttreffen in Punkto Größe um mehr als dasDoppelte übertroffen hat. Marc Okrand hat auch schon seit längerem zugestimmt, dass man hier gerne die Grammatik etwas brechen könne und ausnahmsweise von einem qepHom'a' sprechen dürfe, da es sich um ein "wirklich großes kleines Treffen" handelt.
Eine Sprache mit Humor
Wie schafft man es, über zweitausend Wörter zu erfinden, von denen die meisten auch noch aus nur drei Buchstaben bestehen? Das geht wirklich nicht einfach und Marc Okrand hat damit seinen einzigartigen Sinn für Humor bewiesen, der uns mit neuen Wörtern auch heute noch immer wieder überrascht. Es gibt viele Wörter, die einen Wortwitz enthalten, auf Englisch kurz "pun" genannt. Bei manchen ist es fast offensichtlich, aber bei vielen erkennt man es nur, wenn es erklärt wird, da sie manchmal echt weit hergeholt sind. Diese Wortspielereien sind sehr unterhaltsam, interessant und lustig, aber viele Schüler beklagen sich darüber, dass sie die Zweideutigkeit später niemals wieder loswerden.
Als Marc Okrand sich Anfangs der Achtziger mit den Klingonen erstmals auseinandersetzte, merkte er gleich, dass sie sich auf engen Raumschiffen aufhalten, deren Innenleben ein wenig an ein U-Boot erinnert. Zu der Zeit lief der Kinofilm "Das Boot", welcher ihn zu einem Wort half. Im Wörterbuch liest es sich jetzt DaS - boot. Englisch für Stiefel, das Klingonische spricht sich aus wie DASCH. Manch andere sind leichter zu erkennen: Das Wort für Feuer ist qul, und Feuer ist eben nicht "cool", sondern warm. Die Abkürzung von "Head Of Department" führte zu dem Wort HoD [CHOOD], was Captain bedeutet. Das Wort für "ein Paar" wurde benannt nach den bekannten Siamesischen Zwillingen Chang und Eng Bunker und heißt chang'eng. Okrand arbeitete damals offenbar nicht so gerne mit PCs und benannte ein Ziel, das man abschießt, als DoS. Die Finger an der Hand wurden benannt nach den Finger-Lakes in Nordamerika und das Wort Hand ghop ist rückwärts geschrieben Handschuh: pogh. Nach einem berühmten Maler, der sich das Ohr abschnitt, wurde das Wort Ohr benannt: qogh. Erst am zehnten Jubiläums-qepHom letztes Jahr lernten wir das Wort für Architekt kennen. Es heißt renwI' und wurde nach gleich zwei Architekten benannt: Christopher Wren, der Saint Paul's Cathedral in London baute, und James Renwick, der die St. Patrick's Cathedral in New York baute. Es gibt aber auch Wörter, die so weit hergeholt sind, dass man es nie erkennen würde. Das Wort pe'vIl [PÄ-WILL] heißt kräftig, und stammt von zwei Neffen Okrands, Pat und Phil. Es gibt keinen Zusammenhang, er wollte diese Namen einfach verwenden, genauso wie seine Nichten Megan und Erin, die in megh'an und 'er'In verewigt wurden, beide ein Wort für das Ende eines Stabes. Deren Mutter hieß Cari, was zu qarI' führte, das Ende eines Tunnels. Übrigens, Okrands Nachbarin hieß Jil, daher das Wort jIl für Nachbar. Wirklich weit hergeholt ist ein recht neues Wort, QemjIq Loch im Boden [KRÄM-DSCHIK]. Wenn man dies rückwärts liest, erhält man die Wörter qIj [KIDSCH] schwarz und meQ [MÄKCH] brennen, oder auf Englisch: Blackburn. Dies ist eine Stadt in Nord-England, in der es mal soviele Schlaglöcher in den Straßen gab, dass John Lennon darüber ein Lied schrieb. Über diese Wortspiele könnte man ein abendfüllendes Programm erstellen, und dafür ist das qepHom in Saarbrücken am besten geeignet. Oder man hält Ausschau auf einer der nächsten Conventions, ob euer Klingonischlehrer vielleicht dort was dazu erzählt. Er wünscht dem Leser weiterhin noch viel Erfolg und Spaß beim Lernen der klingonischen Sprache. Mögest du ehrenhaft Klingonisch lernen! batlh tlhIngan Hol Daghojjaj.
Qapla',
Euer Klingonischlehrer Lieven L. Litaer
Im Zuge des Revidierens der Serie "Star Trek – Raumschiff Voyager" ist natürlich nicht nur das Finale, dessen deutsche Erstausstrahlung vor zehn Jahren immerhin Auslöser für dieses Jubiläum ist, von Bedeutung, sondern auch die Entwicklung der Serie im Verlauf ihrer sieben Staffeln. Zu diesem Thema hatte ich das Vergnügen, "Star Trek"-Experten interviewen zu dürfen. Ich freue mich sehr, dass er mir dieses Interview gewährt und meine Fragen beantwortet hat: Gemeinsam mit Mike Hillenbrand hat der erste Kenner, der hier zu Wort kommt, die Bücher "Dies sind die Abenteuer – 40 Jahre Star Trek" und "Star Trek in Deutschland" geschrieben – Thomas Höhl.
Simon Haffner (SH): In euren Büchern "Dies sind die Abenteuer – 40 Jahre Star Trek" und "Star Trek in Deutschland" setzten Mike Hillenbrand und du euch unter anderem mit der Serie "Star Trek: Raumschiff Voyager" auseinander. Ihr beschreibt vor allem die Entwicklung ab der dritten Season als sehr positiv. Dennoch sanken die Quoten. Wurde "Star Trek: Raumschiff Voyager" von den Zuschauern missverstanden?
Thomas Höhl (TH): Mit den Einschaltquoten ist das immer so eine Sache. Mal abgesehen davon, dass die ja immer nur Stichproben wiedergeben, von denen keiner weiß, wie sehr sie von der Realität abweichen, hängen Quoten ja auch von vielen anderen Bedingungen ab. Das Rahmenprogramm, die Werbung, der Erfolg der Sende-Networks generell ... Das Network UPN war nie besonders erfolgreich und wurde 2006 schließlich vom Network "The WB" geschluckt.
Es war richtig von Jeri Taylor, die damals für die dritte "Voyager"-Staffel verantwortlich war, einige eklatante Schwächen auszumerzen, darunter die Kazon und diesen lächerlichen Seska-Arc. Nur reichte das halt nicht. Ich weiß, in der Schule kriegt man gerne eingeimpft, dass man nur Fehler vermeiden müsse, um eine Eins zu bekommen. Es braucht aber nicht nur das Vermeiden von Fehlern, man muss auch Stärken zeigen. Das haben die Macher zur Zeit der dritten "Voyager"-Staffel versäumt, auch wenn es da bereits etliche Episodenhighlights gab.
SH: In der vierten Staffel macht die Serie eine deutliche Wendung: Sie löst sich von dem TOS/TNG-Charakter, der der Serie die ersten drei Jahre innegewohnt hatte und sie wird actionreicher. Die Entwicklung beginnt am Staffelanfang mit "Skorpion, Teil II", einem Kampf der Borg gegen Spezies 8472, zieht sich über die Doppelfolge "Ein Jahr Hölle" und kommt noch einmal im Hirogen-Arc und dessen Finale, in der Doppelfolge "Das Tötungsspiel", zum Tragen. Entwickelte die Serie ab diesem Zeitpunkt ein "eigenes" Konzept?
TH: Ich denke, "Star Trek: Voyager" entwickelte mit der vierten Staffel herausragende Stärken. Seven of Nine zum Beispiel war eine wundervoll schillernde Figur. Mit eigenem Willen, großem Stolz und einer sehr komplexen Persönlichkeit. Sie findet auf der Voyager ihren Weg zu einer eigenen Individualität. Von da an war "Star Trek: Voyager" eine Serie, die das Individuum hochhielt. Daher waren die Borg die idealen Gegner, denn die Borg vernichten jede Individualität. Bei der "Next Generation" war das noch anders. Bei der "Next Generation" ging es darum, dass sich der einzelne in die Gemeinschaft einfügt. Da wurde Barclay zum Beispiel von seinem Einzelgängerdasein und seiner Holosucht "geheilt". Als Barclay in "Star Trek: Voyager" auftrat, war er wieder holosüchtig. Doch nicht nur das: gerade mit dieser Holosucht gelingt es ihm, etwas zu vollbringen, wo andere gescheitert sind, nämlich die Kontaktaufnahme zur Voyager. Oder nimm eine Folge wie "Der gute Hirte". Es geht um drei Außenseiter auf der Voyager, die Janeway bei einer Mission mit dem Delta Flyer begleiten sollen. Es kommt zur Katastrophe und am Ende bringt Janeway die drei sicher zur Voyager zurück. Sie löst nicht deren Probleme, die Außenseiter sind auch danach noch Außenseiter. Es ist nicht Janeways Aufgabe, dies zu ändern. Picard hätte die drei wahrscheinlich zu Deanna Troi geschickt, wo sie kuriert worden wären. Doch Janeways Aufgabe als "guter Hirte" war es nur, auf die Herde AUFzupassen, nicht aber den einzelnen ANzupassen.
SH: Gerne kritisiert werden die Veränderungen der Borg, wie deren Königin, die allein das Kollektiv befehligt. Warum kam es zu diesen Änderungen? Waren die Borg aus TNG dramaturgisch einfach nur unpraktisch – denn mit ihnen hätte es eine Doppelfolge wie "Unimatrix Zero" wahrscheinlich nicht gegeben?
TH: All diese Änderungen haben die Borg durchlaufen, bevor sie bei "Star Trek: Voyager" eine so zentrale Rolle einnahmen. Als man ihnen das erste Mal in der "Next Generation"-Folge "Zeitsprung mit Q" begegnete, wurden Babys gezeigt, denen man Borgelemente implantiert hatte, und keiner der Borg machte die geringsten Anstalten, jemanden zu assimilieren. Als Picard versuchte, mit einem Borg zu sprechen, sagte Q: "Er interessiert sich nicht für Sie, nur für Ihre Technologie!" Als die Borg den guten Picard in dem Zweiteiler "Best of Both Worlds" assimilierten, um einen Fürsprecher für die Borg zu haben, war das noch die Ausnahme. Die Borg zerstörten einen Großteil der Sternenflotte, doch davon, dass sie Personen assimilierten, war keine Rede. Später änderte sich das, und plötzlich assimilierten die Borg alles und jeden, sogar Kinder. Und im Kinofilm "Der erste Kontakt" gab es plötzlich im Widerspruch zum Bisherigen die Borgqueen, und die Borg hatten ein viel gruseligeres Aussehen, beides Elemente, die nur eingeführt worden waren, um das ganze filmreifer zu machen. "Star Trek: Voyager" baute auf all diesen Elementen auf und, wie ich finde, sehr gekonnt, spannend und abwechslungsreich.
SH: Der Serie wird vorgeworfen, dass die Protagonisten (Androhung von) Gewalt als Lösung von Konflikten ansehen.Wie stehst du dazu?
TH: Das wundert mich. Bei allen Folgen, an die ich mich erinnere, musste sich die Crew etwas Raffiniertes ausdenken, um das Problem zu lösen, ich denke da zum Beispiel an "Die Denkfabrik". Dieser Vorwurf würde viel mehr zu "Deep Space Nine" passen. Dort gab es permanent Schlachten, in denen die Kommandanten immer nur irgendwelche Angriffs- oder Ausweichmanöver mit irgendeinem griechischen Buchstaben befahlen, ohne dass für den Zuschauer auch nur im Ansatz ein echter Plan erkennbar wurde, außer dass man halt aus allen Rohren auf den Feind schoss. Damit wir uns nicht falsch verstehen: ich habe die Raumschlachten bei "Deep Space Nine" geliebt. Damals war so etwas in einer TV-Serie noch etwas Besonderes und sie waren tricktechnisch grandios gemacht. Ich habe mir die Szenen wiederholt auf Video angesehen. Generell bin ich aber der Meinung, dass die Autoren sich bei "Star Trek: Voyager" um bei Weitem originellere Auflösungen bemühten.
SH: Wie war denn die Übersetzung ins Deutsche? Ist die deutsche Synchro ihrem schlechten Ruf gerecht geworden?
TH: Darüber habe ich ja sehr viel in dem Buch "Star Trek in Deutschland" geschrieben. Die deutschen Sprecher waren herausragend. Umso bedauerlicher ist es, dass die Serie durch eine grauenvoll lustlose Übersetzung regelrecht verhunzt wurde. Da siezten sich Figuren völlig unabhängig davon, dass sie ein immer engeres Verhältnis hatten. Nimm allein Tom und Kim. Die beiden waren enge Freunde und vergnügten sich gemeinsam auf dem Holodeck. Und die siezen sich? Das ist doch hirnrissig! Später haben sich sogar Seven of Nine und ihr Ziehsohn Icheb gesiezt, und das, obwohl Seven mütterliche Gefühle für ihn entwickelte. Kein Wunder, dass da so mancher deutsche Fan Probleme hatte, mit den Figuren warm zu werden und keine Entwicklung in den Charakterisierungen erkennen konnte.
SH: In DS9 wurde bei Weitem mehr auf Kontinuität gesetzt, der Dominionkrieg beginnt mit einem siebenteiligen Auftakt und das Finale bestand aus zehn Episoden, während bei VOY das Konzept der Einzelfolgen beibehalten wurde. War das eine gute Entscheidung?
TH: "Star Trek: Voyager" bemühte sich stark um Kontinuität. Allein die Geschichte um den Verräter Michael waren erste Bestrebungen, der Serie vermehrt fortlaufende Handlungsstränge zu geben. Die Kontinuität fiel bei "Star Trek: Voyager" nur nicht so sehr mit der Tür ins Haus wie bei "Deep Space Nine", wo man mit dem Klingonen- und später mit dem Dominionkrieg auf Kontinuität pochte. Für mich ist Kontinuität mehr, als sich in den Episoden wiederholt mit dem gleichen Thema zu beschäftigen. Wenn man sich "Star Trek: Voyager" genauer ansieht, entdeckt man sehr viel Kontinuität. Gegen Ende ist die Serie ja immer wieder durch Zeitreisegeschichten in ihre eigene Vergangenheit eingetaucht und zeigte die Unterschiede zu vorher. Allerdings war es das Ziel von Brannon Braga, jede Folge zu einem kleinen Kinofilm-Event zu machen. Mir gefiel das sehr gut, weil "Star Trek: Voyager" auf diese Weise auch einen guten Kontrast zu "Star Trek: Deep Space Nine" entwickelte. Bis heute bin ich beeindruckt, dass zwei parallel laufende Serien im gleichen Universum spielen und sich formal doch so sehr unterscheiden können.
SH: Die erste ENT-Staffel erreichte im Schnitt in den USA mehr Ratingpunkte als die letzten Staffeln von VOY. Woher kam das? Was konnte ENT in seinen Anfängen besser als VOY in seiner Mitte bis Ende?
TH: Wenn eine neue Serie startet, läuft das Marketing auf Hochtouren. Da ist es ganz natürlich, dass das Interesse hoch ist. Und natürlich haben die "Star Trek"-Fans, die "Star Trek: Voyager" nicht mochten, zunächst einmal einen Blick auf "Enterprise" geworfen. Das Problem von "Enterprise" war eindeutig, dass man viel zu früh zum Schema F überging, was sich "Star Trek" zum damaligen Zeitpunkt einfach nicht mehr leisten konnte. Um die drohende Übersättigung zu überwinden, hätte die Serie viel aufregender und viel unberechenbarer werden müssen. Deswegen ließ das Anfangsinteresse auch so schnell wieder nach.
SH: War das Finale von VOY angemessen? Hätte es besser sein können und wenn ja, wie?
TH: Das Finale hat am Ende wohl Fans wie "Voyager"-Kritiker vereint: Es war enttäuschend, weil es nicht einmal einen Epilog gab. Die Zuschauer hatten keine Möglichkeit, sich mental von den Figuren zu verabschieden, denen sie über einen so langen Zeitraum gefolgt waren. Stattdessen verplemperte die Folge zu viel Zeit in irgendeiner Zukunftswelt, die so nie stattfinden würde, und zögerte die Antwort auf die Frage, ob die Voyager zurückkehrt, bis auf die letzten Sekunden hinaus. Es gab viele tolle Szenen, und die Idee, zwei Janeways aus verschiedenen Zeitebenen zu nehmen und eine ihr Leben für die Crew opfern zu lassen, während die andere Janeway das Schiff erfolgreich heimbringt, war absolut reizvoll. Als Finale eines Sechsteilers wäre es grandios gewesen. Als Finale einer so langen Serie aber einfach zu abrupt.
SH: Vielen Dank für das Interview.
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| Freitag, 06. April 2012 | | 07:35 Uhr | Star Trek: Raumschiff Voyager Die Omega Direktive | 4x21 | SyFy | Wdh. | | 08:30 Uhr | Star Trek: Raumschiff Voyager Unvergessen | 4x22 | SyFy | Wdh. | | 12:40 Uhr | Star Trek: Raumschiff Voyager Die Omega Direktive | 4x21 | SyFy | Wdh. | | 13:35 Uhr | Star Trek: Raumschiff Voyager Unvergessen | 4x22 | SyFy | Wdh. | | 16:35 Uhr | Jumanji Robin Williams wird in einem magischen Spiel festgehalten. | US 1995 | Pro7 | Wdh. | | 18:35 Uhr | Star Trek: Raumschiff Voyager Der Zeitzeuge | 4x23 | SyFy | Wdh. | | 19:25 Uhr | Star Trek: Raumschiff Voyager Dämon | 4x24 | SyFy | Wdh. | | 20:13 Uhr | Hannibal Sequel zu 'Schweigen der Lämmer' mit Anthony Hopkins. Dr. Hannibal Lecter ist seit 10 Jahren auf der Flucht. Als er entdeckt wird beginnt das Katz und Maus Spiel zwischen ihm und Clarice Starling von neuem. | UK/US 2001 | 13th-Street | Wdh. | | 20:15 Uhr | Der Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs Frodo und Sam sind auf den letzten Metern ihrer Reise. Und Aragorn steht vor seiner Bestimmung, dem Besteigen des Throns. | NZ/US 2003 | ATV | Wdh. | | 23:00 Uhr | Sin City - Recut & Extended Comicverfilmung von Frank Miller. In Sin City trefffen die Geschichten von ein paar dunkeln Gestalten aufeinander. | US 2005 | Pro7 | Wdh. | | 00:05 Uhr | Planet der Affen Remake des Klassikers mit Mark Wahlberg. | US 2001 | Kabel1 | Wdh. | | 00:10 Uhr | Die City Cobra Sylvester Stallone als Cop für gefährliche Fälle. | US 1986 | ATV | Wdh. | | 00:45 Uhr | Snakes on a Plane Um einen Kronzeugen umzubringen lässt ein Attentäter Hunderte von Schlangenin reinem Flugzeug frei. And Samuel L. Jackson had it with these motherfucking snakes on this motherfucking plane! | DE/US 2006 | SF2 | Wdh. |
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| Samstag, 07. April 2012 | | 14:20 Uhr | Der Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs Frodo und Sam sind auf den letzten Metern ihrer Reise. Und Aragorn steht vor seiner Bestimmung, dem Besteigen des Throns. | NZ/US 2003 | ATV | Wdh. | | 17:10 Uhr | Die verlorene Welt Der Ruf der Hexen | 3x09 | Tele-5 | Wdh. | | 18:10 Uhr | Die verlorene Welt Der Lange Weg | 3x10 | Tele-5 | Wdh. | | 20:15 Uhr | Transformers Riesige Ausseridische Roboter verkleiden sich als Autos und Flugzeuge um auf der Erde nach einem Würfel zu suchen. Dank Regisseur Micael Bay machen sie das mit ganz vielen Explosionen. | US 2007 | Pro7 | Wdh. | | 20:15 Uhr | Pirates of the Caribbean - Am Ende der Welt Und im letzten Teil der Piratensaga muss Captain Jack Sparrow vom Ende der Welt gerettet werden. Um die Welt zu retten. | US 2007 | Sky-Cinema | Wdh. | | 20:15 Uhr | Merlin Die Artus-Sage aus der Sicht von Merlin, dem Magier. | US/UK 1998 | Tele-5 | Wdh. | | 20:15 Uhr | Color of Magic - Die Reise des Zauberers (1) Der Zauberer Rincewind ist einer der Schlechtesten Zauberer der Scheibenwelt. Und wird dazu genötigt dem ersten Touristen der Scheibenwelt als Reiseführer zu dienen. | UK 2008 | VOX | Wdh. | | 21:50 Uhr | 2 Fast 2 Furious Und wieder muss ein rasender Undercover-Cop Straßenrennen fahren um böse Buben zu fangen. | US/DE 2003 | 13th-Street | Wdh. | | 22:05 Uhr | Merlin Die Artus-Sage aus der Sicht von Merlin, dem Magier. | US/UK 1998 | Tele-5 | Wdh. | | 22:15 Uhr | Color of Magic - Die Reise des Zauberers (2) Der Zauberer Rincewind ist einer der Schlechtesten Zauberer der Scheibenwelt. Und wird dazu genötigt dem ersten Touristen der Scheibenwelt als Reiseführer zu dienen. | UK 2008 | VOX | Wdh. | | 22:20 Uhr | Beverly Hills Cop II Eddy Murphy als Axel Foley, ein Cop mit einer großen Klappe. Dieses Mal auf der Suche nach brutalen Bank- und Schmuckräubern. | US 1987 | Sat1 | Wdh. | | 22:25 Uhr | Hannibal Sequel zu 'Schweigen der Lämmer' mit Anthony Hopkins. Dr. Hannibal Lecter ist seit 10 Jahren auf der Flucht. Als er entdeckt wird beginnt das Katz und Maus Spiel zwischen ihm und Clarice Starling von neuem. | UK/US 2001 | 13th-Street | Wdh. | | 22:40 Uhr | Terminator III - Rebellion der Maschinen Arnold Schwarzenegger wieder in der Rolle des Terminators. Und dieses Mal soll er Connor vor einem weiblichen Terminator beschützen. | US/DE 2003 | ORF1 | Wdh. | | 22:55 Uhr | Terminator 3 - Rebellion der Maschinen Arnold Schwarzenegger wieder in der Rolle des Terminators. Und dieses Mal soll er Connor vor einem weiblichen Terminator beschützen. | US/DE 2003 | Pro7 | Wdh. | | 22:55 Uhr | Tiger & Dragon Chinesische Schwertkämpfer versuchen ein gestohlenes Schwert wiederzubeschaffen. Martial-Arts und Bilder vom Feinsten. | TW/HK 2000 | Sky-Action | Wdh. | | 23:00 Uhr | Terminator - Die Erlösung Nachdem Skynet die Menschheit größtenteils ausgelöscht hat, kämpfen die Überlebenden unter John Connor gegen die übermächtigen Maschinen. | US 2009 | Pro7 | Wdh. | | 23:05 Uhr | Beverly Hills Cop III Eddy Murphy als Axel Foley, ein Cop mit einer großen Klappe. Diesmal im Vergnügungspark. | US 1994 | Sat1 | Wdh. | | 23:10 Uhr | Terminator - Die Erlösung Nachdem Skynet die Menschheit größtenteils ausgelöscht hat, kämpfen die Überlebenden unter John Connor gegen die übermächtigen Maschinen. | US 2009 | ORF1 | Wdh. | | 23:25 Uhr | Stigmata Particia Arquette kriegt schreckliche Visionen und fängt an aus den Handgelenken zu Bluten. Der Vatikan untersucht das Ganze. | US 1999 | RTL2 | Wdh. | | 00:40 Uhr | Sin City - Recut & Extended Comicverfilmung von Frank Miller. In Sin City trefffen die Geschichten von ein paar dunkeln Gestalten aufeinander. | US 2005 | Pro7 | Wdh. |
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| Sonntag, 08. April 2012 | | 07:55 Uhr | Star Trek - Der erste Kontakt Picard und Co. versuchen die Borg davon abzuhalten, die Vergangenheit zu assimilieren. | US 1996 | Sky-Action | Wdh. | | 10:15 Uhr | Die Reise ins Ich Ein Testpilot wird samt U-Boot auf Mikrobengröße verkleinert. Doch anstatt in einen Testhasen injiziert zu werden landet er in einem Supermarktangestellten. | US 1987 | VOX | Wdh. | | 12:30 Uhr | Mutant X Der Unsterbliche | 1x06 | Tele-5 | Wdh. | | 12:40 Uhr | Star Trek: Raumschiff Voyager Der Zeitzeuge | 4x23 | SyFy | Wdh. | | 13:15 Uhr | Die drei Musketiere Drei Musketiere plus ein Möchtegernmusketier für den König gegen den Kardinal Richelieu. Mit Kiefer Sutherland und Tim Curry | AT/UK 1993 | BR | Wdh. | | 13:35 Uhr | Merlin Die Artus-Sage aus der Sicht von Merlin, dem Magier. | US/UK 1998 | Tele-5 | Wdh. | | 15:25 Uhr | Merlin Die Artus-Sage aus der Sicht von Merlin, dem Magier. | US/UK 1998 | Tele-5 | Wdh. | | 16:00 Uhr | Star Trek - Der erste Kontakt Picard und Co. versuchen die Borg davon abzuhalten, die Vergangenheit zu assimilieren. | US 1996 | Sky-Action | Wdh. | | 17:30 Uhr | Die Mumie 1923 suchen ein paar Abenteurer nach dem Schatz der Pharaonen. Sie finden eine untote Mumie, die recht hungrig ist. | US 1999 | ORF1 | Wdh. | | 17:55 Uhr | Volcano Mit Tommy Lee Jones. In L. A. bricht ein Vulkan aus. Und die Wissenschaftler konnten mal wieder sagen: 'Ich habe es doch gesagt.' Und danach versuchen sie zu retten, was zu retten ist. | US 1997 | ATV | Wdh. | | 19:25 Uhr | Star Trek: Raumschiff Voyager In Furcht und Hoffnung | 4x26 | SyFy | Wdh. | | 20:00 Uhr | Avatar - Aufbruch nach Pandora Ein querschnittsgelähmter Marine bekommt auf dem Mond Pandora einen neuen Körper und verbündet sich mit den Ureinwohnern um Pandora vor der Ausbeutung zu beschützen. | US/UK 2009 | SF2 | Wdh. | | 20:15 Uhr | Avatar - Aufbruch nach Pandora Ein querschnittsgelähmter Marine bekommt auf dem Mond Pandora einen neuen Körper und verbündet sich mit den Ureinwohnern um Pandora vor der Ausbeutung zu beschützen. | US/UK 2009 | ORF1 | 1st | | 20:15 Uhr | Transformers - Die Rache Die Autoroboter verteidigen die Welt mal wieder gegen ihre Gegner, die Schwindelroboter. Da der Film von Michael Bay inziniert wurde gibt es viele Explosionen. | US 2009 | Pro7 | Wdh. | | 20:15 Uhr | Avatar - Aufbruch nach Pandora Ein querschnittsgelähmter Marine bekommt auf dem Mond Pandora einen neuen Körper und verbündet sich mit den Ureinwohnern um Pandora vor der Ausbeutung zu beschützen. | US/UK 2009 | RTL | 1st | | 20:15 Uhr | The Da Vinci Code - Sakrileg Tom Hanks und Audrey Tatou auf der Jadg nach dem Gral. | US 2006 | Sat1 | Wdh. | | 20:15 Uhr | Pirates of the Caribbean - Fremde Gezeiten Captain Jack Sparrow auf der Suche nach der Quelle der ewigen Jugend. | US 2011 | Sky-Cinema | Wdh. | | 21:15 Uhr | Dr. House Von schlechten Eltern | 8x06 | RTL | Wdh. | | 21:15 Uhr | Resident Evil: Extinction Ein paar Überlebenen der Zombieapocalypse müssen nicht nur überleben sondern sich auch mit der Umbrella Corp. anlegen. | FR/AU 2007 | Sky-Action | Wdh. | | 21:35 Uhr | Dr. House Rätsel sucht Arzt | 8x07 | SF2 | Wdh. | | 22:50 Uhr | Highlander - Es kann nur einen geben Mit Christopher Lambert und Sean Connery. Der unsterbliche Conner McLeod im Kampf mit anderen Unsterblichen. Denn: Es kann nur einen geben. | US/UK 1986 | Sky-Action | Wdh. | | 23:20 Uhr | Replicant Um einen Killer zu fangen klont die Polizei ihn. Mit Jean-Claude Van Damme. | US 2001 | Sky-Action | Wdh. | | 23:30 Uhr | Vampire In Brooklyn Eddy Murphy als Vampir. In Brooklyn (New York). Auf der Suche nach einer Braut. | US 1995 | RTL2 | Wdh. | | 00:25 Uhr | Final Destination 3 Dieses Mal schlampt der Tod auf einer Achterbahn. Und muss deswegen Überstunden machen. | DE/US 2006 | RTL | Wdh. | | 00:55 Uhr | Air Force One Harrison Ford als US-Präsident der mitsamt seines Flugzeuges entführt wird. Und ein richtiger US-Präsident lässt sich so was doch nicht gefallen. | US/DE 1997 | ORF1 | Wdh. |
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| Montag, 09. April 2012 | | 07:05 Uhr | Star Trek: Raumschiff Voyager Der Zeitzeuge | 4x23 | SyFy | Wdh. | | 07:55 Uhr | Star Trek: Raumschiff Voyager Dämon | 4x24 | SyFy | Wdh. | | 12:40 Uhr | Star Trek: Raumschiff Voyager Eine | 4x25 | SyFy | Wdh. | | 13:35 Uhr | Star Trek: Raumschiff Voyager Dämon | 4x24 | SyFy | Wdh. | | 14:25 Uhr | Maverick Mel Gibson im Wilden Westen auf dem Weg zu einem Pokertunier. | US 1994 | Kabel1 | Wdh. | | 14:25 Uhr | Transformers Riesige Ausseridische Roboter verkleiden sich als Autos und Flugzeuge um auf der Erde nach einem Würfel zu suchen. Dank Regisseur Micael Bay machen sie das mit ganz vielen Explosionen. | US 2007 | Pro7 | Wdh. | | 14:40 Uhr | Avatar - Aufbruch nach Pandora Ein querschnittsgelähmter Marine bekommt auf dem Mond Pandora einen neuen Körper und verbündet sich mit den Ureinwohnern um Pandora vor der Ausbeutung zu beschützen. | US/UK 2009 | ORF1 | Wdh. | | 14:55 Uhr | Avatar - Aufbruch nach Pandora Ein querschnittsgelähmter Marine bekommt auf dem Mond Pandora einen neuen Körper und verbündet sich mit den Ureinwohnern um Pandora vor der Ausbeutung zu beschützen. | US/UK 2009 | RTL | Wdh. | | 15:00 Uhr | Ghost Whisperer - Stimmen aus dem Jenseits Die Macht des Bösen | 2x01 | Kabel1 | Wdh. | | 15:10 Uhr | Star Trek - Das nächste Jahrhundert Eine Handvoll Datas | 6x08 | Tele-5 | Wdh. | | 16:10 Uhr | Mutant X Geladene Stimmung | 1x07 | Tele-5 | Wdh. | | 16:45 Uhr | Transformers - Die Rache Die Autoroboter verteidigen die Welt mal wieder gegen ihre Gegner, die Schwindelroboter. Da der Film von Michael Bay inziniert wurde gibt es viele Explosionen. | US 2009 | Pro7 | Wdh. | | 17:10 Uhr | Stargate Evolution (1/2) | 7x11 | Tele-5 | Wdh. | | 17:15 Uhr | The Da Vinci Code - Sakrileg Tom Hanks und Audrey Tatou auf der Jadg nach dem Gral. | US 2006 | Sat1 | Wdh. | | 17:40 Uhr | Chuck Chuck gegen den Muskelprotz | 2x15 | SF2 | Wdh. | | 18:10 Uhr | Star Trek - Das nächste Jahrhundert Geheime Mission auf Celtris Drei (2/2) | 6x11 | Tele-5 | Wdh. | | 18:35 Uhr | Star Trek: Raumschiff Voyager Eine | 4x25 | SyFy | Wdh. | | 19:10 Uhr | Star Trek - Das nächste Jahrhundert Das Schiff in der Flasche | 6x12 | Tele-5 | Wdh. | | 19:25 Uhr | Star Trek: Raumschiff Voyager Die Drohne | 5x02 | SyFy | Wdh. | | 20:15 Uhr | Spaceballs - Mel Brooks' verrückte Raumfahrt Persiflage auf Star Wars und Konsorten. Lone Starr und Möter Waldi im Kampf gegen Lord Helmchen. | US 1987 | Das-Vierte | Wdh. | | 20:15 Uhr | Robin Hood - König der Diebe Kevin Costner als Robin von Locksley im Kampf gegen den Sheriff von Nottingham. | US 1991 | Kabel1 | Wdh. | | 20:15 Uhr | Das Bourne Ultimatum Der 3. Teil um Jason Bourne. Und wieder sucht der Agent nach seinen Gedächtnislücken. | US/DE 2007 | RTL | Wdh. | | 20:15 Uhr | Iron Man 2 Tony Stark, aka Iron Man, ist zurück. Und er legt sich mit Regierung, einem anderen Waffenproduzenten und einem Superschurken an. | US 2010 | Sky-Cinema-Hits | Wdh. | | 21:15 Uhr | Tron: Legacy Der Sohn von Flynn wird auch in den Computer digitalisiert, in den sein Vater vor Jahren schon die Abenteuer als User erlebt hat. | US 2010 | Sky-Action | Wdh. | | 21:55 Uhr | Basic Instinct Michael Duoglas verdächtigt Sharon Stone eine Eispickelmörderin zu sein. | US/FR 1992 | Sky-Cinema-Hits | Wdh. | | 22:20 Uhr | Hannibal Rising - Wie alles begann Hannibal Lecter wird in seiner Jugend traumatisiert. Was seine Nahrungsvorlieben erklärt. | UK/CZ 2007 | Pro7 | Wdh. | | 23:00 Uhr | Matrix Keanu Reeves als Hacker Neo der erfahren muss das die Welt in der er lebt nur eine computergenerierte Illusion ist. Das kann einen zur Rebellion treiben. | US 1999 | SF2 | Wdh. | | 23:05 Uhr | Highlander Mit Christopher Lambert und Sean Connery. Der unsterbliche Conner McLeod im Kampf mit anderen Unsterblichen. Denn: Es kann nur einen geben. | US/UK 1986 | Kabel1 | Wdh. | | 00:15 Uhr | Dexter Hallo, Dexter Morgan! | 4x11 | ORF1 | Wdh. | | 00:15 Uhr | Das Bourne Ultimatum Der 3. Teil um Jason Bourne. Und wieder sucht der Agent nach seinen Gedächtnislücken. | US/DE 2007 | RTL | Wdh. | | 00:20 Uhr | Terminator - Die Erlösung Nachdem Skynet die Menschheit größtenteils ausgelöscht hat, kämpfen die Überlebenden unter John Connor gegen die übermächtigen Maschinen. | US 2009 | Pro7 | Wdh. |
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| Dienstag, 10. April 2012 | | 06:30 Uhr | Star Trek: Raumschiff Voyager Eine | 4x25 | SyFy | Wdh. | | 07:20 Uhr | Star Trek: Raumschiff Voyager In Furcht und Hoffnung | 4x26 | SyFy | Wdh. | | 10:15 Uhr | Ghost Whisperer - Stimmen aus dem Jenseits Ihr letzter Tanz | 1x20 | Kabel1 | Wdh. | | 12:30 Uhr | Immortal - Der Unsterbliche Schule der Verdammten | 1x13 | ATV | Wdh. | | 13:20 Uhr | Stargate Die Hak'tyl | 7x10 | Tele-5 | Wdh. | | 13:35 Uhr | Star Trek: Raumschiff Voyager In Furcht und Hoffnung | 4x26 | SyFy | Wdh. | | 14:05 Uhr | Ghost Whisperer - Stimmen aus dem Jenseits Die Auserwählte (2/2) | 1x22 | Kabel1 | Wdh. | | 14:15 Uhr | Star Trek - Das nächste Jahrhundert Erwachsene Kinder | 6x07 | Tele-5 | Wdh. | | 18:35 Uhr | Star Trek: Raumschiff Voyager Nacht | 5x01 | SyFy | Wdh. | | 20:15 Uhr | CSI: Miami Arena der Antagonisten | 9x19 | RTL | Wdh. | | 20:15 Uhr | Resident Evil: Afterlife Alice legt sich mal wieder mit der bösen Umbrella Corporation an. | DE/FR 2010 | Sky-Cinema | Wdh. | | 21:15 Uhr | Duell der Magier Magier kämpfen in New York gegeneinander. | US 2010 | Sky-Action | Wdh. | | 00:30 Uhr | CSI: Miami Arena der Antagonisten | 9x19 | RTL | Wdh. |
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| Mittwoch, 11. April 2012 | | 06:55 Uhr | Star Trek: Raumschiff Voyager Nacht | 5x01 | SyFy | Wdh. | | 07:45 Uhr | Star Trek: Raumschiff Voyager Die Drohne | 5x02 | SyFy | Wdh. | | 10:10 Uhr | Ghost Whisperer - Stimmen aus dem Jenseits Die Auserwählte (2/2) | 1x22 | Kabel1 | Wdh. | | 12:05 Uhr | Volcano Mit Tommy Lee Jones. In L. A. bricht ein Vulkan aus. Und die Wissenschaftler konnten mal wieder sagen: 'Ich habe es doch gesagt.' Und danach versuchen sie zu retten, was zu retten ist. | US 1997 | ATV | Wdh. | | 12:30 Uhr | Mutant X Geladene Stimmung | 1x07 | Tele-5 | Wdh. | | 12:40 Uhr | Star Trek: Raumschiff Voyager Nacht | 5x01 | SyFy | Wdh. | | 13:20 Uhr | Stargate Evolution (1/2) | 7x11 | Tele-5 | Wdh. | | 13:35 Uhr | Star Trek: Raumschiff Voyager Die Drohne | 5x02 | SyFy | Wdh. | | 14:05 Uhr | Ghost Whisperer - Stimmen aus dem Jenseits Die Macht des Bösen | 2x01 | Kabel1 | Wdh. | | 14:15 Uhr | Star Trek - Das nächste Jahrhundert Geheime Mission auf Celtris Drei (2/2) | 6x11 | Tele-5 | Wdh. | | 15:10 Uhr | Star Trek - Das nächste Jahrhundert Das Schiff in der Flasche | 6x12 | Tele-5 | Wdh. | | 16:10 Uhr | Mutant X Schachmatt | 1x08 | Tele-5 | Wdh. | | 17:10 Uhr | Stargate Evolution (2/2) | 7x12 | Tele-5 | Wdh. | | 17:40 Uhr | Chuck Chuck gegen Lethal Weapon | 2x16 | SF2 | Wdh. | | 18:10 Uhr | Star Trek - Das nächste Jahrhundert Aquiel | 6x13 | Tele-5 | Wdh. | | 18:35 Uhr | Star Trek: Raumschiff Voyager Extreme Risiken | 5x03 | SyFy | Wdh. | | 19:10 Uhr | Star Trek - Das nächste Jahrhundert Das Gesicht des Feindes | 6x14 | Tele-5 | Wdh. | | 19:25 Uhr | Star Trek: Raumschiff Voyager In Fleisch und Blut | 5x04 | SyFy | Wdh. | | 20:15 Uhr | Godzilla Jean Reno in New York auf der Jagd nach der größten Echse aller Zeiten. | US 1998 | Kabel1 | Wdh. | | 20:15 Uhr | Troja Orlando Bloom als Pars und Brad Pitt als Achilles. Im Kampf um Troja. Und warum das alles? Wegen einer Frau... | US/UK 2004 | ORF1 | Wdh. | | 20:15 Uhr | Merlin - Die neuen Abenteuer Excalibur | 1x09 | SRTL | Wdh. | | 21:15 Uhr | Bones - Die Knochenjägerin Die fabelhafte Welt des Verbrechens | 6x18 | RTL | Wdh. | | 21:15 Uhr | Star Trek - Das nächste Jahrhundert In der Hand von Terroristen | 6x18 | Tele-5 | Wdh. | | 21:50 Uhr | Kill Bill: Vol. 1 Uma Thurman als Killerin auf einem Rachefeldzug. Sie will ihre Ex-Kollegen töten, die sie vor Fünf Jahren beinahe umgebracht hatten. Von Quentin Tarantino. | US 2003 | Sky-Cinema-Hits | Wdh. | | 22:50 Uhr | End of Days - Nacht ohne Morgen Arnold Schwarzenegger als Ex-Cop der sich mit Satan persönlich anlegt um eine junge Frau zu retten. | US 1999 | Kabel1 | Wdh. | | 22:50 Uhr | CSI - Den Tätern auf der Spur Tanz auf dem Vulkan | 4x09 | ORF1 | Wdh. | | 23:10 Uhr | CSI: Den Tätern auf der Spur Noch mehr Ungeziefer | 8x09 | RTL | Wdh. | | 23:30 Uhr | Bones - Die Knochenjägerin Wissenschaft, die Leichen schafft | 4x19 | ATV | Wdh. | | 23:40 Uhr | Salt Angelina Jolie als Agentin die zu Unrecht von ihrer eigenen Seite verfolgt wird. | US 2010 | Sky-Cinema-Hits | Wdh. | | 23:45 Uhr | Star Trek - Das nächste Jahrhundert In der Hand von Terroristen | 6x18 | Tele-5 | Wdh. |
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| Donnerstag, 12. April 2012 | | 06:50 Uhr | Star Trek: Raumschiff Voyager Extreme Risiken | 5x03 | SyFy | Wdh. | | 07:40 Uhr | Star Trek: Raumschiff Voyager In Fleisch und Blut | 5x04 | SyFy | Wdh. | | 10:15 Uhr | Ghost Whisperer - Stimmen aus dem Jenseits Die Macht des Bösen | 2x01 | Kabel1 | Wdh. | | 12:30 Uhr | Mutant X Schachmatt | 1x08 | Tele-5 | Wdh. | | 12:40 Uhr | Star Trek: Raumschiff Voyager Extreme Risiken | 5x03 | SyFy | Wdh. | | 13:20 Uhr | Stargate Evolution (2/2) | 7x12 | Tele-5 | Wdh. | | 13:35 Uhr | Star Trek: Raumschiff Voyager In Fleisch und Blut | 5x04 | SyFy | Wdh. | | 14:00 Uhr | Ghost Whisperer - Stimmen aus dem Jenseits Unvergessene Liebe | 2x02 | Kabel1 | Wdh. | | 14:15 Uhr | Star Trek - Das nächste Jahrhundert Aquiel | 6x13 | Tele-5 | Wdh. | | 15:10 Uhr | Star Trek - Das nächste Jahrhundert Das Gesicht des Feindes | 6x14 | Tele-5 | Wdh. | | 16:10 Uhr | Mutant X Die Entführung | 1x09 | Tele-5 | Wdh. | | 17:10 Uhr | Stargate Grace | 7x13 | Tele-5 | Wdh. | | 17:40 Uhr | Chuck Chuck gegen Beckmann | 2x17 | SF2 | Wdh. | | 18:10 Uhr | Star Trek - Das nächste Jahrhundert Willkommen im Leben nach dem Tod | 6x15 | Tele-5 | Wdh. | | 18:35 Uhr | Star Trek: Raumschiff Voyager Es war einmal | 5x05 | SyFy | Wdh. | | 19:10 Uhr | Star Trek - Das nächste Jahrhundert Der Moment der Erkenntnis (1/2) | 6x16 | Tele-5 | Wdh. | | 19:25 Uhr | Star Trek: Raumschiff Voyager Temporale Paradoxie | 5x06 | SyFy | Wdh. | | 20:15 Uhr | Dr. House Rätsel sucht Arzt | 8x07 | ORF1 | Wdh. | | 20:15 Uhr | Star Trek - Das nächste Jahrhundert Der Moment der Erkenntnis (2/2) | 6x17 | Tele-5 | Wdh. | | 21:05 Uhr | Bones - Die Knochenjägerin Ein Zwerg, reich und tot, war einmal in Not | 5x07 | ATV | Wdh. | | 21:15 Uhr | Das A-Team - Extended Cut Sie wurden für ein Verbrechen bestraft das sie nicht begangen haben. Und versuchen sich jetzt reinzuwaschen. Wie gut das Hannibal einen Plan hat. Und er liebt es wenn der funktioniert. | US 2010 | Sky-Action | Wdh. | | 21:15 Uhr | CSI - Den Tätern auf der Spur Kinderspiele | 4x10 | VOX | Wdh. | | 21:50 Uhr | Kill Bill: Volume 2 Der zweite Teil von Quentin Tarantinos Films um die Braut (Uma Thurman) und ihren Rachefeldzug gegen Bill (David Carradine). | UK 2004 | Sky-Cinema-Hits | Wdh. | | 22:10 Uhr | Godzilla Jean Reno in New York auf der Jagd nach der größten Echse aller Zeiten. | US 1998 | Kabel1 | Wdh. | | 22:15 Uhr | CSI: Den Tätern auf der Spur Nate | 11x20 | RTL | Wdh. | | 22:15 Uhr | Stargate Atlantis Im Netz der Königin (2/2) | 2x11 | Tele-5 | Wdh. | | 22:25 Uhr | Der Drachentöter Einem Drachen muss jedes Jahr eine Jungfrau geopfert werden, damit er das Königreich in Ruhe lässt. Natürlich gibt es einen jungen Helden, dem diese Abmachung nicht gefällt. | US 1981 | Sky-Nostalgie | Wdh. | | 23:55 Uhr | Blood Ties Normans Rückkehr | 1x12 | ATV | Wdh. | | 00:30 Uhr | Bones - Die Knochenjägerin Die fabelhafte Welt des Verbrechens | 6x18 | RTL | Wdh. | | 00:40 Uhr | Stargate Atlantis Im Netz der Königin (2/2) | 2x11 | Tele-5 | Wdh. | | 01:00 Uhr | Dexter Abstecher nach Bimini | 3x05 | RTL2 | Wdh. |
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| Freitag, 13. April 2012 | | 07:30 Uhr | Star Trek: Raumschiff Voyager Es war einmal | 5x05 | SyFy | Wdh. | | 08:25 Uhr | Star Trek: Raumschiff Voyager Temporale Paradoxie | 5x06 | SyFy | Wdh. | | 10:05 Uhr | Ghost Whisperer - Stimmen aus dem Jenseits Unvergessene Liebe | 2x02 | Kabel1 | Wdh. | | 12:30 Uhr | Mutant X Die Entführung | 1x09 | Tele-5 | Wdh. | | 12:40 Uhr | Star Trek: Raumschiff Voyager Es war einmal | 5x05 | SyFy | Wdh. | | 13:20 Uhr | Stargate Grace | 7x13 | Tele-5 | Wdh. | | 13:35 Uhr | Star Trek: Raumschiff Voyager Temporale Paradoxie | 5x06 | SyFy | Wdh. | | 14:00 Uhr | Ghost Whisperer - Stimmen aus dem Jenseits Haus der Schuld | 2x03 | Kabel1 | Wdh. | | 14:15 Uhr | Star Trek - Das nächste Jahrhundert Willkommen im Leben nach dem Tod | 6x15 | Tele-5 | Wdh. | | 15:10 Uhr | Star Trek - Das nächste Jahrhundert Der Moment der Erkenntnis (1/2) | 6x16 | Tele-5 | Wdh. | | 16:10 Uhr | Star Trek - Das nächste Jahrhundert Der Moment der Erkenntnis (2/2) | 6x17 | Tele-5 | Wdh. | | 17:10 Uhr | Stargate Kiannas Symbiont | 7x16 | Tele-5 | Wdh. | | 17:40 Uhr | Chuck Chuck gegen das gebrochene Herz | 2x18 | SF2 | Wdh. | | 18:10 Uhr | Star Trek - Das nächste Jahrhundert Der Feuersturm | 6x19 | Tele-5 | Wdh. | | 18:35 Uhr | Star Trek: Raumschiff Voyager Das Vinculum | 5x07 | SyFy | Wdh. | | 19:10 Uhr | Star Trek - Das nächste Jahrhundert Das fehlende Fragment | 6x20 | Tele-5 | Wdh. | | 19:25 Uhr | Star Trek: Raumschiff Voyager Inhumane Praktiken | 5x08 | SyFy | Wdh. | | 20:15 Uhr | Bulletproof Monk - Der kugelsichere Mönch Ein tibetanischer Mönch ist damit beauftragt eine Schriftrolle zu beschützen, hinter der ein Alt-Nazi her ist. Dabei unterrichtet er ein Straßenkind im Kampfsport. | US 2003 | RTL2 | Wdh. | | 20:15 Uhr | The Transporter Ein Ex-Militär transportiert als Kurier Päckchen für zwielichtige Kunden. Bis eines Tage eines der Pakete eine junge Frau enthält. | FR/US 2002 | Sky-Cinema-Hits | Wdh. | | 20:15 Uhr | CSI: Miami Ein tödliches Date | 3x08 | VOX | Wdh. | | 21:15 Uhr | The Green Hornet Playboy denkt sich: 'Ich könnte doch auch ein Superheld sein...' Der Gedanke scheint denen ja öfters zu kommen... | US 2011 | Sky-Action | Wdh. | | 21:45 Uhr | Sucker Punch Ein Mädel wird in die Geschlossene eingeliefert und flüchtet in ihre Träume. Die seltsamerweise so aussehen als hätte ein Mann Namens Zack Snyder das Drehbuch geschrieben und Regie geführt. | US/CA 2011 | Sky-Cinema | Wdh. | | 22:00 Uhr | S.W.A.T. - Die Spezialeinheit Eine Elite-Polizei-Einheit versucht einen Drogenboss im Gefängnis zu behalten. Er möchte allerdings ausbrechen und hat 100 Millionen Dollar Belohnung für seine Befreiung ausgesetzt. | US 2003 | Pro7 | Wdh. | | 22:05 Uhr | Passagier 57 Wesley Snipes ist Sicherheitschef einer Airline. Prompt wird sein Flugzeug entführt, und er Muss sich mit den Entführern auseinandersetzen. | US 1992 | ATV | Wdh. | | 22:15 Uhr | Butterfly Effect Ashton Kutcher hat in der Kindheit immer wieder Blackouts. Dann findet er heraus wie er dadurch die Realität verändern kann... | US 2004 | RTL2 | Wdh. | | 22:40 Uhr | Terminator 2 - Tag der Abrechnung Schwarzenegger ist, wie versprochen, zurück. Dieses Mal will er als Terminator den jungen Connor beschützen. Sein Gegenspieler ist ein Flüssigmetalterminator. | US/FR 1991 | SyFy | Wdh. | | 00:15 Uhr | CSI: Miami Ein tödliches Date | 3x08 | VOX | Wdh. | | 00:25 Uhr | Das Ding aus einer anderen Welt Wissenschaftler in der Antarktis infizieren sich mit einem außerirdischen Virus und mutieren zu Bestien. Kurt Russel hat einen Flammenwerfer und Dynamit und möchte diese Invasion aufhalten. | US 1982 | RTL2 | Wdh. |
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| Samstag, 14. April 2012 | | 12:25 Uhr | Immortal - Der Unsterbliche Satans Geliebte | 1x14 | ATV | Wdh. | | 16:30 Uhr | Bulletproof Monk - Der kugelsichere Mönch Ein tibetanischer Mönch ist damit beauftragt eine Schriftrolle zu beschützen, hinter der ein Alt-Nazi her ist. Dabei unterrichtet er ein Straßenkind im Kampfsport. | US 2003 | RTL2 | Wdh. | | 17:10 Uhr | Die verlorene Welt Eiszeit | 3x11 | Tele-5 | Wdh. | | 18:10 Uhr | Die verlorene Welt Das Teufelsweib | 3x12 | Tele-5 | Wdh. | | 22:00 Uhr | Prince of Persia - Der Sand der Zeit Ein Junger Prinz sucht seine Prinzessin. Und hat einen Dolch der die Zeit zurückdrehen kann. | US 2010 | Sky-Cinema-Hits | Wdh. | | 22:05 Uhr | Der unglaubliche Hulk Bruce Banner versucht sich von jeder Aufregung fern zu halten, da er sich sonst in Hulk verwandelt. Was sich als schwierig herausstellt wenn das Militär ihn, zwecks Waffenforschung, fangen möchte. | US 2008 | SF2 | Wdh. | | 22:20 Uhr | 300 Comicverfilmung? DIES IST SPARTA! Nun, zumindest die stilisierte Version des Kampfes von 300 Spartarnern gegen Millionen von Persern. | US 2006 | ORF1 | Wdh. | | 22:40 Uhr | Terminator 2 - Tag der Abrechnung Schwarzenegger ist, wie versprochen, zurück. Dieses Mal will er als Terminator den jungen Connor beschützen. Sein Gegenspieler ist ein Flüssigmetalterminator. | US/FR 1991 | SyFy | Wdh. | | 00:15 Uhr | S.W.A.T. - Die Spezialeinheit Eine Elite-Polizei-Einheit versucht einen Drogenboss im Gefängnis zu behalten. Er möchte allerdings ausbrechen und hat 100 Millionen Dollar Belohnung für seine Befreiung ausgesetzt. | US 2003 | Pro7 | Wdh. | | 00:20 Uhr | Stop! Oder meine Mami schießt Sylvester Stallone ist ein verdammt harter Cop. Aber die wirkliche Härte ist seine Mutter. | US 1992 | ZDF | Wdh. |
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| Sonntag, 15. April 2012 | | 11:35 Uhr | Psych Er liebt mich, er liebt mich nicht, er liebt mich, huch ... er ist tot | 1x11 | RTL | Wdh. | | 11:50 Uhr | Robin Hood - König der Diebe Kevin Costner als Robin von Locksley im Kampf gegen den Sheriff von Nottingham. | US 1991 | Kabel1 | Wdh. | | 12:40 Uhr | Star Trek: Raumschiff Voyager Das Vinculum | 5x07 | SyFy | Wdh. | | 13:30 Uhr | Die verlorene Welt Eiszeit | 3x11 | Tele-5 | Wdh. | | 16:10 Uhr | Mutant X Tödliches Serum | 1x10 | Tele-5 | Wdh. | | 18:10 Uhr | Star Trek - Das nächste Jahrhundert Phantasie oder Wahrheit | 6x21 | Tele-5 | Wdh. | | 19:25 Uhr | Star Trek: Raumschiff Voyager Kontrapunkt | 5x10 | SyFy | Wdh. | | 20:00 Uhr | James Bond 007 - Casino Royale Gerade die Lizenz zum Töten erhalten, und schon ist 007 auf der Jagd nach Bösen Buben und Pokerspielen mit hohen Einsätzen. | US/UK 2006 | SF2 | Wdh. | | 20:15 Uhr | Der unglaubliche Hulk Bruce Banner versucht sich von jeder Aufregung fern zu halten, da er sich sonst in Hulk verwandelt. Was sich als schwierig herausstellt wenn das Militär ihn, zwecks Waffenforschung, fangen möchte. | US 2008 | RTL | Wdh. | | 20:15 Uhr | Inception Leonardo DiCaprio ist ein Dieb der in anderer Leute Träume eindringt um dort Geheimnisse zu stehlen. Aber nun muss er einen Gedanken einflüstern. | US/UK 2010 | Sky-Cinema-Hits | Wdh. | | 21:10 Uhr | Salt Angelina Jolie als Agentin die zu Unrecht von ihrer eigenen Seite verfolgt wird. | US 2010 | Sky-Cinema-Hits | Wdh. | | 21:15 Uhr | Screamers - Tödliche Schreie Nach einem Krieg müssen die Menschen sich vor Killermaschinen verstecken. | CA/US 1995 | Sky-Action | Wdh. | | 21:35 Uhr | Dr. House Perlen der Paranoia | 8x08 | SF2 | Wdh. | | 22:00 Uhr | Running Man Arnold Schwarzenegger wird gezwungen, in einem brutalen Jagdspiel mitzuspielen. Aber der Gejagte kann auch zum Jäger werden. | US 1987 | RTL2 | Wdh. | | 22:25 Uhr | 300 Comicverfilmung? DIES IST SPARTA! Nun, zumindest die stilisierte Version des Kampfes von 300 Spartarnern gegen Millionen von Persern. | US 2006 | Pro7 | Wdh. | | 23:45 Uhr | Der unglaubliche Hulk Bruce Banner versucht sich von jeder Aufregung fern zu halten, da er sich sonst in Hulk verwandelt. Was sich als schwierig herausstellt wenn das Militär ihn, zwecks Waffenforschung, fangen möchte. | US 2008 | RTL | Wdh. | | 00:40 Uhr | Running Man Arnold Schwarzenegger wird gezwungen, in einem brutalen Jagdspiel mitzuspielen. Aber der Gejagte kann auch zum Jäger werden. | US 1987 | RTL2 | Wdh. |
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Im Jahre 2183 hat die Menschheit schon 30 erlebnisreiche Jahre hinter sich. Das Finden von 50.000 Jahre alten Alienruinen auf dem Mars, welche dazu führten, dass der "Mass Effect", die Manipulation von Schwerkraft, gelang. Die Erkenntnis, dass Charon ein Massenportal, ein Teil eines intergalaktischen Netzwerkes von Schnellstraßen, ist. Die ersten Kolonien der Systemallianz in fremden Planetensystemen. Der erste Kontakt mit Aliens. Der erste Krieg mit Aliens. Die Aufnahme in die Galaktische Gemeinschaft, nachdem die Missverständnisse, die zum Krieg geführt haben, durch den Citadelrat aufgeklärt wurden. Und nun versucht die Menschheit einen Platz in eben jenem Rat zu bekommen.
Soweit zur Vorgeschichte der vor fünf Jahren gestarteten "Mass Effect"-Computerspieltrilogie. Im ersten Teil durfte man das erste Mal als Commander Shepard die SR1 Normandy betreten. Im Zuge der politischen Winkelzüge um einen Ratsplatz soll Shepard ein Spectre, ein Mitglied einer Spezialeinheit, welche nur dem Citadelrat Rechnung ablegen muss und über dem Gesetz steht, werden.
Der Auftrag, bei dem er sich beweisen soll, sieht erst mal ganz einfach aus. Ein funktionsfähiges Artefakt von einer menschlichen Kolonie bergen. Sehr schnell stellt sich dabei aber heraus, dass in dem Artefakt das Geheimnis um das letzte Massenaussterben aller intelligenter Spezies der Galaxis verborgen ist. Und dass das nächste Aussterben schon längst überfällig ist.
"Mass Effect"ist ein Rollenspiel von BioWare, das sich vor allem durch die interessante Story und die Art der Präsentation auszeichnet. Im Gegensatz zu den meisten anderen Hauptcharakteren in Rollenspielen ist der Spielercharakter, Commander Shepard, kein "Stiller Protagonist", sondern auch voll vertont. Der Spieler gibt bei Unterhaltungen nur die Richtung vor, in die sie gehen soll, so dass er zum Beispiel wählt, ob er in einem Gespräch eher diplomatisch oder doch eher draufgängerisch vorgeht. Die eigentlichen Worte werden dann von Shepard dementsprechend gewählt. Zusätzlich war von Anfang an geplant eine Trilogie zu erstellen, und die Entscheidungen, die man im ersten Teil trifft, sollten auch in den weiteren Teilen Konsequenzen haben.
Dieses Prinzip kam bei Kritikern und Spielern sehr gut an, so das im Jahre 2010 "Mass Effect 2" startete. Und wie es sich für einen zweiten Teil einer Science-Fiction.Saga ("Star Trek" und "Star Wars" um zwei Beispiele zu nennen) gehört, stirbt scheinbar der Haupcharakter. Da dies aber noch vor der Titeleinblendung geschieht, wundert es auch niemanden, dass Commander Shepard mittels der neuesten Technologie und einer Unmenge von Geld wieder von den Toten zurückgeholt wird, um das Verschwinden von menschlichen Kolonien aufzuklären.
Auch in diesem Spiel wurde wieder das oben erwähnte Sprachsystem eingesetzt und noch verfeinert, während aber auch deutlich mehr auf Action und Kämpfe als auf Charakterentwicklung durch Eigenschaftspunktevergabe und Inventarkontrolle gesetzt wurde. Auch wenn manche die Abwendung von dem größten Teil der Rollenspielaspekte kritisierten, war die Story und dementsprechend das ganze Spiel wieder bei Kritikern und Spielern ein Erfolg.
Anfang März 2012 kam nun der dritte und letzte Teil der Saga um Commander Shepard heraus. Trotz der besten Versuche Shepards, die Reaper, Maschinenwesen, welche für das zyklische Massensterben verantwortlich sind, aufzuhalten, haben sie die Invasion begonnen und nehmen die Erde ein. Shepard ist gezwungen, die Erde zu verlassen, um eine Allianz aller Völker der Galaxie zu schmieden, da hier der Grundsatz gilt: Gemeinsam stehen wir, getrennt fallen wir. Keine leichte Aufgabe, da es zwischen den Völkern teilweise Generationen alte Konflikte gibt, die sich nicht einfach vergessen lassen.
Was den Rollenspielaspekt angeht, hat man in "Mass Effect 3" einen Mittelweg zwischen dem eher unübersichtlichen ersten Teil und dem sehr stark vereinfachten zweiten Teil gewählt. Es gibt wieder mehr Waffen, Fertigkeiten und sonstige Auswahlmöglichkeiten, ohne das man lange Inventarlisten durchforsten muss. Auch die Actionseite wurde nochmals aufpoliert. Die Kämpfe wirken schneller und durch eine größere Gegnervielfalt auch spannender. Und dank des immer noch starken Gesprächsystems wird auch die Geschichte interessant weitergeführt.
Da es auch hier möglich ist, einen Charakter aus dem zweiten Teil zu importieren, treten, je nach dem, wie man mit ihnen umgesprungen ist, auch alte Freunde und Feinde aus den Teilen eins und zwei auf und erinnern einen daran, dass auch Aktionen, die nun schon mehrere Jahre her sind, heute noch Konsequenzen haben können.
Zum ersten Mal ist es in "Mass Effect 3" auch möglich, im Multiplayer zu spielen. Dabei können bis zu vier Spieler gegen Wellen von Gegnern antreten. Auch wenn dieser Spielmodus nur sehr wenig mit Shepards Geschichte zu tun hat, ist er doch eine kurzweilige Angelegenheit, die vor allem von dem verbesserten Kampfsystem in "Mass Effect 3" profitiert.
Und damit hat BioWare, wenn man von Downloadable Content, also Spielerweiterungen, die man für etwas Geld erwerben kann, die Saga um Commander Shepard beendet. Jedem Computerrollenspielfan kann man die "Mass Effect"-Trilogie sehr ans Herz legen, solange man denn die Zeit, sie zu spielen, hat. 100 bis 150 Stunden verbringt man schon damit, wenn man einen Charakter vom ersten Teil an durch das Spiel führen möchte. Selbstverständlich kann man die Teile auch spielen, ohne dass man die Vorgänger kennt oder durchgespielt hat, aber dabei geht schon etwas von dem Flair verloren.
Die Spiele sind allerdings nicht das einzige, was "Mass Effect" zu bieten hat. Es gibt noch diverse Ableger, wie Comics, Bücher und Handy-Apps/-Spiele, die das Universum noch weiter ausschmücken. Auch in den Medien war "Mass Effect" auch schon mit einem Skandälchen vertreten. Und da sind dann natürlich auch die Fans, die, vor allem was das Ende der Trilogie angeht, eine sehr aktive Community bilden, die den "Save our Show"-Kampangen von "Farscape" und anderen Serien in nichts nachstehen. Doch mehr dazu im nächsten Corona Magazine.
Das finale Duell im Generatorenraum des Palasts von Theed auf Naboo, bei dem die Jedi-Ritter Obi-Wan Kenobi und Qui-Gon Jinn mit wirbelnden Lichtschwertern gegen den wilden Sith-Kämpfer Darth Maul antreten, gehört zu den Höhepunkten von "Star Wars – Episode I: Die dunkle Bedrohung". Dieser "Kampf gegen Darth Maul" lässt sich nun auch in einem kleinen, schnellen Brettspiel von Kosmos nacherleben. Das Spiel ist für 2 bis 4 Spieler gedacht, dauert maximal 20 Minuten und zielt mit einer Alterseinstufung "ab 8" bevorzugt auf die nächste Generation der "Star Wars"-Fans ab.
Entsprechend simpel und fix sind die Regeln von "Kampf gegen Darth Maul" erklärt. In der Mitte des Spieltisches liegt ein Darth-Maul-Spielplan in Pappkartenform, der fünf Trefferzonen aufweist. Jeder Spieler erhält einen verdeckt gemischten Stapel aus zehn Jedi-Plättchen. Neben Maul liegen ebenso verdeckt zehn Darth-Maul-Plättchen. Alle Spieler dürfen drei Plättchen von seinem Stapel ziehen.
In jeder der zehn Runden, die eine Partie dauert, wählt jeder beteiligte Spieler nun ein Angriffsplättchen aus. Die Plättchen zeigen Angriffe auf die fünf Trefferzonen. Jeder Angriff existiert zwei Mal. Gleichzeitig wird aufgedeckt. Gleichartige Angriffe blockt Maul automatisch, weil sie allzu offensichtlich waren. Alle Spieler, die unterschiedliche Trefferzonen anvisiert haben, legen ihre Plättchen auf den Spielplan. Jetzt wird das oberste Darth-Maul-Plättchen vom Stapel gezogen und aufgedeckt. Es zeigt Mauls Verteidigungspose. Gewisse Trefferzonen deckt er damit ab. Entsprechen diese den Angriffsplättchen, war der Angriff erfolglos. Wenn nicht, kam er durch und Maul erhält pro Plättchen einen Treffer.
Nach zehn Runden wird abgerechnet. Haben die Spieler acht Treffer gelandet, haben sie Darth Maul besiegt. Wenn nicht ... dann nicht. Der Spieler mit den meisten Treffern, gilt als Sieger, auch wenn man im Grunde gemeinsam siegt oder verliert.
Der Glücksfaktor des Spiels ist relativ hoch. Dennoch kann der gewiefte Taktiker, indem er sich die bereits verwendeten Verteidigungsposen Mauls merkt, seine Schläge so platzieren, dass ein Durchkommen recht wahrscheinlich ist. Spielen allerdings mehrere gewiefte Taktiker mit, blockieren sie sich womöglich gegenseitig, weil sie die gleichen Ideen haben. Und Absprachen sind natürlich verboten. Denn letzten Endes kämpft doch jeder Jedi für sich allein.
Fazit: Das optimale Spiel für die Schulpause, möchte ich sagen. Eine Partie ist binnen weniger Minuten geschlagen und durch die Geschwindigkeit kommt auch keine Langeweile auf – wenngleich natürlich eine Partie im Grunde wie die andere ist. Viel Variation gibt es nicht. Ein Wiederspielwert könnte sich aus der Herausforderung ergeben, das möglichst perfekte Duell mit maximalen Treffern hinzulegen. Die Regeln sind schnell erklärt, der Mechanismus wirklich simpel. Die Aufmachung ist hübsch und die Spielplättchen wirken alle stabil und gut gearbeitet. Ein kleines, feines Spiel, das für knapp sechs Euro auch noch taschengeldtauglich ist.
Star Wars: Kampf gegen Darth Maul Brettspiel für 2 bis 4 Spieler ab 8 Jahren Sandra Dochtermann, Ralph Querfurth Kosmos 2012 EAN: 4002051699611 Sprache: Deutsch Preis: EUR 5,90
Der zweite Teil des zweiten Tages
Tag zwei der "Furcht des Weisen" schließt nahtlos an die Ereignisse des ersten Bandes an: Kvothe und seine Gefährten haben die Banditen überwältigt, die sie im Auftrag des Maer Alveron gejagt haben. Dabei bekommt man als Leser einen ersten Vorgeschmack, wozu Kvothe im Alter von noch nicht ganz 20 Jahren bereits fähig ist. Und eine deutliche Vorahnung, wozu er später einst fähig sein könnte. Auch wenn Kvothe, wie er selbst sagt, schon damals eifrig an seiner eigenen Legende strickte, lassen Ereignisse wie der gnadenlose Kampf gegen die Banditen, die kommenden Ereignisse fast zum Greifen nah erscheinen. Wie wird Kvothe zum Königsmörder und welcher König überhaupt? Wird er seine Ausbildung an der Universität abschließen oder sich als mächtigster Zauberer seiner Zeit den Großen und Mächtigen verdingen? Kvothe selbst scheint ebenfalls eine Ahnung davon zu bekommen, wohin sein Weg ihn führen könnte. Von Mal zu Mal fällt es ihm leichter, den Namen des Windes zu beschwören und über seine Macht zu gebieten. Er erhält einen Eindruck von der wahren Magie eines Taborlin des Großen, die nicht aus irgendwelchen geheimen Tricks besteht, sondern immer da ist, sich Kvothe aber bislang nicht erschlossen hatte.
Im Reich der Fae
Zunächst aber schickt der Meister seines Schicksals, Autor Patrick Rothfuss, seinen Zauberlehrling ins Reich der Fae: Anstatt siegreich an den Hof des Maer zurückzukehren, folgt Kvothe der sagenumwobenen Felurian und gibt sich ihren Verlockungen hin. Felurian, eine der Fae, ist an die 1000 Jahre alt und verfügt in jeglicher Hinsicht über ihren ganz eigenen Zauber. Sie fesselt die Männer an sich, bis sie unter der Anstrengung der Liebe zu ihr körperlich und geistig zerbrechen. Auch Kvothe verliert vor Liebe zu ihr fast den Verstand und es bedarf seiner ganzen Macht, um sein Innerstes vor ihr abzuschirmen und sich seine Freiheit zurückzuerobern. Doch niemand verlässt Felurian wirklich und so muss auch Kvothe versprechen, dereinst zu ihr zurückzukehren.
Uralte Magie und die Geschichte des Mondes
Fast ist man versucht, Patrick Rothfuss vorzuwerfen, dass er sich mit Felurian erstmals selbst ein wenig in seinem kunstvollen Erzählen verliert, wäre da nicht die Episode mit dem Schattenmantel, in der man einen Einblick in die uralte Magie dieser Welt erhält, die sogar Felurian in Angst zu versetzen mag. Auch enthüllt die Fae Kvothe die Geschichte des ewig dahinziehenden Mondes und erklärt, warum der Weise die Nacht ohne Mond fürchtet. Schließlich erfährt man endlich auch etwas mehr über Bast, Kvothes Gefährten, der ihm im Gasthaus zum Wegstein zur Hand geht, über den man aber letztlich weder genau weiß, wer er ist, noch welches Schicksal ihn mit Kote, dem angeblichen Wirt, verbindet. Die Fae sehen zwar aus wie Menschen, sind aber grundsätzlich verschieden und gebieten offenbar über eine weit größere Macht, als sie den Menschen möglich ist. Hierin liegt Rothfuss’ große Erzählkunst begründet: Bast ist wie Kvothe von Anfang an fester Bestandteil der Geschichte und man meint ihn daher zu kennen und einordnen zu können. In Wirklichkeit weiß man jedoch gar nichts über ihn und das, was ihn mit Kvothe verbindet. Es zeigt sich, dass er – offenbar um seinen Meister aus der Reserve zu locken –, sogar zwei Soldaten angeheuert hat, die ihn zum Kampf stellen sollen. Plötzlich ahnt man, dass man – bei all den schönen Worten – alles hinterfragen muss: Wer ist Kvothe? Wie vieles an seinen Geschichten ist wahr? Welche Rolle spielt der Chronist?
Im Innersten des Geheimnisses
Und mitten im Reich Felurians dringt man urplötzlich ins Innerste des Geheimnisses vor: Als Kvothe dem im wahrsten Sinne des Wortes undurchdringlichen Cthaeh begegnet, konfrontiert dieser ihn mit seiner Suche nach den Chandrian, die einst seine Eltern und die Angehörigen seiner Truppe ermordeten. Kvothe muss erkennen, dass er dem Mörder seiner Mutter bereits zum Greifen nahe war und folgt dem Rat, dass er sich aus den Grenzen seiner Welt herauswagen müssen, um jemanden zu finden, der seine Suche nach "den Sieben" ernst nehmen werde. So kommt es, dass Kvothe den Adem-Söldner Tempi in seine Heimat an die Grenzen des Stormwall-Gebirges begleitet, um dort die Geheimnisse des Lethani zu lernen.
Als er schließlich auf den Rückweg an den Hof des Maer macht, hat er gelernt zu kämpfen und ist der Wahrheit über die Chandrian tatsächlich ein Stückchen näher gekommen. Es dauert auch nicht lange, bis Kvothe seine neu erworbenen Kampfkünste zum Einsatz bringen kann, auch wenn ihn dies in Schwierigkeiten mit dem Gesetz bringt. Letztlich ist dieser Vorfall sogar dafür verantwortlich, dass Kvothe beim Maer in Ungnade fällt und den Hof verlassen muss. Der Traum einer einflussreichen Karriere ist ausgeträumt und Kvothe kehrt zur großen Freude seiner Freunde an die Universität zurück. Zumindest seine finanziellen Sorgen ist er los, da der Maer Wort hält und ihm seine Dienste wahrhaft fürstlich entlohnt. Auch sein Verhältnis zu Denna, die nach Imre zurückgekehrt ist, bessert sich wieder etwas. Es scheint, als sähe Kvothe glücklichen Zeiten entgegen, man ist versucht, bei der abschließenden Feier mit Freunden an ein sorgenfreies Happy End zu denken.
Aber Rothfuss wäre nicht der begnadete Erzähler, der er ist, wenn er nicht mit einer Handvoll Seiten die Stimmung in ihr Gegenteil verkehren und alle Sicherheiten in den Grundfesten erschüttern könnte. Ein paar Worte genügen und aller Erzählfluss kommt zum Erliegen. Was bleibt, ist nur noch eine dreistimmige Stille: Stille, die sich dem verdankt, was fehlt. Stille, die wartet, wie ein endlos innehaltender Atem. Und die dritte Stille, die größte, die die anderen beiden einschließt: die Stille eines Mannes, der darauf wartet zu sterben.
Damit schließt sich der Kreis fürs Erste, Rothfuss ist an den Anfang der Geschichte zurückkehrt und wird den Faden erst zum dritten und letzten Teil wieder aufnehmen. Dieser dürfte vermutlich bedeutend blutiger und dramatischer ausfallen als die bisherigen Bücher, in denen sich auch immer wieder heitere mit den dunklen Episoden abwechselten. Aber spätestens seit Kvothes Begegnung mit dem Cthaeh scheint – wenn man Bast Glauben schenken will – klar zu sein, dass Kvothes Geschichte nur ein schreckliches Ende nehmen kann, dass es sich um eine schlimme Tragödie handeln muss. Oder in Kvothes eigenen Worten: "Das hier ist das Ende der Geschichte." Zum Glück ist es bis dahin aber noch ein bisschen hin. Bleibt zu hoffen, dass Patrick Rothfuss mit der Fortsetzung diesmal nicht gar so lange auf sich warten lässt. Andererseits: lieber ein dickes Buch, auf das es sich zu warten lohnt, als ein dünnes, das alsbald vorliegt.
Vor genau 400 Jahren richtete Galileo Galilei sein selbst gebautes Linsenfernrohr auf die Planeten des Sonnensystems, den Mond und die Sonne selbst. Was er entdeckte, ließ nicht weniger als das geozentrische Weltbild zusammenstürzen, welches man bis dato für richtig hielt. Mit jeder weiteren Generation von Fernrohren und Teleskopen nahm das Wissen über das Universum zu. Entscheidend dabei ist die Größe der Licht sammelnden Fläche. Mit ihr wächst das Auflösungsvermögen und die Lichtstärke, also die Mindesthelligkeit eines gerade noch erkennbaren Objektes, wird kleiner. Die größten heute zur Verfügung stehenden Teleskope haben einen Spiegeldurchmesser von 10 m und können Milliarden von Lichtjahre in den Raum hinaus schauen. Der Haken an den Riesenteleskopen ist jedoch ihr Preis. Man sagt, dass die Kosten für ein Teleskop mit dem Spiegeldurchmesser zur 3. Potenz wachsen, ein 8 m Teleskop vom VLT kostet damit ungefähr 100 Mio. Euro. Das geplante 30 m Teleskop der ESO kommt auf über eine Milliarde Euro. Damit könnte man dann aber auch die jüngsten Galaxien während ihrer Entstehung nur einige 100 Millionen Jahre nach dem Urknall beobachten. Es gibt jedoch eine billigere Methode, man schaltet ein Teleobjektiv vor sein Teleskop und die gibt es sogar frei Haus von der Natur geliefert.
Gebogenes Licht
Als Albert Einstein 1915 die Allgemeine Relativitätstheorie vorstellte, war eine ihrer Aussagen, dass Schwerkraft auch auf Licht wirken sollte, da sie den Raum krümmt und das Licht dem gekrümmten Raum folgen muss. Nach der Newton'schen Theorie wird das masselose Licht nicht von der Gravitation berührt. Beobachtungen an der Sonnenfinsternis von 1919 lieferten den experimentellen Beweis für Einsteins Theorie. Er selbst ersann daraus die Möglichkeit, dass große Massenansammlungen im Weltall wie Linsen wirken müssten, glaubte aber selbst nicht daran, dass man diesen Effekt jemals beobachten könnte. Aber man kann.
Der Gravitationslinseneffekt
Eine große Galaxie oder gar ein Galaxienhaufen sind mit ihrer enormen Masse die in Frage kommenden Objekte, die als Linse wirken könnten. Dabei wird im Allgemeinen nach schwachem und starkem Gravitationslinseneffekt unterschieden. Wobei der schwache der weniger spektakuläre ist. Beobachtet man Galaxien im Hintergrund eines als Linse wirkenden Galaxienhaufens, so erscheinen diese verzerrt. Nun kann man aber einer Galaxie grundsätzlich nicht ansehen, ob ihr Licht von einer Linse beeinflusst wurde oder ob die Scheibe schief zur eigenen Blickrichtung orientiert ist. Den schwachen Gravitationslinseneffekt kann man deshalb nur statistisch auswerten. Der starke Gravitationslinseneffekt tritt auf, wenn Beobachter, Linse und Hintergrundobjekt auf einer Linie liegen. Dabei kann man Mehrfachbilder beobachten, oder das Abbild des Hintergrundobjektes ist zu einem Bogen verzerrt und die Bögen können zu einem Ring geschlossen sein, dem sogenannten Einsteinring. Dies passiert, wenn das Hintergrundobjekt ganz genau hinter dem Zentrum der Linse liegt und die Masse in der Linse einigermaßen symmetrisch verteilt ist.
Der Nutzen
Wozu kann man nun ein Teleskop mit einem Objektivdurchmesser von Millionen Lichtjahren und einer Brennweite von Milliarden Lichtjahren nutzen, welches man aber nicht bewegen kann? Zuerst einmal muss man darauf hoffen, dass sich jenseits der Linse ein interessantes Objekt befindet. Bei den unzähligen Galaxien und Galaxienhaufen muss man da nicht lange suchen. Befinden sich viele Objekte hinter dem Galaxienhaufen, so kann man mittels des schwachen Gravitationslinseneffektes die Verteilung der Masse in dem Galaxienhaufen bestimmen. Und wenn man von dieser Verteilung die sichtbaren Massen, Sterne, Staub und Gas, abzieht, erhält man die Verteilung der Dunklen Materie. Dies wurde z. B. für das kollidierende Galaxienhaufenpaar MACS J0025.4-1222 gemacht. Man fand heraus, dass das heiße Gas in den Galaxienhaufen kollidierte und dabei abgebremst wurde, was zu einer weiteren Erhitzung des Gases führte, die Dunkle Materie jedoch flog ungestört durcheinander hindurch. Man weiß also daher, dass die Dunkle Materie nur schwach mit sich wechselwirkt.
Die interessanteste Anwendung des Gravitationslinseneffektes ist natürlich dessen Nutzung als Vergrößerungsglas. So wurde erst durch den Galaxienhaufen Abell 1689 die Entdeckung der Galaxie A1689-zD1 möglich. Diese Galaxie sehen wir in dem Zustand, wie sie nur 700 Millionen Jahre nach dem Urknall existierte, als das Universum noch sehr jung war. Diese Galaxie ist verglichen mit heutigen Exemplaren sehr klein, nur etwa 2000 Lichtjahre groß, trotzdem entstehen dort neue Sterne mit einer sehr hohen Rate. Vermutlich handelt es sich um einen Vorläufer heutiger Galaxien, der gerade erst begonnen hat, das Gas aus seiner Umgebung aufzusammeln und damit zu wachsen.
Mit Hilfe einer Gravitationslinse gelang es sogar zu messen, mit welcher Geschwindigkeit sich eine Galaxie dreht, die nur 1,5 Milliarden Jahre nach dem Urknall existierte. Bei der Galaxie handelt es sich um den Quasar PSS J 2322 1944. Eigentlich ist das nur der aktive Kern der Galaxie, ein supermassereiches Schwarzes Loch, welches viel Gas aus seiner Umgebung aufsaugt und dieses so stark erhitzt, dass der Kern die Galaxie überstrahlt. Der Zufall will es, dass dieser Quasar durch eine Vordergrundgalaxie verstärkt und mehrfach abgebildet wird. Dazu fand man im Bereich der Radiowellen einen kompletten Einsteinring. In diesem konnte mit Hilfe des Very Large Array, einer Ansammlung von Radioteleskopen in New Mexico, die Radiostrahlung beobachtet werden, die von Kohlenmonoxidgas in der Wirtsgalaxie des Quasars ausgeht. Rechnet man nun die Verzerrung durch die Gravitationslinse zurück, so bekommt man ein Abbild der Galaxie im CO-Licht. Die Rotation dieser Galaxie führt nun zu einer Dopplerverschiebung der Strahlung, die Wellenlänge verringert sich, wenn sich das Gas auf den Beobachter zu bewegt und erhöht sich, wenn es sich weg bewegt. Diese Verschiebung wurde gleich mit gemessen und damit die Geschwindigkeit des Gases bestimmt, über die wiederum nach Newton die Masseverteilung, Dunkle Materie plus leuchtende Materie, bestimmt werden kann. Eine enorme Leistung für so ein weit entferntes Objekt. Die Gesamtmasse beträgt danach etwa 44 Milliarden Sonnenmassen, deutlich weniger als heutige Galaxien, aber auch deutlich mehr als die viel jüngere Galaxie A1689-zD1. Dies bestätigt eindrücklich die These, dass Galaxien klein anfangen und mit der Zeit wachsen.
Durch die Beobachtung von Mehrfachbildern von Quasaren lässt sich sogar die Hubblekonstante, die angibt, wie schnell sich das Universum ausdehnt, unabhängig bestimmen. Wird das Licht eines aktiven Galaxienkerns, des Quasars, durch eine Gravitationslinse in ein Mehrfachbild aufgespalten, so legen diese Bilder unterschiedliche Wege bis zu uns zurück. Da Quasare in ihrer Helligkeit variieren, abhängig von der Menge des Gases, welches gerade auf das supermassive Schwarze Loch stürzt, kann man an den Helligkeitskurven der Einzelbilder ablesen, um wie viel länger der Lichtweg in dem ein oder anderen Bild war. Für den Quasar SDSS J1004 4112 betrug diese Differenz über zwei Jahre. Theoretisch hängt diese von der Massenverteilung in der Linse und von der Hubblekonstanten ab. Mit einem guten Modell der Masseverteilung lässt sich die Konstante dann berechnen.
Mit den Gravitationslinseneffekten lässt sich noch einiges anstellen. So kann man damit nach Exoplaneten suchen oder die großräumige Materieverteilung bestimmen und natürlich allerhand spektroskopische Untersuchungen an Objekten des jungen Universums anstellen. So schnell werden die Entdeckungen in diesem Bereich nicht abreißen, da es geschätzte 500.000 Gravitationslinsen am Himmel zu beobachten gibt.
Liebe Kurzgeschichten-Freunde, kommen wir zu Platz eins unserer Wettbewerbs-Runde "Todsicher": Volker Wittmann hat ihn sich mit seiner Geschichte "Ein Sonderfall" geholt – herzlichen Glückwunsch dazu und wie immer vielen Dank an alle Autoren fürs Mitmachen. Ebenfalls wie immer freuen wir uns über Rückmeldungen zur Story – egal, ob per E-Mail oder in unserem Forum unter dem Dach des SF-Netzwerks (www.sf-netzwerk.de).
Die nächsten Themen unseres Wettbewerbs sind: "In düsteren Landen" (Einsendeschluss ist am 1. April 2012) und "Der perfekte Moment" (1. Juni 2012). Wer Interesse hat, sich mit einer Kurzgeschichte (Science-Fiction, Fantasy, Horror, Phantastik – keine Fan-Fiction) zu beteiligen, die einen Umfang von 20.000 Zeichen nicht überschreitet, schickt seine Story (möglichst als rtf-Datei, bitte auf keinen Fall als pdf) rechtzeitig per E-Mail an die Kurzgeschichten-Redaktion, die unter kurzgeschichte@corona-magazine.de zu erreichen ist. Die nach Meinung der Jury (mindestens) drei besten Geschichten werden wie immer im Corona Magazine veröffentlicht.
Armin Rößler Ein Sonderfall von Volker Wittmann "Nicht riechen kann ich auch die Herren vom Gericht. Da hocken sie mit Fäusten wie ein schwer Gewicht auf ihrem Paragraphen-Thron und brennen jedem, der nicht blecht, ein Schandmal auf die Stirn. Die werden ihren Lohn bald kriegen für ihr gottverfluchtes Recht." François Villon (1431 – 1463) Strafverteidiger blicken in so manche Abgründe menschlicher Seelen. Nach einigen Berufsjahren kann einen kaum noch etwas erschüttern. So habe ich geglaubt. Dann ist mir jedoch ein Fall ohnegleichen untergekommen. Auswüchse einer entfesselten Wissenschaft machten mich schwindeln. Grauen Die Sache fing schon übel an. Ich sollte als zweiter Pflichtverteidiger einem mittellosen Untersuchungs-Häftling beigeordnet werden. Der erste hatte sich nach einer einzigen Beratung nicht mehr blicken lassen. Bald erfuhr ich, warum. Ihm gaute wohl vor unbegrenzten Fortschritten des Homo sapiens, die einen Albtraum verwirklichten. Erschütterung Zunächst entschied das zuständige Gericht auf Erschütterung des Vertrauens-Verhältnisses und entpflichtete den widerwilligen Kollegen. Meine Beiordnung machte der Vorsitzende davon abhängig, dass der Staatskasse keine Mehrkosten entstehen. Pflichtverteidiger erhalten ihre Gebühren von der öffentlichen Hand, wenn der Mandant kein Geld hat. Da mein Vorgänger aber schon darum eingereicht hatte, wurde fraglich, ob ich jemals ein Honorar sah. Eigenarten Aber das blieb nicht die einzige Eigenart deutscher Rechtspflege. Richter entscheiden mitunter unbekümmert über Menschen wie Betreiber einer Massentierhaltung über Masthähnchen. Es widerstrebte mir jedoch, ein armes Würstchen für Unzulänglichkeiten der Gerichtsbarkeit büßen zu lassen. Also suchte ich den Beschuldigten in der Haftanstalt auf. Tötung Es war ein junger Assistenzarzt. Er hatte in der Universitäts-Klinik der nahen Hauptstadt gearbeitet. Die Staatsanwaltschaft legte ihm fahrlässige Tötung zur Last. Der Nachwuchs-Mediziner sollte einen Koma-Patienten von den lebenserhaltenden Geräten getrennt und damit an seinem Tod mitgewirkt haben. So stand es in den Akten. Rasiert Aber wie ein Schlagtot sah er nicht aus, eher wie ein Musterschüler: Latein sehr gut, Leibesübungen vier minus. Sonst entsprach sein Äußeres dem der meisten Leute um die Mitte des 21. Jahrhunderts: kaum noch Haare auf dem Kopf, den Rest abrasiert bis auf den blanken Schädel, Fünf-Tage-Bart, etwas feist um die Hüften. Unruhig "Herr Kurt Faßberger? Richtig?" Der Musterschüler nickte und rückte unruhig an seiner Brille. "Erzählen Sie mir bitte alles der Reihe nach, wahrheitsgemäß und vollständig. Nur so kann ich ermessen, was wir in der Hauptverhandlung zugeben sollten und was wir besser abstreiten." Dankbar Der junge Kerl war sichtlich dankbar, dass sich jemand um ihn kümmerte, notfalls sogar unentgeltlich. Zögernd begann er zu sprechen, stockte, wenn ich mir Notizen machte, fasste schließlich Mut und redete dann nicht länger um den heißen Brei herum. Zum Kern Als wir zum Kern der Sache kamen, war ich es, der um Fassung rang. Zu unwahrscheinlich klang das, was der Assistenzarzt berichtete. Angeblich hatte der Chef der Klinik seinen Vorgänger umgebracht, ihn wieder zum Leben erweckt, um ihn erneut zu töten, abermals zurückzuholen und so weiter. Mord auf Raten Wie mein Klient es darstellte, hatte der grausame Mediziner ein Verfahren entwickelt, den Tod eines Menschen rückgängig zu machen. Diese Behandlung wandte er aus Rache unaufhörlich auf seinen ehemaligen Vorgesetzten an. Der untote Patient wurde von Mal zu Mal schwächer. Doch sein Peiniger zögerte ein endgültiges Ableben immer weiter hinaus. Hass Die beiden Männer hatten sich anscheinend unsäglich gehasst. Ihr Zerwürfnis rührte aus der Zeit, als der jetzige Leiter des Krankenhauses, ein gewisser Dr. David Blauer, noch Oberarzt war. Blauer diente unter seinem damaligen Direktor, Professor Dr. Manfred Bartel, am Institut für Hirnforschung, das zur selben Universität gehörte wie die Klinik. Die Wissenschaftler suchten Koma-Patienten aus immer tieferer Bewußtlosigkeit zu erwecken. Lorbeeren Es war der Oberarzt, der die entscheidenden Entdeckungen machte. Der Professor veröffentliche die Ergebnisse unter eigenem Namen und heimste alle Lorbeeren dafür ein. Das, so versicherte der Assistenzarzt, sei an etlichen wissenschaftlichen Anstalten üblich. Darum schluckte es Blauer – zunächst. Hirntod Wie mein Mandant erklärte, bestand die entscheidende Klippe darin, dass sich die Arterien des Gehirns unwiderruflich zusammenziehen, wenn die Blut-Zufuhr zu lange ausfiel. Auch wenn der übrige Kreislauf wieder in Gang kam, blieben sie verschlossen. Hirnzellen begannen zu welken. Dauerhafte Schäden breiteten sich aus. Überschritten die Ausfälle ein gewisses Maß, erlosch alle Tätigkeit des Steuerorgans. Das nannte man den Hirntod. Frischblut Oberarzt Blauer, so der Untersuchungs-Häftling weiter, habe jedoch ein Mittel gefunden, eingefallene Hirngefäße nach längerer Zeit wieder zu erweitern. Er versetzte Frischblut mit einem besonderen Stoff und presste das Gemisch unter erhöhtem Druck in die Arterien des Kopfs. So konnte er vormals als tot geltende Patienten wieder zu Bewusstsein bringen. Persönlichkeit verloren "Wie sich zeigte", so führte der Beschuldigte aus, "verkümmerten zunächst vorwiegend Zellen der Großhirnrinde. Damit verlor der Patient wohl ein Stück seiner Persönlichkeit. Aber Hirnstamm und Kleinhirn erwiesen sich als widerstandsfähiger. Damit blieb eine Rückkehr in ein beschränktes Bewusstsein wiederholt möglich." Traum der Pharaonen Mir lief es kalt den Rücken hinunter. "Diesem Dr. Blauer ist also das gelungen, wonach die ägyptischen Pharaonen Jahrtausende lang vergeblich gesucht haben?", fragte ich. "Nicht ganz", erwiderte der junge Arzt. "Noch ist eine Erweckung nur vorübergehend und kurzfristig möglich. Die Arterien halten nicht stand, wenn ständig Blut mit Überdruck hinein gepresst wird. Außerdem sind große Gaben von Schmerzmitteln erforderlich. Sonst wäre die Behandlung für den Patienten kaum auszuhalten." Schlaganfall Eines Tages, so berichtete mein Mandant weiter, erlitt Professor Bartel angeblich einen Schlaganfall. Doch außer dem damaligen Oberarzt war niemand dabei. Dr. Blauer versetzte seinen Chef allein in ein künstliches Koma. Erst danach verständigte er die Kollegen und die Stations-Schwester. Das Vorgehen galt als ganz ungewöhnlich und erregte allgemeines Aufsehen. Jeder wusste es "Waren sie seinerzeit schon im Haus?", erkundigte ich mich. Der U-Häftling schüttelte den Kopf: "Das nicht, ich bin erst später in die Klinik eingetreten. Aber die Vorgeschichte kennt dort jeder. Die damalige Oberschwester Gertrud hat mir alles haarklein erzählt. Sie hatte wohl ein Verhältnis mit dem früheren Leiter und wusste bestens Bescheid." Intimitäten Da hakte ich ein: "Jetzt ist also eine Andere Oberschwester, wenn ich das richtig sehe." Faßberger nickte: "Es ist Schwester Christine. Sie liebt den neuen Chef." Langsam dämmerte mir so einiges. "War Schwester Christine schon mit Dr. Blauer zur dessen Zeit als Oberarzt zusammen?", fragte ich nach. "So viel ich weiß, ja", bestätigte der Assistent. Feindschaft "Die beiden Frauen mögen sich wohl nicht", vermutete ich. Faßberger: "Sie können sich nicht ausstehen." Allmählich kam Licht in die Sache. "Und Sie", wollte ich wissen, "hatten Sie jemals intime Beziehungen zu einer der Schwestern, etwa zur ehemaligen Oberschwester Gertrud?" Der junge Mann lief rot an. Das fiel besonders auf, weil er sonst ziemlich blaß wirkte. Er presste die Lippen aufeinander und nickte. Treffer! Bauernopfer Da waren wir also mittendrin in einem Spiel aus Liebe, Hass, Eifersucht, Feindschaft zweier Frauen und zweier ehrgeiziger Wissenschaftler, Mord und Totschlag nicht zu vergessen. Vor mir saß ein Bauernopfer, das eine einfältige Staatsanwaltschaft für die Hauptfigur des Dramas hielt. Am Ende glaubte der Beschuldigte das sogar selbst. Hohes Tier "Mit dem, was Sie bisher anführen, wird sich kaum ein hinreichender Mordverdacht gegen Ihren Chef begründen lassen", klärte ich den Ahnungslosen auf. "Dieser Dr. Blauer wird in der Hauptverhandlung wahrscheinlich als Zeuge gegen Sie aussagen. Wenn er als die große Kapazität für Koma-Behandlung gilt, wie Sie ihn schildern, steht Ihre Aussage gegen die eines hohen Tiers. Damit haben wir schlechte Karten." Verzweiflung Faßberger sah mich verzweifelt an: "Natürlich stellte Blauer die ganze Quälerei als Kampf um das Leben seines Vorgängers dar. Aber nach Überzeugung aller Mitglieder der Abteilung handelte es sich um grauenhafte Folter. Wer die Behandlung jemals mit angesehen hat, konnte dem Patienten nur wünschen, möglichst rasch und endgültig zu sterben." Opfer flehte Wie der Assistenzarzt es beschrieb, war er öfter anwesend, wenn der Leiter der Klinik seinen Vorgänger wieder ins Bewusstsein holte. Der Patient lallte dann den Namen seines früheren Untergebenen und flehte: "Lassen Sie mich." Dazu lächelte Blauer nur und sagte: "Wir geben Sie nicht auf." Dann stieß er den Ärmsten erneut zurück in die Umnachtung. Geschunden "Von Mal zu Mal stumpfte der alte Chef zusehends ab", bekundete der Assistent zu dem trostlosen Trauerspiel. "Bei jeder Rückkehr ins Koma gingen weitere Hirnzellen verloren. Schließlich dämmerte er bei den Erweckungen nur noch vor sich hin. Blauer entzog ihm dann Schmerzmittel und putschte den Ärmsten zusätzlich mit Kortison auf, bis der Geschundene die gewünschten Regungen zeigte." Im Nachtdienst "Und deshalb haben Sie den Unglücklichen von den lebenserhaltenden Geräten abgekoppelt?", fragte ich. "Nein", beteuerte der junge Mann, "so war es nicht. Während eines Nachtdiensts rief mich Schwester Gertrud ans Bett des alten Leiters. Der neue Chef war zu einem Kongress gefahren. Der heutige Oberarzt hatte frei." Alles aus "Schauen Sie", sagte die frühere Oberschwester. "Der Professor hat unstrittig schwere, nicht behebbare Hirnschäden. Im tiefen Koma zeigt das Elektro-Enzphalogramm eine Null-Linie, also keine Tätigkeit mehr. Die Zirkulation des Bluts im Hirn ist zum Stillstand gekommen. Die Pupillen zeigen Lichtstarre. Alle Reflexe sind beendet. Der Patient ist unempfindlich gegen Schmerz." Richtlinien erfüllt "So führte mir Schwester Gertrud den medizinischen Befund eindringlich vor Augen", tat Faßberger dar. "Wir wussten es eigentlich alle. Damit waren alle Richtlinien zur Feststellung des Hirntods erfüllt. So sind sie vom wissenschaftlichen Beirat der Bundesärztekammer festgelegt. Wenn man die Herz-Lungen-Maschine abschaltete, würde Atemstillstand eintreten und der Puls stocken. Nach einer Wartezeit von zwölf Stunden konnte dann jeder approbierte Arzt, also auch ich, den Tod bescheinigen." Totenschein Genau nach zwölf Stunden kam die Schwester auf das Zimmer meines Mandanten. "Ich habe gestern Nacht abgeschaltet", bekannte sie. "Jetzt können Sie den Totenschein ausstellen." "So etwas in dieser Art hatte ich geahnt", versicherte der Assistenzarzt. "Im Vertrauen auf ihre Aussage nahm ich den Toten vom Tropf und füllte die erforderlichen Papiere aus." Chef tobte "Würde die Schwester in der Hauptverhandlung für Sie aussagen?", wollte ich wissen. Der Assistent zuckte die Achseln: "Ich hoffe doch." Chefarzt Blauer hatte nicht schlecht getobt, als er zurück kam und vor vollendeten Tatsachen stand. So berichtete Faßberger. Der Klinik-Leiter verständigte die Polizei. "Seither sitze ich in Untersuchungs-Haft", schloss die Schilderung des Mandanten. Aufklärung "Ich will Ihnen nichts vormachen", erklärte ich dem Untersuchungs-Gefangenen. "Wir dürfen froh sein, dass die Anklage auf fahrlässige Tötung lautet. Sie kämen dann nach § 222 des Strafgesetzbuchs unter Umständen mit einer Geldstrafe davon. Vorsätzliche Tötung wäre sehr viel ernster. Das gilt als Totschlag. Darauf stehen nach § 212 mindestens fünf Jahre Gefängnis." Tücken Der junge Kerl sah mich erschrocken an. "Ich habe niemanden umgebracht", beteuerte er, "auch nicht fahrlässig." Das mochte ich glauben oder nicht. Aber das blieb hier nebensächlich. Geduldig versuchte ich, ihm die Tücken des juristischen Mahlwerks auseinander zu legen. Unverständlich "Das Verfahren wurde von der Staatsanwaltschaft des Amtsgerichts der Hauptstadt eingeleitet. Diese Behörde hat die Sache an das zuständige Amtsgericht an ihren Wohnort verwiesen. Allein dieser Umstand macht eine Verurteilung wahrscheinlich." Der junge Mann sah mich ratlos an: "Das verstehe ich nicht." Undurchschaubar "Ist auch nicht ganz leicht zu durchschauen. Bei den Behörden der Hauptstadt sitzen alle übergeordneten Stellen, sozusagen die Vorgesetzten der umliegenden Amtsgerichte. Wenn von dort ein Strafverfahren eingeleitet wird, ist man in den Kreisstädten gehalten zu verurteilen. Andernfalls geht der örtliche Staatsanwalt in die Berufung, sofern ihm etwas an seiner Laufbahn liegt." Wie Krähen Faßberger wirkte immer noch verständnislos. Deshalb fuhr ich fort: "Die erste Berufungs-Instanz ist das Landgericht in der Hauptstadt. Danach ist noch eine Revision beim ebenfalls hier ansässigen Oberlandesgericht möglich. All diese Rechtsmühlen bilden gewissermaßen einen Verein. Da hackt eine Krähe der anderen die Augen nicht aus. Deshalb endet ein Verfahren, das von hier ausgeht, fast immer mit einer Verurteilung." Gerechtigkeit? "Wo bleiben da Recht und Gerechtigkeit?", fragte der junge Mann mutlos. "So etwas gibt es nicht", musste ich ihn belehren. "Es gibt vielleicht ein günstiges Urteil, sofern der Richter ein Einsehen hat. Wenn er Sie aber verurteilen will, dann verurteilt er Sie, ganz gleichgültig, was wir dagegen vorbringen." Juristerei von heute ist die Kunst, beliebig willkürliche Sprüche zu begründen, hätte ich noch hinzufügen können. Willkür "Kann ich mich nicht noch ans Bundesverfassungsgericht wenden?", wollte der Beschuldigte wissen. Wie viele andere hielt er das BVG offenbar für eine Zuflucht gegen Unrecht. Die Wirklichkeit war eine andere. Wie Lotto "Grundsätzlich steht dieser Weg jedem offen", setzte ich ihm auseinander, "aber Karslruhe ist keine Berufungs-Instanz. Die Richter dort müssen sich nicht mit Ihrem Fall befassen. Die können sich heraussuchen, was sie wollen. Bei der Vielzahl der Eingaben gehört viel Glück dazu, berücksichtigt zu werden. Spielen Sie lieber im Lotto." Europa trügt "Und wie steht es mit dem europäischen Gerichtshof?", fragte Faßberger. "Dort liegen die Dinge ähnlich", musste ich ihn enttäuschen. "All diese hohen Höfe dienen einen schönen Schein. Wir werden uns wohl oder über mit dem Amtsgericht der Kreisstadt herumschlagen müssen." Aussage verweigert In der Hauptverhandlung machte Schwester Gertrud auf Anraten ihres Anwalts von ihrem Recht Gebrauch, die Aussage zu verweigern, wenn sie sich dadurch selbst belasten würde. Das hatte ich befürchtet. In die Brust Der Staatsanwalt warf sich bei seinem Schlusswort gehörig in die Brust. "Wo kämen wir hin", fragte er Beifall heischend im Kreis herum, "wenn die Assistenten die Entscheidungen der Chefärzte hintertreiben dürften." Dem schlossen sich die vorsitzende Richterin und die Papageien, wollte sagen Schöffen, an. Kurze Notiz Die Heimatzeitung widmete meinem Mandanten tags darauf eine kurze Notiz: "Der junge Assistenzarzt Kurt F. der Universitäts-Klinik in M. ist wegen fahrlässiger Tötung zu einem halben Jahr Gefängnis auf Bewährung verurteilt worden. Das Amtsgericht befand ihn für schuldig, einen Koma-Patienten von den lebenserhaltenden Geräten abgekoppelt zu haben. Nach dem Befund des Chefarztes wäre er noch zu retten gewesen." Sündenböcke So ist das in Deutschland. Hier glaubt man seit eh und je, ein Missstand werde kleiner, wenn man jemanden dafür bestraft. Dabei wird der Schuldige gern dort gesucht, wo der geringste Widerstand zu erwarten ist. Wer Macht und Einfluss besitzt, kann sich erfolgreicher dagegen wehren, zum Sündenbock gemacht zu werden. Minister, die im Suff jemanden über den Haufen fahren, kommen ungeschoren davon. Bei etlichen politischen Schurkenstreichen wird nicht einmal Anklage erhoben. Laufbahn beendet Schweren Herzens riet ich meinem Mandanten, das Urteil anzunehmen, wenn auch seine Laufbahn als Arzt damit beendet war. Der mörderische Leiter des Krankenhauses bekam kürzlich das Bundesverdienstkreuz für sein "unermüdliches Ringen um das Leben seines Vorgängers". Versprechen Assistent Faßberger ließ die Frist zum Einlegen eines Rechtsmittels verstreichen, wie ich ihm nahegelegt hatte. Kurz darauf erschien er mit einer Flasche Schampus in meiner Kanzlei: "Ich möchte mich für Ihren fachkundigen Beistand bedanken." Immerhin! "Ihr Honorar sollen Sie auch erhalten, sobald ich wieder zu Geld komme", versprach er. Auszehrung Monate später kam ein Brief von ihm. Darin teilte er mir mit, dass Chefarzt Dr. Blauer von Auszehrung befallen sei. Das Leiden äußere sich durch Verlust von Körperflüssigkeit. Die Augäpfel schrumpften. Weitere Anzeichen seien zunehmende Blässe, Abnahme von Kraft und Gewicht, langsames Siechtum. Eine wissenschaftliche Erklärung dieser Krankheit kenne auch die moderne Medizin nicht. Nachzehrer Bald darauf schickte mir mein Klient einen Zeitungsausschnitt mit einem Bericht über einen alten Volksglauben. Demnach fürchteten sich viele Menschen vor Untoten, die auf Grund eines Fluchs keine Ruhe fänden. Einige, die man Nachzehrer nannte, könnten Hinterbliebenen sogar aus dem Grab heraus durch den offenen Mund oder ein offenes Auge Lebenskraft absaugen, um sie ebenfalls in den Tod zu ziehen. Daraus erkläre sich die Sitte, Verstorbenen Mund und Augen zuzudrücken. Bannung Beigefügt waren Kopien archäologischer Funde von Skeletten, die mit dem Gesicht nach unten bestattet waren. Bauchlage sollte den Einfluss von Nachzehrern bannen. Anderen Verstorbenen hatte man große Steine in den Mund getrieben. Das galt ebenso als Maßnahme gegen das gefürchtete Absaugen. Aufgelassene, alte Friedhöfe zeugten fast überall in Europa von solchen Totenbeschwörungen. Berufswechsel Dazu schrieb Faßberger: "Die Nachforschungen haben bei mir eine Neigung zur Archäologie geweckt. Ich bin noch jung genug, einen anderen Beruf zu ergreifen." Dazu wünschte ich ihm alles Gute, wenn er auch seine Honorar-Versprechungen bisher noch nicht wahr gemacht hatte. Frankensteins Erbe Was aus Dr. Blauer letztlich geworden ist, weiß ich nicht. Womöglich wird jetzt sein eigener Oberarzt und Nachfolger "beharrlich um sein Leben kämpfen". Dann würden sich die Geister, die Frankensteins Erbe rief, gegen ihren Schöpfer wenden. Was noch gilt Bisher hatte ich immer angenommen, es gäbe nichts Sichereres als den Tod. Darüber bin ich über den seltsamen Fall ins Grübeln geraten. Ich weiß überhaupt nicht mehr so genau, worauf noch Verlass ist. Welches Danaer-Geschenk wird uns die Wissenschaft als Nächstes verehren? An den Nagel Vielleicht ist Strafverteidigung auf Dauer nicht das Richtige für mich. Ich sollte mich auf Mietrecht werfen oder Arbeitsrecht oder noch ein anderes Gebiet. Womöglich folge ich dem Beispiel meines Mandanten und hänge die Juristerei gänzlich an den Nagel. Wer weiß? Volker Wittmann 71 bewegte Jahre: geboren in Bochum, Abitur am Humanistischen Gymnasium, zwei Studiengänge abgeschlossen, Politologie und Mathematik, als Wissenschaftler an zwei Universitäten und einem Forschungs-Institut für Radar gearbeitet, sieben Jahre im Ausland umgeschaut, zwölf Jahre Reporter oder Redakteur bei Tageblättern und beim Rundfunk, freie Arbeit als Wissenschafts-Journalist, Spezialgebiete Raumforschung, Raumfahrt, Astrobiologie, SF und verwandte Bereiche, Veröffentlichungen unter anderem in NOVA.
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